<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>arbeitslosigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/arbeitslosigkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "arbeitslosigkeit"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 01:39:39 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Plan B]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/?p=374</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 20:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.wordpress.com/?p=374</guid>
<description><![CDATA[Ich habe eben in meinem letzten Post von einem Plan B gesprochen. Ich nenne so etwas auch gerne das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eben in meinem letzten Post von einem Plan B gesprochen. Ich nenne so etwas auch gerne das "Sekundärprotokoll", dieser Ausdruck kommt im Film "Armageddon" einmal vor. In diesem Fall heißt Plan B: Was mache ich, wenn ich in der Schule nichts bekomme. Nun, dann bleibe ich vorerst weiter arbeitslos und versuche Gründungszuschuss zu bekommen und mache mich Selbstständig.<br />
Zu Ihrer Beruhigung: Es gibt auch noch einen Plan C, einen Plan D. Es kommt eigentlich selten vor, dass mir nichts einfällt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[2 Absagen]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/?p=372</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 19:16:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.wordpress.com/?p=372</guid>
<description><![CDATA[Der Titel sagt es schon: Der Tag war eigentlich nicht so gut, oder vielleicht doch. Nun, es macht mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel sagt es schon: Der Tag war eigentlich nicht so gut, oder vielleicht doch. Nun, es macht mir zumindest jetzt nichts mehr aus. Doch schön der Reihe nach:<br />
Ich habe gestern in der Wirtschaftschule angerufen um nachzufragen,wie es denn jetzt mit einer Stelle für mich aussehen würde. Der Konrektro war beschäftigt und ich wurde auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Heute nun rief ich wieder an und die Sekretärin erklärte mir, es sein keine Stelle frei. Das enttäuschte mich ein wenig, nicht wegen der Arbeitsstelle, die ich jetzt nicht bekomme, sondern die Art und Weise. Ich habe mich beim Konrektor vorgestelle, wir haben auch lang und breit persönlich und später auch noch am Telefon miteinander gesprochen. Wobei das letzte Gespräch bei mir schon ein wenig die Hoffnung herunterschraubte. Was mich verletzte war jetzt einfach die Art und Weise es mir nicht persönlich zu sagen. Danach versuchte ich noch den Konrektor von der Montessorischule zu erreichen, das ging auch zuerst nicht. Aber er rief mich zumindest persönlich zurück und sagte mir, dass die Stelle jetzt intern besetzt würde. Er wolle aber gerne meine Unterlagen noch da lassen und vielleicht sähe ja nächstes Jahr die Welt anders aus. Gut: Geknickt war ich schon, aber nicht sehr lange.<br />
Ach ja, zwischendurch rief ich noch bei der Regierung von Oberbayern an. Nun, die wussten natürlich auch noch nichts.  Aber wenn der Kultusminister nicht plötzlich beschließt keine Hauptschullehrer mehr einzustellen, müsste es eigentlich klappen. Das ist meine letzte Option, wenn das nichts wird muss ich mit Plan B starten. Wobei ich denke, dass mir Plan B ohnehin lieber wäre.<br />
Das war mein heutiger Tag. Ich fühle mich wieder gut und bin voller Optimismus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Suche nach einem neuen Job]]></title>
<link>http://jobangebote.wordpress.com/?p=55</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 18:29:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>jobangebote</dc:creator>
<guid>http://jobangebote.wordpress.com/?p=55</guid>
<description><![CDATA[Was passiert, wenn man arbeitslos wird? Wie lange dauert es, bis man einen neuen Job findet? Im Durc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert, wenn man arbeitslos wird? Wie lange dauert es, bis man einen neuen Job findet? Im Durchschnitt braucht man in Deutschland 208 Tage, bis man ein neues Jobangebot erhält. Manche Berufsgruppen sind dabei schneller, andere brauchen länger als der Durchschnitt. Die schnellsten sind Ärzte und Apotheker, die in durchschnittlich weniger als 100 Tagen einen neuen Job antreten. Schwer haben es hingegen Putzfrauen und Bergleute; noch länger brauchen allerdings Textilhersteller und Seelsorger. Sie verbringen mehr als ein Jahr mit der Jobsuche.</p>
<p>Attraktive Jobangebote für zahlreiche Berufsgruppen finden Sie auf <a href="http://www.joboter.de">www.joboter.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine Psychologin]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/?p=364</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:08:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.wordpress.com/?p=364</guid>
<description><![CDATA[Jeder, der etwas auf sich hält hat heutzutage einen Psychologen. Die meisten hängen das nicht an d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der etwas auf sich hält hat heutzutage einen Psychologen. Die meisten hängen das nicht an die große Glocke, ich auch nicht, denn mein Blog wird noch nicht so stark frequentiert (der Artikel "Hat Deutschland gegen Portugal eine Chance?" war eine Ausnahme). Zur Zeit ruht aber meine Therapie, denn es geht mir soweit gut.<br />
Ich habe mir nur vor einigen Tagen die Frage gestellt, was ich mache um nicht vom Bezug des Arbeitslosengeldes für 3 Monate gesperrt zu werden. Meine Firma hat mir zwar zugesichert, im Falle des Falles mir den Ausfall zu ersetzen, aber dann muss ich mich wieder streiten, dazu habe ich auch keine Lust. So bin ich zu meiner Psychologin gefahren und habe mir ein Attest geben lassen, dass sie mir dringend angerate hat, meine Arbeitsstelle aufzugeben. Das war gar nicht gelogen, denn es gab durchaus Fälle von Mobbing, die Teilweise sogar sehr massiv waren. Ich denke, damit schaffe ich es, nicht gesperrt zu werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein letzter Arbeitstag]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/?p=354</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 19:54:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.wordpress.com/?p=354</guid>
<description><![CDATA[Heute am 30. Juni ist mein letzter Arbeitstag. Es kommt schon eine wehmütige Stimmung in mir auf. I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute am 30. Juni ist mein letzter Arbeitstag. Es kommt schon eine wehmütige Stimmung in mir auf. Ich war lange Jahre bei der Firma und in der ersten Zeit auch sehr gerne. Nur in den letzten Jahren war die Zeit nicht mehr ganz so schön. Davon werde ich vielleicht einmal berichten. Jetzt aber nicht.</p>
<p>Mein letzter wirklicher Arbeitstag, mit wirklich meine ich, an dem ich mich voll und ganz für die Firma eingesetzt habe ist allerdings noch länger her, so ca. 5 Monate. An einem Freitag hatte ich Endyeargespräch. Sie wissen schon, diese rituale Handlung, wo einem der Chef erklärt, was gut war, was weniger gut war und woran man noch arbeiten könne. Nun, mein Chef erklärte mir, dass für mich meine Zeit abgelaufen sei und ich einen Auflösungsvertrag unterschreiben solle. Ich bin nicht der Typ, der einen langen und sinnlosen Kampf führt, deshalb habe ich es, nach einigem Zögern allerdings, unterschrieben. Ich war nicht der einzige in meiner Firma. Nun, ab diesem Tag habe ich nicht mehr besonders viel getan. sondern mich lieber um meine Kinder gekümmert. Was ich jetzt auch noch mache.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitslosigkeit - Diskussionsrunde]]></title>
<link>http://simonolig.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 11:43:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>simonolig</dc:creator>
<guid>http://simonolig.wordpress.com/?p=5</guid>
<description><![CDATA[Hallo zusammen,
gibt es wirklich Arbeitslosigkeit bzw. ist sie gar nicht so schlimm wie es uns sugge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>gibt es wirklich Arbeitslosigkeit bzw. ist sie gar nicht so schlimm wie es uns suggeriert wird? Denn je mehr Gefahr von der Arbeitslosigkeit ausgeht, desto mehr Drohpotenzial haben die Firmen uns gegenüber, um uns intensiver und engagierter arbeiten zu lassen. Zudem müssen wir auf diese Weise zu niedrigeren Löhnen arbeiten als zur Vollbeschäftigung.</p>
<p>Was meint ihr? Ist das alles eine Verschwörung der besser organisierten zu Lasten der weniger organisierten (die Arbeiter)?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Land der Hämmer - zukunftsreich?]]></title>
<link>http://jedermensch.wordpress.com/?p=25</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 10:56:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>jedermensch</dc:creator>
<guid>http://jedermensch.wordpress.com/?p=25</guid>
<description><![CDATA[edition:menschlichkeit
Band 5: &#8220;Land der Hämmer - zukunftsreich?&#8221; Von Arbeit und Arbeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>edition:menschlichkeit<br />
Band 5: "Land der Hämmer - zukunftsreich?" Von Arbeit und Arbeitslosigkeit.</p>
<p><strong>Teil 1: Von Arbeit und Arbeitslosigkeit</strong><br />
Robert Deinhammer, Einleitung<br />
Maria Wölflingseder, Fetisch Arbeit<br />
Markus Schlagnitweit, Arbeit für den Menschen. Was heißt menschengerechte Arbeit?<br />
Joy Hörwarter, Arbeitslosigkeit als Chance!?<br />
Jörg Becker, Über die Verarmung der Eliten<br />
Alexandra Weiss, Die Ökonomie der Geschlechterverhältnisse</p>
<p><strong>Teil 2: Von Arbeitslosigkeit und Arbeit</strong><br />
Michael Klassen, Arbeiten um zu leben? Leben um zu arbeiten?<br />
Gernot Koren, Jugendarbeitslosigkeit -Arbeit für Jugendliche?<br />
Susanne, Arbeitslos<br />
Julia Bock-Schappelwein, Arbeitslosigkeit und Ausbildung. Erfahrungen aus der EQUAL-Partnerschaft mit ida<br />
Editha R., Nun bin ich also arbeitslos<br />
Roland Tischler, Arbeit<br />
Susanne Altenberger, MenschenWerk</p>
<p><em></em></p>
<p style="text-align:right;"><a title="Mehr Infos zum Buch" href="http://um.pr-salzburg.at/65.0.html" target="_blank">Mehr Infos auf der Homepage von unicum:mensch</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bundesweite Mindestlohn-Einigung im Wachschutz]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=555</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:13:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=555</guid>
<description><![CDATA[Düsseldorf (ots) - Im Wach- und Sicherheitsgewerbe steht eine bundesweite Mindestlohn-Einigung unmi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorf (ots) - Im Wach- und Sicherheitsgewerbe steht eine bundesweite Mindestlohn-Einigung unmittelbar bevor. Am heutigen Mittwoch wollen der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und der Christliche Gewerkschaftsbund den Mindestlohn-Vertrag unterschreiben, sagte BDWS-Geschäftsführer Harald Olschok der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Die vereinbarte Mindestlohn-Bandbreite reicht nach seinen Worten von 6,00 Euro pro Stunde in Ostdeutschland bis 8,20 Euro in Baden-Württemberg.<br />
In Nordrhein-Westfalen sind es 7,75 Euro. Man werde zusammen mit der Gewerkschaft beim Bundesarbeitsminister den Antrag zur Aufnahme ins Mindestlohn-Entsendegesetz stellen, so Olschok.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[gefakter Armutsbericht ist immer noch bedenklich]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=554</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:01:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=554</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte ein wenig Zeit das Material für die Presse einmal durch zu blättern. Dabei fiel mir auch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Ich hatte ein wenig Zeit das Material für die Presse einmal durch zu blättern. Dabei fiel mir auch schon das eine oder andere ins Auge:</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Das wichtigste schon mal vorweg. Das Einkommen unter dem man liegen muss, um als arm bzw. als armutsgefährdet zu gelten ist viel niedriger als noch beim letzten Armutsbericht.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">2008 liegt es bei 781 Euro beim letzten Mal lag es bei 938 Euro. Das heißt alle Menschen, die in genau diesen Bereich fallen gelten im neuen Bericht <strong>NICHT</strong> mehr als arm, obwohl sie keinen Cent mehr in der Tasche haben und ihre Kaufkraft auf Grund der Teuerung gesunken ist. Ich habe leider noch keine Zahlen gefunden, wie hoch der Anteil derer ist, die aus diesem Definitionsgrund nicht mehr arm bzw. armutsgefährdet sind.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Dass diese Summe gesunken ist liegt vor allem daran, dass die Menschen in Angst vor Hartz IV bereiter sind auch für Niedrigstlöhne zu arbeiten und somit das allgemeine Lohnniveau sinkt. Schlussfolgerung:</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Hartz IV macht die Menschen erpressbar und sorgt dafür, dass trotz sinkender Einkommen die Zahl der Armen offiziell nicht so stark steigt.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Von Seiten der Regierung wird behauptet, dass man durch die staatlichen Sozialleistungen Armut verhindere. Dies ist anhand der Zahlen als Falschaussage zu werten. Ein alleinstehender Mensch hat meines Wissens einen Anspruch auf 347 Euro Arbeitslosengeld 2, sowie angemessene Miete. Diese beträgt in Köln 45 qm mal (6,90 Euro/qm + 1,30 Euro/qm) insgesamt: 369 Euro. In der Summe erhält er also rund 716 Euro und damit 65 Euro weniger als die Armutsgrenze vorgibt. Schlussfolgerung:</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Hartz IV holt nicht aus der Armut, sondern ist tatsächlich Armut per Gesetz.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Schockierend Zahlen:</span></span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Im Bericht steht, dass ohne Transferleistungen insgesamt <strong>34 %</strong> (vierunddreißig Prozent) <strong>aller Kinder in Armut</strong> leben würden! Da die Transferleistungen, wie oben nachgewiesen den Menschen aber nicht aus der Armut helfen, dürfte die angegebene Zahl von 13 % Kindern (nach Transferleistungen) definitiv falsch sein. Aber ob jedes 7. oder jedes 3. Kind in Deutschland in Armut lebt, jedes Kind ist eins zu viel. </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Aus den Zahlen kann man auch noch mal deutlich machen:</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">jedes 7. Kind lebt offiziell in Armut</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">jedes 5. Kind wird mit Transferleistungen offiziell davor geschützt.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Es wird gefeiert, dass es so viele Erwerbstätige wie nie in Deutschland gäbe und zwar 40 Millionen. Netterweise verschweigt der Bericht nicht, dass davon nur 26,85 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Schlussfolgerung:</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">1/3 (ein Drittel) aller Beschäftigungsverhältnisse ist NICHT sozialversicherungspflichtig!</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Den Angaben des Berichtes zufolge ist die Langzeitarbeitslosigkeit von 3 Millionen auf 2,3 Millionen zurückgegangen. Wohin die 700.000 Menschen gingen wird nicht aufgeführt. Wenn allerdings ein Langzeitarbeitsloser einen Job annimmt und diesen nach 3 oder 6 Monaten wieder verliert bzw. nur befristet beschäftigt war (durchaus üblich), dann gilt er danach nicht mehr als Langzeitarbeitsloser. Von Statistik bereinigenden Maßnahmen, wie 1-Euro-Jobs, Qualifizierungsmaßnahmen, Sanktionen und 58er-Regelungen will ich hier gar nicht erst reden.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Die Regierung rühmt sich, dass der Zuwachs an Beschäftigung auch mit einer Zunahme flexibler Beschäftigungsformen wie selbständiger, geringfügiger und zeitlich befristeter Erwerbsarbeit einher ginge und sie mit gesetzlich veränderten Rahmenbedingungen der Wirtschaft die Möglichkeit eröffnet habe, um mehr Menschen in Arbeit zu bringen.</span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"> </span></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Ich hab noch einiges mehr gefunden, doch möchte ich keinem den Spaß daran nehmen auf eigene Faust die Berichte zu studieren.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wolfgang Strengmann-Kuhn zum Armutsbericht:]]></title>
<link>http://apfelmaik.wordpress.com/?p=159</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 15:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maik B.</dc:creator>
<guid>http://apfelmaik.wordpress.com/?p=159</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Es gibt vier Millionen Menschen, die arm sind - trotz Arbeit. Das sind doppelt so viele wie a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/armutsbericht16.html">"Es gibt vier Millionen Menschen, die arm sind - trotz Arbeit. Das sind doppelt so viele wie arme Arbeitslose. Das wird von der Politik ignoriert. Ihr geht es eher darum, Menschen wieder in Arbeit zu bringen, statt Arbeit so zu entlohnen, dass man von ihr leben kann. Das greift zu kurz."</a></p>
<p>Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitslos gemeldet]]></title>
<link>http://rudisblog.wordpress.com/?p=333</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 11:42:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rudi</dc:creator>
<guid>http://rudisblog.wordpress.com/?p=333</guid>
<description><![CDATA[Heute, am 25. Juni dachte ich, es sei ein guter Tag, mich endlich arbeitslos zu melden. Arbeitssuche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, am 25. Juni dachte ich, es sei ein guter Tag, mich endlich arbeitslos zu melden. Arbeitssuchend bin ich ja schon seit einiger Zeit gemeldet. Ich dachte immer es sei für mich persönlich ganz furchtbar, arbeitslos zu sein. Aber das ist es nicht, es fühlt sich eigentlich ganz normal an. Die Dame auf dem Amt war ganz freundlich und wir haben etwas über ihren Hausarzt geredet. Da ich früher ja Pharmareferent war, hatten wir gleich ein Gesprächsthema. Zu Hause suchte ich mir einen Briefumschlag und habe die Unterlagen gleich an meine alte Firma geschickt.<br />
Da ich früher Pharmareferent war, wie sich das anhört. Es bringt etwas in mir zum klingen, ich weiß nur nicht genau, wie ich es deuten soll.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Arbeitslosigkeit - Die Trickserei mit den Zahlen" Programmhinweis]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=552</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 21:19:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=552</guid>
<description><![CDATA[Bonn (ots) - In einigen Tagen veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit ihre Zahlen für den Mon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.phoenix.de/fm/15/rundeneuTEASER.41877.jpg" alt="logo" />Bonn (ots) - In einigen Tagen veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit ihre Zahlen für den Monat Juni. Für Bundesarbeitsminister Olaf Scholz voraussichtlich ein Grund zur Freude, schließlich sinkt die Arbeitslosenzahl seit Monaten. Vollbeschäftigung sei sogar ein realistisches Ziel, sagt er. Doch die gute Nachricht ist mit Vorsicht zu genießen, warnen Experten. Trickserei mit der Statistik habe Tradition. So kommen bis zu 1,5 Millionen Menschen ohne Job in der Statistik nicht vor, weil sie nicht gemeldet sind. Weitere werden raus gerechnet. Was verraten die Arbeitsmarktzahlen wirklich und wie kann man sie richtig interpretieren? Ist das Ziel Vollbeschäftigung überhaupt realistisch? Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX Runde mit Klaus Brandner, SPD (Parl. Staatssekretär Bundesarbeitsministerium), Klaus Ernst, Die LINKE (stellv. Fraktionsvorsitzender), Prof. Klaus Zimmermann (Präsident DIW) und Volker Baethges-Kinsky (Soziologisches   Forschungsinstitut Göttingen)<br />
Mittwoch, 25.Juni 2008, 22.15 Uhr<br />
Wiederholung um  00.00 Uhr, und Freitag um 09.15 Uhr.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reichenreport Teil 1 - ]]></title>
<link>http://deconthink.wordpress.com/?p=20</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 11:07:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>schrai77</dc:creator>
<guid>http://deconthink.wordpress.com/?p=20</guid>
<description><![CDATA[&#8230;man muss sich schließlich nicht immer an dem Schlechten orientieren

Albert G., braungebrann]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h3>...man muss sich schließlich nicht immer an dem Schlechten orientieren</h3>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">Albert G., braungebrannter Sonnyboy, Mitte 50, graue, lockige Haare, Oberlippenbart, das schneeweiße Designerhemd lässig bis zum Bauchansatz aufgeknöpft, die goldene Rolex tritt immer wieder wie selbst- verständlich in das Blickfeld. Ob er sich für einen Frauen- schwarm halte, diese Beurteilung überlasse er anderen. Gut sehe er schon aus, Geschmack habe er auch, sicherlich gibt es einige Frauen, die sich zu ihm hingezogen fühlen. Aber diese Feststellungen beruhen lediglich auf einem gesunden Realismus, aber Frauen- schwarm - ein süffisantes Lächeln in seinen Wundwinkeln sagt nein. Neben ihm seine Frau Elisabeth, ebenfalls adrett und markenbewusst gekleidet, auffällig geschminkt, blonde, dauergewellte Haare, Schmuck behangen. Beide verbringen mal wieder ein Wochenende in der europäischen Luxusmetropole Cannes, welche nicht nur zur Zeit der Filmfestspiele ein Mekka der Schönen und Reichen ist, ein El Dorado für Modebewusste und ein Präsentationspflaster für alles was schön und teuer ist. Die Flaniermeile Boulevard de la Croisette bietet eine Luxusboutique neben der anderen, „near by near“, wie sich Albert in bestem, mit Anglizismen angereicherten Managerdeutsch auszudrücken pflegt. Ein Mann von Welt eben, dem das Englische eben so leicht und akzentfrei über die Lippen geht, ebenso natürlich erscheint, wie das geschminkte Gesicht seiner Gattin.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">Wir haben auf der Terrasse ihres Wochenenddomizils Platz genommen und Albert erzählt von seinem für ihn bescheidenen Reichtum, während im Hintergrund wieder mal eine der unzähligen Jachten den Hafen anläuft. Dem mit weißen Schiffsrümpfen verzierten Erscheinungsbild des Hafens nach zu urteilen, sind diese schwimmenden Luxusbehausungen, deren monatlicher Unterhalt ein Jahresgehalt der meisten Menschen bei weitem über- steigen dürfte, in Cannes äußert beliebt. Albert G. besticht durch ein fundiertes Fachwissen über Kosten für Anschaffung und Unterhalt von Jachten. Und auch wenn sich Albert selbst eine solche Jacht nicht leisten kann, so ist er sich dennoch sicher, dass dieses Domizil der Reichen genau der richtige Ort für ihn ist. Nicht nur das finanzielle Kapital ist es, welches hier zählt. Es geht auch darum, einen bestimmten Habitus, ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen. Von Bedeutung ist ein gewisses geistiges Kapital, welches sich in Cannes in einem breiten Wissen über Preise von Gütern des Luxussegments ausdrückt. Status definiert sich hier nicht nur über Kaufkraft und Vermögen, sondern auch über Schein. Statussymbole kennen, erkennen und präsentieren, dass sind die drei wesentlichen Eigenschaften, mit denen ein sich zur Klientel der Reichen zugehörig Fühlender auskennen sollte.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">Anstelle einer Luxusjacht leistet sich Albert eine Ehefrau. Etwas billiger, aber dennoch repräsentativ. Genauso wie sein Auto sei sie etwas, auf das er stolz sein möchte. Daher sieht er Elisabeth gerne in den neusten und teuersten Kleidern verschiedener angesagter Modedesigner. So zeigt es sie gerne vor; und sie lässt sich auch gerne vorzeigen. Kein Protest bei der Anmerkung ihres Mannes, sie sei sein persönliches Statusobjekt. Nun gut, sie ist eigentlich ein Subjekt, aber da wo das Geld fließt, nimmt man diese Unter- schiede nicht so genau. Schließlich dient dieses Arrangement Ehe beiden zum Vorteil. Elisabeths Passion ist es, sich ständig die neusten Mode- und Schmuck- kreationen zu kaufen. So gesehen eine äußert gelungen Mann-Frau-Kooperation.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">Cannes scheint der Himmel auf Erden zu sein, sofern man sich für Geldausgeben, Markenartikel und andere dekadente Freuden des Lebens begeistert. Ein gewisser Stolz macht sich bei Albert, dem millionenschweren Unternehmer aus der Ruhrgebietsstadt Witten, bei der Erzählung breit, wie er es geschafft hat Teil dieser vermögenden und privilegierten Elite zu werden. Im wurde der Reichtum nicht in die Wiege gelegt. Gut, sein Vater besaß bereits die Firma, aber was er daraus gemacht hat, hätte sich sein alter Herr vermutlich nie träumen lassen. Ein Erfolgsmensch ist Albert G., ein Macher, einer der es geschafft hat. Deshalb ist sich Albert G. klar, hier nach Cannes gehört er hin, zu den Erfolgsmenschen, zu Seinesgleichen. Und auch wenn er nicht zu den Reichsten der Reichen zählt, so schätzt er sich doch glücklich, unter diesen zu weilen. So unendlich mal viel besser als im Ruhrpott unter den neidischen Blicken der armen Bevölkerung dahin zu vegetieren. Schließlich ist es nicht seine Schuld, dass die Armen arm sind. Jeder hat die Möglichkeit reich zu sein; es Bedarf lediglich ein bisschen Mühe, Köpfchen und Durch- haltevermögen. Er hat es doch auch geschafft. Wenn sich andere so anstrengen wie Albert, dann wird es vielleicht noch etwas, mit dem Aufstieg.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">Verständnis hat Albert für die jungen Neureichen, die in den Clubs der Stadt sich eine Flasche des besten Champagners bestellen, um sie wild schüttelnd bei einer ausgelassen Party über die anderen jungen und ebenfalls reichen Gäste zu spritzen. Es ist eine Frage des Stils, nicht des Verstehens. Und Stil muss man eben haben. In diesem Kontext ist es folgerichtig, dass man 2500 Euro für eine Flasche Champus ausgibt, die man nicht trinkt, sondern ausschüttet. Dies ist für Albert nicht Ausdruck von Dekadenz, sondern von einem bestimmten Lebens- gefühl. Man muss einfach dazu gehören, um es zu verstehen. Daher fällt es den armen Menschen in seiner Heimatstadt so schwer, seinen Lebensstil zu verstehen. Stattdessen ergehen sie sich in Neid. Was einem bleibt ist Abgrenzung von diesen Andersartigen. Und eine auf Stadtgröße ausgedehnte Gated Community für Leute seines Schlags, schafft dafür den idealen Ausgrenzungs- lebensraum. Ein besonderer Ort für besondere Menschen.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:18pt;">Ob er sich vorstellen kann, dass eine Verbindung zwischen seinem Reichtum und der Armut anderen Menschen besteht? Das hält Albert G. für mediale Meinungsmacht, für eine Taktik von Personen, die nicht seinen Ergeiz an den Tag legen und über ihre selbst verschuldetet Lebenslage hinwegtäuschen wollen, indem sie Personen wie ihn angreifen und mit Vorurteilen und Verurteilungen übersäen. Gemäß der amerikanischen Philosophie vom Tellerwäscher zum Millionär kann es jeder schaffen, so meint Albert. Eine Welt, in der es nur reiche, zufriedene und sorgefreie Menschen gibt, ist demnach möglich. Aber wenn alle reich sind, sind dann auch nicht alle gleichzeitig arm? An dieser Frage wird das Verharren in armen Denkstrukturen deutlich, sich Gedanken zu machen über alle möglichen Dinge. Diese Belastung fällt in der Welt der Reichen weg. Denn wenn man seine Geschäfte profitabel führt, ist einem jegliches kritisches sinnieren über die Welt abgenommen. Wer reich ist, ist reich; alle Probleme schwinden dahin, die Welt wird zu einem Ort von Frieden und Zufriedenheit. Paradiesisch. Also gilt es ein bisschen mehr wie Albert zu werden, ein bisschen mehr Macher, ein bisschen mehr Erfolgsmensch.<span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warmwasserkostenabzug]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=550</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 11:29:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=550</guid>
<description><![CDATA[Die KEAs e.V. (Kölner Erwerbslose in Aktion) hat heute in einem Brief sowohl an Sozialdezernentin M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">Die KEAs e.V. (Kölner Erwerbslose in Aktion) hat heute in einem Brief sowohl an Sozialdezernentin Marlis Bredehorst (Grüne), als auch an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln, Peter Welters und deren gemeinsamen Untergebenen Klaus Müller-Starmann (Geschäftsführer der ARGE Köln) gefordert sich an die Rechtssprechung des Bundessozialgerichtes zu halten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;">Den vollständigen Artikel gibt es <a title="vollständiger Artikel" href="http://keas.wordpress.com/2008/06/23/warmwasserkostenabzug/" target="_blank">hier</a>.</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Staatsanwalt zeigt Verständnis für Gewalt in der ARGE]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=549</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 11:07:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=549</guid>
<description><![CDATA[In einem von den Kölner Medien sehr beachtetem Prozess vor dem Kölner Landgericht ging es um den V]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="Formatvorlage1" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">In einem von den Kölner Medien sehr beachtetem Prozess vor dem Kölner Landgericht ging es um den Vorwurf des versuchten Mordes an einer Mitarbeiterin der ARGE-Köln-Mülheim.</span></p>
<p class="Formatvorlage1" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Dem Angeklagten Erwerbslosen war vorgeworfen worden er habe versucht seine Sachbearbeiterin aus dem Fenster zu werfen. Laut Kölnische Rundschau zeigte Staatsanwalt Bastian Blaut „ein gewisses Verständnis für den Angeklagten angesichts dieser erheblichen Unregelmäßigkeiten bei der ARGE.“ Der Kölner EXPRESS schrieb: „ Der Angeklagte habe sich zu Recht schikaniert gefühlt.“ und BILD vermeldete gar beinahe Selbstverschulden der ARGE-Mitarbeiterin: „“Im Prozess vorm Landgericht kam raus, dass die ARGE-Sachbearbeiterin die Würge-Attacke provoziert hatte. Anträge wurden verschlampt.…“ Dies nunmehr passt zur Aussage der ARGE-Mitarbeiterin, die jetzt für den gebeutelten Erwerbslosen zuständig ist. Sie soll laut Rundschau vor Gericht ausgesagt haben, dass sie bei der Übernahme von der Kollegin in dessen Akten ein regelrechtes Chaos vorgefunden habe. Laut Stadtanzeiger war für den Staatsanwalt spätestens nach der Vernehmung der bedrohten ARGE-Mitarbeiterin klar, „dass sie sich in unzureichender Weise um den Fall gekümmert“ habe.</span></p>
<p class="Formatvorlage1" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="Formatvorlage1" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Arial;">Natürlich ist Gewalt kein Mittel, um zu seinem Recht zu kommen. Ein Mensch der den Tod eines anderen billigend in Kauf nimmt, gehört bestraft. Ob die ARGE-Mitarbeiterin ihrerseits den Tod des Erwerbslosen billigend in Kauf genommen hatte, wurde jedoch nicht verhandelt.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Teurer Behördenruf]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=547</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 18:54:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=547</guid>
<description><![CDATA[Berlin (ots) - Anfragen bei Bundesbehörden und Ministerien kommen die Bürger inzwischen teuer zu s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (ots) - Anfragen bei Bundesbehörden und Ministerien kommen die Bürger inzwischen teuer zu stehen. Das Bundesinnenministerium hat jetzt auf Anfrage mitgeteilt, dass für solche Anrufe "in der Regel" eine Gebühr fällig wird. Sie könne bis zu 14 Cent pro Minute betragen, heißt es in der Antwort des Innenministeriums, die dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" vorliegt. Nur Auskünfte der Rentenversicherung sind demnach kostenfrei. Ausgerechnet für solche Auskünfte werden teure Sondernummern geschaltet, die den Lebensalltag der Bürger betreffen, im Verbraucherschutz, für Gesundheits- und soziale Fragen.</p>
<p>Nach Ansicht des Innenministeriums spricht "für eine geringe Gebühr", dass "Leistungen zum Nulltarif verschwenderisch in Anspruch genommen werden könnten". Lötzsch kommentierte, das erwecke "den<br />
Eindruck, dass die Ministeralbeamten nur ungern den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern pflegen und sie eher als lästig empfinden". Man werde im Bundestag "die Abschaffung dieser bürgerunfreundlichen<br />
Regelung" fordern.</p>
<p>Bei den meisten der Kölner ARGEN ist übrigens eine 0180 – Nummer geschaltet. Mit dem folgenden Hinweis: "<em>Für die 0180 – Nummern gilt täglich folgender Tarif (Haupt- und Nebenzeit, auch am Wochenende): 3,9 Cent pro angefangene Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom</em>"<br />
Wohlgemerkt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom! Aus dem Handynetz sieht das ganz anders aus!</p>
<p><span class="txtnormblk"> Das Konzept der ARGE lautet: „<em><strong>Arbeitsuchende, bitte melden Sie sich nicht und rufen Sie auch nicht an! Wenn Sie anrufen, dann müssen Sie zahlen.</strong></em>“ </span></p>
<p><span class="txtnormblk"> In Anbetracht der Tatsache, dass ein ALG II-Empfänger im Monat über eine Telefonpauschale von nur ca. 23 € verfügt, ist dieses Verfahren besonders perfide.<br />
Die Bundesregierung begründet auf Anfrage hin dieses Vorgehen wie folgt: „<em>Als Alternative bestand die Möglichkeit einer gänzlich gebührenfreien Rufnummer. Diese bringt ein erhöhtes Kostenrisiko, da die Anrufer auf die Gesprächsdauer keine Rücksicht nehmen müssten.</em>“<br />
Der Arbeitslose als Kostenrisiko, als Nervensäge, der die Bundesagentur von der eigentlichen Arbeit abhält, ist dies das Verständnis der Bundesregierung?<br />
War da nicht einmal die Rede von Kunden, die von der Arbeitsagentur betreut werden sollen? </span></p>
<p>Die Gebühren für solche Gespräche erhält zum größten Teil das Telekommunikationsunternehmen, bei dem der Angerufene die 0180x-Nummer beauftragt hat, zum Teil erfolgen auch Ausschüttungen an den Angerufenen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[vermeidbare Blamage für die große Koalition]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=545</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 17:21:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=545</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Diese Blamage hätten sich Union und SPD ersparen können&#8220;, kommentiert Katja Kipping d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:x-small;">"<em>Diese Blamage hätten sich Union und SPD ersparen können</em>", kommentiert Katja Kipping die gestrige Entscheidung des Bundessozialgerichts zur Anrechenbarkeit von Krankenhausverpflegung auf die Regelleistungen bei Hartz IV. "<em>Das Bundessozialgericht hat rückwirkend bis 2007 zu einer Klage eines Betroffenen beschlossen: Die Anrechnung der Verpflegung bei einem stationärem Aufenthalt auf die Regelleistungen bei Hartz IV und die damit verbundene Kürzungen der Regelleistungen an die Betroffenen entbehren einer rechtlichen Grundlage</em>." Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:<strong></strong></span></span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">"<em>Bereits im Dezember 2007 hatte DIE LINKE in einem Antrag die sofortige Abschaffung des behördlichen Unrechts gefordert. Leider wurde der Antrag von der Mehrheit im Bundestag abgelehnt – und das, nachdem sogar der Petitionsausschuss seine Bedenken hinsichtlich der rechtswidrigen Kürzungen von Leistungen erklärt hatte. Das zeigt die Ignoranz der herrschenden schwarz-roten Koalition gegenüber dem Recht.</em></span></p>
<p><em>Das Urteil des Bundessozialgerichts zeigt zudem, dass ein Satz immer noch gilt: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt. Klagen gegen Hartz IV sind offensichtlich ein möglicher Weg, die herrschende Willkür der großen Koalition zu begrenzen.</em> "</p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:verdana,geneva;">Das Bundessozialgericht hält die Kürzung der Regelleistung bei Hartz-IV- Beziehern, die sich im Krankenhaus aufhalten, für rechtswidrig. Das geht aus der Kasseler Entscheidung vom 18.06.2008 hervor (Aktenzeichen: B 14 AS 22/07 R ). </span>Das aktuelle Urteil bezieht sich zunächst nur auf die Altfälle aus dem Zeitraum vor Inkrafttreten der Scholz-Verordnung. Daraus ergibt sich für ARGEn und Jobcenter die Verpflichtung, zu Unrecht gekürzte Mittel zurückzuzahlen. Wo dies nicht geschieht, rät Tacheles, einen sogenannten Überprüfungsantrag zu stellen und gegebenenfalls Beratungsstellen und Anwälte hinzuzuziehen.</p>
<p>»<em>Dass ein Aufenthalt im Krankenhaus für Kranke und ihre Bedarfsgemeinschaft eine Ersparnis darstellt, die eine Kürzung rechtfertigt, stößt bei Betroffenen auf Unverständnis und Empörung</em>«, nahm am Donnerstag Harald Thomé vom Wuppertaler Erwerbslosenverein Tacheles Stellung. Das Urteil entspreche endlich der »<em>Lebenswirklichkeit</em>«.</p>
<p>Wie die rechtliche Lage seit diesem Jahr ist, entschied der 14. Senat noch nicht. Seit Jahresbeginn ist eine neue Verordnung der Bundesregierung in Kraft, nach der bei einem Krankenhausaufenthalt 35 Prozent der Regelleistung gekürzt werden muss. Die 35 Prozent sollen dem Wert einer Vollverpflegung entsprechen. "Die KEAs e.V. " empfiehlt den Betroffenen, Widerspruch gegen die 35-Prozent-Kürzung einzulegen, denn gegen die Rechtmäßigkeit dieser Verordnung bestehen noch gewichtige Bedenken, erklärte der Senat.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[harz-IV-viewing]]></title>
<link>http://schimaere.wordpress.com/?p=200</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:59:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>holzfräulein</dc:creator>
<guid>http://schimaere.wordpress.com/?p=200</guid>
<description><![CDATA[Bisher gibt&#8217;s kein Hartz-IV TV, weder im Fernsehen noch im Web. Aber wer Lust und Zeit hat (Ar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher gibt's kein Hartz-IV TV, weder im Fernsehen noch im Web. Aber wer Lust und Zeit hat (Arbeitslose haben ja in der Regel Zeit ;-)) kann sich z.B. auf <a href="http://de.youtube.com/watch?v=3X12T-om9do" target="_blank">YouTube</a> Hartz-IV-Viewing selber basteln. Und so geht's: am besten Schlagworte wie <em>hartz-IV, arbeitslos, arbeitsamt, agentur für arbeit</em> in die Suchmaske eingeben, Beitrag auswählen, Bierchen aus dem Kühlschrank holen (um dem Arbeitslosen-Klischee zu entsprechen, indem viel Bier getrunken wird), entspannen und los gehts!</p>
<p>Es wird einem eine recht bunte Mischung an Beiträgen geboten: von Hartz-IV Songclips über Comedy bis hin zu kreativen Bild- und Wortcollagen und "seriösen" Beiträgen wie z.B. von <a href="http://daserste.ndr.de/panorama/" target="_blank">Panorama</a> (liefert immer wieder Berichte zum Thema Hartz IV).  Das Klischee von Harz-IV-Empfängern bzw. Arbeitslosen findet mit seinem absurden und grausamen Gesicht seinen vollen Ausdruck. Und Achtung! Wer sich vor Zynismus, Fäkalsprache und Aggressionen scheut, sollte lieber die Finger von Hartz-IV-Viewing lassen. Also auch nicht unbedingt immer jugendfrei.</p>
<p>Wer aber selbst von Hartz IV betroffen ist und vielleicht deswegen manchmal unter Verzweiflungsanfällen und Aggressionen leidet, findet mit Hartz IV-Viewing ein gutes Ventil für seine angestauten Gefühle. Lachen ist erlaubt! So können die eher zynischen Beiträge hilfreich sein, mit etwas Humor Abstand zur eigenen misslichen Lage zu finden. Und wer noch nicht über die Themen rund um Hartz-IV aufgeklärt ist, kann vor allem das Hartz-IV Klischee mit all seinen unterschiedlichen Facetten kennen lernen.</p>
<p>Hartz-IV-Viewing kann also unterhalten, bilden, trösten und stärken. Außerdem könnte es zu einem Kult avancieren, vor allem wenn sich Hartz-IV-Viewing noch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Viewing" target="_blank">Public Viewing</a> paart.</p>
<p>Ein großes Dankeschön an die zahlreichen Produzenten, Autoren, Journalisten und Künstler, die ihre Beiträge zum Thema Hartz IV der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen!</p>
<p>Viel Spass beim Hartz-IV-Viewing!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/pXUppyIhhyQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/pXUppyIhhyQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freibrief für Sozialdumping]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=544</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 12:21:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=544</guid>
<description><![CDATA[Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gegen das
Erzherzogtum Luxemburg (Rechtss]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gegen das<br />
Erzherzogtum Luxemburg (Rechtssache C-319/06) erklärt Sahra<br />
Wagenknecht, Europaabgeordnete und Mitglied des Parteivorstandes:<br />
</strong><br />
Die Kette der arbeitnehmerfeindlichen Urteile will nicht abreißen.<br />
Heute hat der europäische Gerichtshof zum vierten Mal innerhalb weniger<br />
Monate eine skandalöse Entscheidung zugunsten der europäischen<br />
Konzerne und zu Lasten der Beschäftigten getroffen. Nach Ansicht des<br />
EuGH steht das luxemburgische Arbeitsrecht im Widerspruch zur<br />
Entsenderichtlinie und zur Dienstleistungsfreiheit und muss daher<br />
geändert werden. Wer Arbeitnehmer nach Luxemburg entsendet, ist laut<br />
EuGH nicht dazu verpflichtet, sich an das luxemburgische Arbeitsrecht zu<br />
halten, das eine automatische Anpassung der Löhne an die<br />
Lebenshaltungskosten, die Pflicht zur Einhaltung von Tariflöhnen sowie<br />
fortschrittliche Bestimmungen bzgl. bezahltem Urlaub, Zeitverträgen,<br />
Leih- oder Teilzeitarbeit u.a. vorsieht.<br />
Dies ist nicht nur ein Angriff auf die luxemburgische Regierung, der das<br />
Recht abgesprochen wird, Gesetze zum Schutz aller in Luxemburg tätigen<br />
Beschäftigten zu erlassen. Es ist eine massive Attacke auf die Arbeits-<br />
und Lebensbedingungen der Menschen in ganz Europa! Wie schon in den<br />
Fällen Laval, Viking Line und Rüffert hat der EuGH den Grundfreiheiten<br />
von Unternehmen Vorrang vor Grundrechten und sozialen Standards<br />
eingeräumt. Wieder einmal hat der EuGH den Versuch, gleiche<br />
Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an einem Ort durchzusetzen,<br />
für illegal erklärt. Das ist nichts weiter als ein Freibrief für<br />
Sozialdumping.<br />
Es sind Urteile dieser Art, die das Vertrauen der Menschen in die<br />
Europäische Union erschüttern. Und dieses Vertrauen wird auch durch<br />
billige Täuschungsmanöver nicht wieder hergestellt: Zwar hat man die<br />
Verkündung des heutigen Urteils extra um einen Monat verschoben, um den<br />
Gegnern des Lissabon-Vertrags in Irland keine weiteren Argumente zu<br />
liefern. Doch zum Glück hat sich eine Mehrheit der irischen<br />
Bevölkerung davon nicht beirren lassen und der unsozialen Politik der<br />
EU eine schallende Ohrfeige erteilt. An diesen Erfolg des irischen<br />
Referendums gilt es nun anzuknüpfen. Gemeinsam mit sozialen Bewegungen<br />
und Gewerkschaften muss für eine grundlegende Neuausrichtung der EU<br />
gekämpft werden. Das Diktat der Kapitalinteressen muss gebrochen und<br />
ein soziales und friedliches Europa neu gegründet werden, welches keine<br />
Volksabstimmung mehr zu fürchten brauchte.</p>
<p>------------------------------------------------------------------------<br />
Quelle:<br />
<a href="http://www.die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/freibrief-fuer-sozialdumping/" target="_blank">http://www.die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/freibrief-fuer-sozialdumping/</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alg II: Warmwasser - Pauschalabzug rechtswidrig]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=542</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 11:07:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=542</guid>
<description><![CDATA[

Hartz IV: Kein Pauschalabzug für Warmwasser, nur was im Regelsatz des ALG II enthalten ist darf a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-size:x-small;font-family:Verdana;"></p>
<p style="margin:0;"><strong></strong></p>
<p style="margin:0;"><strong><span>Hartz IV: Kein Pauschalabzug für Warmwasser, nur was im Regelsatz des ALG II enthalten ist darf abgezogen werden.</span></strong></p>
<p style="margin:0;">
<div style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In dem nun veröffentlichten Beschluss des Bundessozialgerichtes vom 27. Feb. 2008, AZ: B 14/11b AS 15/07 R, hat das BSG folgendes festgestellt:</span></div>
<div><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">- Der Leistungsträger darf nur den in der Regelleistung gemäß § 20 Abs 2 SGB II enthaltenen Anteil für die Bereitung von Warmwasser monatlich je Angehörigen der Bedarfsgemeinschaft in Abzug zu bringen. (RZ 15)</span></div>
<div><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">- Maßgeblich ist allein, welcher Anteil der Regelleistung bereits für die Zubereitung von Warmwasser gewährt wurde. Die Höhe der von den Heizkosten abzuziehenden Kosten für Warmwasserbereitung können weder in Anlehnung an § 9 der Heizkostenverordnung mit pauschal 18 % der Heizkosten berechnet werden, noch kann auf § 6 Abs 1 Nr 2 der Wohngeldverordnung zurückgegriffen und pro Quadratmeter Wohnfläche 0,15 EUR für Warmwasserbereitung abgezogen werden oder eine andere rechnerische Herleitung benutzt werden. Berechnungsansätze, die an den tatsächlichen Heizkosten anknüpfen, könnten sonst zu einer Unterdeckung bei der Regelleistung führen. Geht der Gesetz- bzw Verordnungsgeber davon aus, dass mit den in die Regelleistung einfließenden Beträgen der jeweilige Bedarf gedeckt werden kann, so darf auch nur der entsprechende Betrag als bereits einmal geleistet aus den geltend gemachten Kosten der Unterkunft herausgerechnet werden. (RZ 23)<br />
Dieser Beschluß gilt damit auch für alle anderen im Regelsatz enthaltenen Bedarfe. Sofern diese, aus welchen Gründen auch immer, herausgerechnet werden, dann nur in der Höhe, wie sie im Regelsatz enthalten sind.</span></div>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Verdana;">In RZ 25 dieses Beschlusses nennt das BSG die maßgeblichen Beträge für jeden Regelsatz, deren Daten zusammengefasst und um den ab 1. Juli 2008 geltenden Arbeitslosengeld II (ALG II) Regelsatz erweiterten Betrag hier nachgelesen werden können:<br />
<span style="font-family:Verdana;"><a href="http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19ab90fd6806.php" target="_blank">http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19ab90fd6806.php</a></span></p>
<p></span></p>
<p style="margin:0;">Urteilstext: <a href="http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&#38;Art=en&#38;Datum=2008&#38;nr=10401&#38;pos=9&#38;anz=32" target="_blank">hier</a></p>
<p></span></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitslos gleich doof?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=114</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 09:05:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
<guid>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=114</guid>
<description><![CDATA[Alfred hat auf unserer Soulfood4u-Website heute morgen einen Artikel veröffentlicht, der meiner Mei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Alfred hat auf unserer Soulfood4u-Website heute morgen einen Artikel veröffentlicht, der meiner Meinung nach wirklich lesenswert ist.</p>
<p>Es geht um das Thema Arbeitslosigkeit: <a href="http://www.soulfood4u.de/ext_beruf/beruf_70283.html" target="_blank">Arbeitslos gleich doof?</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wehrt euch gegen rechtswidrige Ein-Euro-Jobs!]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=540</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 12:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=540</guid>
<description><![CDATA[
Diversen Internet-Foren oder Zeitungsartikeln ist immer wieder zu entnehmen, dass Ein-Euro-Jobs nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.scharf-links.de/57.0.html?&#38;tx_ttnews[tt_news]=1527&#38;tx_ttnews[backPid]=56&#38;cHash=b3dbe8faf2"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://www.scharf-links.de/uploads/pics/1-euro-job_04.jpg" alt="Tritt in den Hintern" width="200" height="217" /></a><br />
Diversen Internet-Foren oder Zeitungsartikeln ist immer wieder zu entnehmen, dass Ein-Euro-Jobs nicht die Kriterien der Zusätzlichkeit und Allgemeinnützigkeit erfüllen und somit reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verdrängen. Der zeitliche Umfang von maximal 15 bis 20 Wochenstunden, der von den Sozialgerichten als zulässig angesehen wird, wird in der Praxis der Argen mit 30 bis 35 Wochenstunden vielfach überschritten. Auch das ist rechtswidrig. Was ist zutun, wenn ein ALG-II-Betroffener einen solchen rechtswidrigen Ein-Euro-Job vonder Arge zugewiesen bekommt?</p>
<p>Vollständiger Artikel auf <a href="http://www.scharf-links.de/57.0.html?&#38;tx_ttnews[tt_news]=1527&#38;tx_ttnews[backPid]=56&#38;cHash=b3dbe8faf2">scharf-links</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mieterbund verlangt Ausgleichsmaßnahmen für explodierender Energiepreise ]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=539</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 11:54:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=539</guid>
<description><![CDATA[Leipzig (ots) - Angesichts der drastisch steigenden Energiepreise hat der Deutsche Mieterbund an die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig (ots) - <strong>Angesichts der drastisch steigenden Energiepreise hat der Deutsche Mieterbund an die Bundesregierung appelliert, sofortige soziale Ausgleichsleistungen für sozial schwache Mieter auf den Weg zu bringen. Der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Franz-Georg Rips, forderte in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe) den Gesetzgeber zugleich auf, den Wohnungsbestand in die Zielorientierung für die energetische Modernisierung aufzunehmen.</strong></p>
<p>"<em>Der Staat muss insbesondere den einkommensschwächeren Haushalten helfen</em>", meinte Rips. "<em>Die Betriebskosten werden steigen, die nächste Heizkostenabrechnung wird noch teurer. Insbesondere wenn es um die Abrechnung des Kalenderjahres 2008 geht, werden sich Mieter auf Nachzahlungen einstellen müssen</em>." Im Jahr 2008 seien die Öl- und Gaspreise förmlich explodiert. "<em>Allein zwischen Februar 2008 und heute sind die Ölpreise um 35 Prozent gestiegen. Die Gaspreise werden im gleichen Umfang im Laufe des Jahres in die Höhe klettern. Dies alles wird sich bei der Heizkostenabrechnung niederschlagen</em>", warnte Rips.</p>
<p>Zu den notwendigen staatlichen Sofortmaßnahmen gehöre, dass der Staat die Wohngeldreform mit Heizkostenkomponente endlich verabschiede. "<em>Dazu gehört aber auch, dass er für Hartz-IV-Empfänger beispielsweise die Beträge erhöht, nicht zuletzt wegen gestiegener Strom- und Warmwasserkosten. Daneben ist die wirkungsvolle Möglichkeit zu helfen die, dass der Bund Gesetze und Verordnungen vorgibt, nach denen die energetische Modernisierung und der Einsatz erneuerbarer Energien vorangetrieben wird." </em>Bisher klammere der Bund den Wohnungsbestand "<em>hier fälschlicherweise nahezu völlig aus</em>", sagte der Mieterbundpräsident.</p>
<p>Natürlich könnten und müssten Mieter Heizenergie sparen. "<em>Daneben sollten sie ihre Abrechnung, wenn sie kommt, genau prüfen. Wer jetzt eine Wohnung anmietet, sollte sich auf jeden Fall den Energieausweis des Hauses zeigen lassen. So hat er eine Chance, zu erkennen, ob Energieeffizienz in diesem Haus groß geschrieben wird oder ob er in eine Energieschleuder zieht.</em>"</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Niedriglohn auf dem Vormarsch]]></title>
<link>http://cers.wordpress.com/?p=538</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 08:46:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>cers</dc:creator>
<guid>http://cers.wordpress.com/?p=538</guid>
<description><![CDATA[Etwa jeder dritte Geringverdiener von 1998/99 war sechs Jahre später immer noch im Niedriglohnberei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa jeder dritte Geringverdiener von 1998/99 war sechs Jahre später immer noch im Niedriglohnbereich beschäftigt. Nur jedem Achten gelang der Sprung über die Niedriglohnschwelle, zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Lehrstuhls für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik der Universität Erlangen-Nürnberg.</p>
<p><strong>Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile gehört mehr als jeder sechste Vollzeitbeschäftigte zu den Geringverdienern.</strong><br />
Frauen sind von niedrigen Löhnen überproportional betroffen. Sie stellen nur gut 35 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten, aber fast 60 Prozent der vollzeitbeschäftigten Geringverdiener. Frauen sind zudem besonders gefährdet, im Niedriglohnsektor zu verbleiben: Bei den Männern schaffte rund jeder fünfte innerhalb von sechs Jahren den Sprung über die Niedriglohnschwelle, bei den Frauen nur jede zehnte.</p>
<p>Jeder dritte Geringverdiener verblieb im Niedriglohnsektor</p>
<p>Rund ein Drittel der ursprünglichen Geringverdiener verblieb im Untersuchungszeitraum als Vollzeitbeschäftigter im Niedriglohnsektor. Jeder achte Geringverdiener konnte innerhalb von sechs Jahren die Niedriglohnschwelle überschreiten. Ebenfalls jeder Achte wechselte in eine Teilzeit- oder geringfügige Beschäftigung. Jeder Zehnte wurde arbeitslos. Nahezu jeder dritte Geringverdiener schied aus der statistischen Auswertung aus, da er sich ganz aus dem Erwerbsleben zurückzog oder eine selbstständige Tätigkeit aufnahm.</p>
<p><a href="http://doku.iab.de/kurzber/2008/kb0808.pdf">Die Studie im Internet</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weg mit Personal - Schöne neue Einkaufswelt]]></title>
<link>http://lachenundnachdenken.wordpress.com/?p=72</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 12:33:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>killerkeks</dc:creator>
<guid>http://lachenundnachdenken.wordpress.com/?p=72</guid>
<description><![CDATA[+++ real.- Besorgs dir doch einfach selbst! +++
Die Metro Gruppe hat diese Woche den digitalisierten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><strong>+++ real.- Besorgs dir doch einfach selbst! +++</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Die Metro Gruppe hat diese Woche den digitalisierten Real Supermarkt der Zukunft vorgestellt. <img class="alignright" style="border:1px solid black;float:right;margin:5px;" src="http://www.lg-rheine-elte.de/Logos/real_neu.jpg" alt="" width="236" height="107" />In Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen kann man die Zukunft jetzt testen, dafür benötigt man nur ein modernes Handy mit der Software MEA, die von der Telekom entwickelt wurde. MEA steht für Mobiler Einkaufsassistent, der es ermöglicht mit der Handykamera den Barcode auszulesen. Die Produkteigenschaften und der Preis erscheinen dann auf dem Handydisplay. Hat der Kunde seinen Fingerabdruck vorher hinterlegt, kann er seine Kreditkarte zu Hause lassen. Es reicht aus, mit dem Finger auf das dafür vorgesehene Kassenfeld zu tippen sowie das Handy unter den Kassenscanner halten und alles ist gezählt und bezahlt.<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Kassen mit Kassiererinnen und Warteschlangen dürften damit der Vergangenheit angehören, genauso wie das Auszeichnen der Produkte und das Auffüllen der Lagerbestände. Spezielle Chips registrieren, wenn ein Produkt entnommen wurde und sortieren abgelaufene Ware automatisch aus. Der Kunde spart Zeit und Mühe - die Metro Gruppe Millionen an Personalkosten. Voraussetzung für das neue Einkaufserlebnis ist allerdings ein modernes, internetfähiges Handy mit Kamera. Falls sie noch ein solches benötigen, könnne Sie bei TopTarif nachsehen, ob es einen preiswerten Vertrag mit kostenlosen Handy gibt.</p>
<p style="text-align:justify;">via <a href="http://blog.toptarif.de/2008/06/04/schone-neue-einkaufswelt/" target="_blank">toptarif</a></p>
<p style="text-align:justify;">Was dann mit den - Vorwiegend Halbtagskräften, Müttern, alleinerziehenden Elternteilen wird, die nebenbei das Geld reinholen um den Kindern etwas bieten zu können, wird - das wird hier nicht hinterfragt. Oder die Männer/Frauen, die den Teil des Geldes erwirtschaften, der ihren Männern/Frauen in den letzten Jahren von den Unternehmen genommen wurde, verdienen...</p>
<p style="text-align:justify;">Übrigens real ist es, die gedroht haben, dass wenn während der Tarifauseinandersetzung im Einzelhandel (der nun schon über ein Jahr andauert) negativ über real berichtet wird, sie die Anzeigen für die Zeitungen entziehn. Aber widerwertiges Verhalten sind wir in den letzten Wochen ja gewohnt (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,554972,00.html">BurgerKing</a>, <a href="http://lachenundnachdenken.wordpress.com/2008/05/24/telekom-bespitzelte-aufsichtsrate-manager-und-journalisten/">Telekom</a>, <a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#38;ct=de/0-0&#38;fp=4846c9fe1f647dc1&#38;ei=K4tGSJndGJnYwgGj7oW1BQ&#38;url=http%3A//www.welt.de/welt_print/article2064001/Auch_Deutsche_Bahn_hat_mit_Telekom-Spitzelfirma_gearbeitet.html&#38;cid=1226669654&#38;usg=AFrqEzf_Zew7AUSRg4N2pFalQ8flzn7WwQ">Bahn</a>, <a href="http://news.google.de/news/url?sa=t&#38;ct=de/4-0&#38;fp=4846006658daabbe&#38;ei=U4tGSJeFPIa2xAGp3OnuBw&#38;url=http%3A//www.rundschau-online.de/html/artikel/1209913597935.shtml&#38;cid=1218153776&#38;usg=AFrqEzcem8hzNltg_Mtp9ztik8DDe7w5NA">Lidl</a>, ...) Ich würd sagen: <strong>"real.- besorgs dir doch selbst!"</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Bildquelle: www.lg-rheine-elte.de</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
