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	<title>antideutsche &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/antideutsche/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "antideutsche"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 00:12:36 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Israel spaltet die Linke]]></title>
<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=65</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 09:45:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anhalter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute findet sich auf Spiegel Online ein Artikel über die heftigen Grabenkämpfe, die die Linkspart]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute findet sich auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,553235,00.html" target="_blank">Spiegel Online ein Artikel</a> über die heftigen Grabenkämpfe, die die Linkspartei auf ihrem Parteitag in Cottbus auszufechten hat. Vor allem die Positionierung zu Israel hat heftige Gräben in der Partei verursacht. In der Linken finden sich auf der einen Seite, gerade unter den jüngeren Mitgliedern, starke antideutsche Tendenzen, die sich solidarisch mit Israel zeigen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch äktere Genossen, wie<a href="http://www.norman-paech.de/" target="_blank"> Norman Paech</a>, die immer noch ihr antiimperialistisches Weltbild aufrecht erhalten wollen.</p>
<p>Ausgelöst wurde der mediale Streit durch zwei Vorkommnisse:</p>
<p>1. Die Kritik des <a href="BAK Shalom der Linksjugend" target="_blank">BAK Shalom der Linksjugend</a> an einer Rede von Norman Paech. <a href="http://www.benjamin-krueger.net/" target="_blank">Benjamin Krüger</a>, der Sprecher des BAK Shalom, hatte Paech zu Recht wegen seines Antizionismus kritisiert.</p>
<p>2. Eine <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gregor_gysi_es_gibt_durchaus_verstaendliche_gruende_den_zionismus_nicht_sym/" target="_blank">wirklich gute Rede</a> von Gregor Gysi auf einer Tagung der Rosa-Luxembourg Stiftung. Hier ein kleiner Auszug:</p>
<blockquote><p>Für diese Tendenz zur einseitigen Parteinahme, bevor Konfliktbeschreibungen stattfinden, gibt es eine Reihe von Gründen. Antiimperialistische Theorien, die die Politik Israels als die eines aggressiven Imperialismus interpretieren und kritisieren. Dann ein eher freundliches Bild vom demokratischen Israel, das den Kontrast zu den wesentlich autoritär geprägten Nachbargesellschaften plastisch darstellt. Schließlich die Einfühlung in das Leiden insbesondere der palästinensischen Bevölkerung, und die Kritik an den Demokratiedefiziten Israels, die durch den Krieg gewiss nicht behoben werden, sich im Gegenteil durch ihn vertiefen. Dann muss leidenschaftlich Einspruch erhoben werden gegen die Tendenz, die Opfer des Terrors in der israelischen Gesellschaft aus dem Bewusstsein zu drängen; aber auch das ideologische Pendant zur antiimperialistischen Kritik, die so genannten „Antideutschen“, deren Hauptfeind ein sich unkenntlich machender Antisemitismus ist. Dieses bunte Durcheinander an Motiven bildet dann schon so etwas wie den matten Abglanz der Kompliziertheit einer Konfliktbeschreibung.</p></blockquote>
<p><a href="http://sebastianbrux.de/?p=773">Sebi Brux</a> meint zu dem Streit in der Linkspartei:</p>
<blockquote><p>Nun sind die Trolle in der Partei geweckt und es beginnt eine bitter notwendige Debatte innerhalb der Linken um Israel, den Antizionismus und offenen Antisemitismus in der Partei.</p></blockquote>
<p>Da gebe ich ihm zu 100% Recht. Es wäre ein guter Schritt, wenn sich die Linkspartei endlich von ihrem unsäglichen Antizionismus und ihrer einseitig geprägten Kapitalismuskritik trennt und somit auch einen Teil des SED Erbes begräbt. Dann könnte man auch langsam außenpolitisch mit der Linkspartei zusammen arbeiten.</p>
<p><a href="http://anhaltspunkt.files.wordpress.com/2008/05/bak-shalom-aufkleber-2-klein.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-66" src="http://anhaltspunkt.wordpress.com/files/2008/05/bak-shalom-aufkleber-2-klein.jpg?w=200" alt="" width="200" height="282" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die neue Anti-Atom Bewegung]]></title>
<link>http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=63</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 13:01:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anhalter</dc:creator>
<guid>http://anhaltspunkt.wordpress.com/?p=63</guid>
<description><![CDATA[via Ivo

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://jungle-world.com/gesternblog/203/" target="_blank">via Ivo</a></p>
<p><a href="http://anhaltspunkt.files.wordpress.com/2008/05/atomkraft-nein-danke.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-64" src="http://anhaltspunkt.wordpress.com/files/2008/05/atomkraft-nein-danke.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alle gegen alle]]></title>
<link>http://telegehirnwarblog.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 20:01:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[TOLLWÜTIGE LIBERALE vs. NUB, CHE2001 u.a.
Runde 1 - Schläge unter die Gürtellinie
Dieser Artikel ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>TOLLWÜTIGE LIBERALE</b> vs. <b>NUB, CHE2001</b> u.a.</p>
<p><b>Runde 1</b> - <b><i>Schläge unter die Gürtellinie</i></b></p>
<p>Dieser <a href="http://www.bissige-liberale.com/2008/02/03/gluecklich-wer-chancen-auch-nutzen-kann/" target="_blank">Artikel vom 3. Februar</a>, der in der Tat letztendlich biologistische und sozialdarwinistische Thesen salonfähig macht, löste eine virtuelle Prügelorgie aus. NUB, der sich wie immer erfolgreich um Sachlichkeit bemühte, möchte ich da voll und ganz ausnehmen. Ganz im Gegenteil zu R.A., der nicht nur Dresden für ein Verbrechen hält, sondern glaubt, das Intelligenz vererbt wird, wobei er selbst wohl vollkommen leer ausgegangen zu sein scheint.</p>
<p><b>Zwischen den Runden</b>: Das Nummerngirl</p>
<p>Nichts gegen Studiengebühren, die natürlich eine soziale Komponente enthalten sollten, aber diese damit zu rechtfertigen, daß bestimmte Kinder, die ja dumm sein sollen, weil ihre Eltern dumm und deshalb auch noch arm sind, lieber erst gar nicht studieren sollten, weil sie eben zu dumm sind und dann auch noch unglücklich werden, weil sie die Chancen nicht nutzen konnten, die man ihnen gnädigerweise bot, durch monetäre Hürden am Studium gehindert werden, weil sie dann am Ende glücklicher wären, da sie angeblich durch ihre Geburt in eine bestimmte soziale Schicht sowieso nie die Aussicht auf ein Studium bekommen dürften, weil Dummheit sich angeblich vererbt, ist nicht akzeptabel und sich auf eine weitergehende Diskussion einzulassen, würde bedeuten, daß man reaktionäre Ansichten aufwertet, anstatt sie zu bekämpfen und deren Hintermänner auszugrenzen.</p>
<p><!--more--> <b>Runde 2</b> - <b><i>Der Gegenschlag</i></b></p>
<p>Die <a href="http://netbitch1.twoday.net/stories/4676755/" target="_blank">Netbitch</a> und das "linke" Blogkollektiv [<a href="http://shiftingreality.wordpress.com/2008/02/04/souveranitat-und-soziale-herkunft/" target="_blank">1</a> + <a href="http://shiftingreality.wordpress.com/2008/02/04/so-ist-es-und-es-ist-schwer-ertraglich-zum-paternalistischen-sozialneid-geistigen-prekariats/" target="_blank">2</a>] schlagen zurück, wobei beide, wie leider allzu oft über das Ziel hinaus schießen und gleich wieder einmal mit allen "Neo-Liberalen" abrechnen und diese pauschal in eine Ecke stellen. Die Katze lässt das mausen nicht. Meine "<i>linken Geschwister</i>", wie es NUB einmal ausdrückte, haben sich da mittlerweile so verrant, daß ihre berechtigte Kritik in dem Schmutz versinkt, den sie mit allerlei Geschrei auf alle werfen, die ihren Weg nicht mitgehen wollen.</p>
<p><b>Zwischen den Runden:</b> Das Nummerngirl</p>
<p>Man könnte Che, MR und den Rest dieses Mal ja durchaus ernst nehmen. Man sollte es aber nicht, denn aus ihren Reihen kommen einfach zu viele Sniper-Attacken, bei denen einfach mal in die Menge geballert wird. Eines muss man ihnen aber lassen: Diese bunte Trümmertruppe diffamiert wie kaum eine andere Gruppe in der Blogosphäre ihre politischen Gegner und liefert sich dabei ein Kopf an Kopf Rennen mit den BLOG-Kollektivisten.</p>
<p><b>Runde 3</b> - <i><b>Der Knockout</b></i></p>
<p>Bei den tollwütigen Liberalen ist es ja mittlerweile zur Mode geworden, daß man Kollegen mit großem Tamtam in die Blogroll aufnimmt und sie dann leise, still und heimlich entsorgt, wenn man mal ordentlich und vor allem berechtigt kritisiert wird. Es wird an anderer Stelle noch einmal zur Sprache kommen: Hier fehlen die Eier. Die liberalen Eunuchen gehen sogar noch weiter: Sie fühlen sich als Opfer einer Kampagne und werden überhaupt unfair von ihren Gegnern behandelt. Fairness ist eine gute Sache, aber nicht jeder verdient es in ihren Genuss zu kommen und Fähnleinführer Rayson, dem seine kurzen, braunen Hosen mächtig die Eier abklemmen, <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2008/02/06/beleidigte-leberwurste-aus-dem-elfenbeinturm/" target="_blank">wurden von NUB hier die Hosen runtergezogen</a>. Dabei kann man Rayson bei dem beobachten, was er am besten kann: Aus Tätern Opfer machen. Niemand versteht es besser als Rayson, dem Gegner Tiefschläge zu verpassen und nach dem Kampf der Öffentlichkeit einzureden, daß das ja gar keine Tiefschläge gewesen seien, obwohl es jeder gesehen hat.</p>
<p><b>Nachspiel</b>: Am Kommentar-Buffet</p>
<p>Als Leckerbissen aus der <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2008/02/06/beleidigte-leberwurste-aus-dem-elfenbeinturm/#comment-569" target="_blank">Kommentarabteilung von NUB</a>, ein klassischer Rayson:</p>
<blockquote><p><i>Wie richtig die Erkenntnis ist, dass du dich an einer Kampagne beteiligst, wird durch diesen Beitrag wenigstens eindeutig erkennbar. Sogar der antideutsche Schmutz wird wieder ausgegraben. Du wirst deine Gründe dafür haben.</i></p></blockquote>
<p>Ja, Schmutz muss man abwaschen, ihn beseitigen. Wäre ich Rayson, dann würde ich das als Vernichtungsandrohung verstehen. Bin ich aber nicht. Zum Glück. Ganz im Ernst: Für die Kampagne bin natürlich ich verantwortlich. Seit einigen Monaten liefen die Vorbereitungen im Stillen ab. Wir konnten noch die alten Pläne der <a href="http://telegehirn.wordpress.com/2006/06/01/es-war-einmalim-rechts-konservativen-wolkenkuckkucksheim-teil-i/" target="_blank">damaligen PI-Kampa</a> verwenden. Haben einfach PI und Herre durchgestrichen und BLOG und Fähnleinführer Rayson hingekritzelt. Fähnleinführer? Ist das nicht etwas zu hart? Wahrscheinlich, aber es stellt eine ironisch-sarkastische Verzerrung dar. Könnte sogar blanker Zynismus sein, wenn ich an den <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#38;ct=res&#38;cd=1&#38;url=http%3A%2F%2Fwww.blogfrei.de%2Fmetalust%2F2007%2F07%2Fein_virus_im_mutterleib_isses.html&#38;ei=VzO7R9TbLYaqngPM49DcAg&#38;usg=AFQjCNFaF2kQZKUlEet3kgtbZNV-fIenHA&#38;sig2=wShAFx3y17PnzaNzKdzvMg" target="_blank">Virus im Mutterleib</a>, <a href="http://senordaffy.de/fdog/blog/index.php/1976/" target="_blank">Filbinger ist ein Opfer</a>, <a href="http://www.bissige-liberale.com/2007/03/23/tonkin-mit-britischen-matrosen/" target="_blank">Tonkin II</a>, <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/19/segensreiche-bomben/#comment-67" target="_blank">Antideutsche sind Rassisten</a>, <a href="http://telegehirn.wordpress.com/2007/11/21/liberale-anti-antifa/" target="_blank">Silvio Meier</a>, und jetzt diese Malaise denke.</p>
<p><b>Silberstreif und das deutsche Vaterland</b> vs. <b>Telegehirn</b></p>
<p><b>Runde 1</b> - <b><i>Ein Silberstreif schlägt Luftlöcher und geht K.O.</i></b></p>
<p>Der kürzeste Fight meiner Karriere als Blog-Boxer. Es ist schon eine Weile her, aber ich höre es immer so gerne, dieses schöne Wort: <a href="http://silberstreif.wordpress.com/2008/02/16/antideutscher-irrsinn/" target="_blank">Vaterlandsverräter!</a> Dazu noch ein "<i>Antideutscher</i>" und ein "<i>Nestbeschmutzer</i>", der "<i>die alliierten Massenbombardements</i>" verteidigt, die "<i>ein Kriegsverbrechen</i>" und die "<i>größte Unmenschlichkeit</i>" darstellen, "<i>begangen von Deutschlands Feinden</i>". Provokativ formuliert und hier scheint es ja den richtigen Doitschen zu treffen:  "<i>selbstverständlich</i>" war das "<i>eine Wohltat für die Menschheit, geradezu eine humanitäre Meisterleistung</i>."</p>
<p>Vielleicht spielen der kleine Silberstreif und Fähnleinführer Rayson mal was zusammen. Habe da so ein Gefühl: die werden sich verstehen. Bisher kam auch noch keiner auf die Idee Telegehirn und Himmler zu vergleichen. Da musste erst ein anständiger, kleiner, deutscher Junge in kurzen Hosen des Weges entlang kommen, gerade auf dem Weg zur NS-Schachgruppe, um der Welt zu beweisen, wie gefährlich ich bin. So schnell hat sich hier noch keiner selbst K.O. geschlagen, wie der Silberstreif.</p>
<p><b>Nachspiel:</b> "Schnell einen Arzt!"</p>
<p>Getaggt wurde: "<b>Hass auf Deutsche</b>", "<b>Antideutsche</b>", "<b>Dresden</b>", "<b>Holocaust</b>" (!), "<b>rationales Denken</b>"(!!). Die Blogroll erklärt den Rest. Ein versprengter Blogsöldner von Stefan Herre, der jetzt marodierend durch die Dörfer von Ost-Blogistan zieht und auf alles ballert, was sich bewegt. Keine Sorge: Die BHG kümmert sich darum.</p>
<p><b>Dominik Henning</b> vs. <b>Die Realität</b></p>
<p>Da hatte DDH absolut keine Chance und so wurde der Kampf abgesagt..</p>
<p><b>Dominik Henning</b> u.a. vs. <b>Greg Grabinski</b> u.a.</p>
<p><b>Runde 1</b> - <b><i>Hufeisen in den Handschuhen</i></b></p>
<p>Der "libertarian bad boy" muss <a href="http://blog.fdog.org/2008/02/11/1982/" target="_blank">in der ersten Runde</a> gleich einige harte Kombinationen von Greg einstecken und damit er nicht gleich am Anfang K.O. geht, hat sich DDH ein paar Hufeisen in die Handschuhe gesteckt, die jetzt leider zu schwer sind und so kann DDH keinen Treffer beim Gegner landen. Das Publikum jubelt trotzdem, nicht nur weil Greg weiter saubere Treffer landet, sondern weil DDH sich ständig selbst in die Eier boxt. Hier ein paar Highlights in der Zusammenfassung: Die Amerikaner hätten nie in der Normandie landen dürfen. Das hat doch schon George Washington gesagt. DDH könnte sich auch vorstellen für prominente, aber zwielichtige Boxställe wie "Junge Welt", "Neues Deutschland" oder die "Junge Freiheit" anzutreten.</p>
<p><b>Zwischen den Runden</b>: Der Nummernboy</p>
<p>DDH erinnert mich immer an meine libertären Genossen, mit denen ich Büchertische, Vorlesungen und andere weltverändernde Veranstaltungen organisierte. War auch alles immer lustig und die Leute waren super nett und sehr solidarisch. Einer sagte mir Mitte der 90er Jahre einmal auf die Frage, ob sie denn nicht einmal aktiv gegen die neofaschistische Bedrohung vorgehen wollten: "<i>Nein, aber wenn sie hier den Laden stürmen, dann kämpfe ich bis zum letzten Blutstropfen</i>." Mir war das halt zu wenig und so musste ich mir jahrelang blöde Sprüche meiner anderen Genossen anhören, die das alles für Zeitverschwendung und Isolationismus hielten. Libertäre sind oft wie Sektenanhänger. Ähnlich den Zeugen Jehovas, nur nicht so cool.</p>
<p><b>Runde 2</b> - <b><i>Die individualistische Brigade oder wie Kongo-Müller die Welt sieht</i></b></p>
<p>DDH, die libertäre Einmann -Armee, der John Rambo von Blogistan, gibt wertvolle Ratschläge, wie man die Welt vom Unrecht befreien kann. Er liest aus der libertären Fibel " Befreiung leicht gemacht" vor und das Publikum lauscht gebannt: "<i>ich halte Gewalt gegen die Menschenschlächter im Sudan für legitim. Aber eben nur nicht-staatlich, da niemand gezwungen werden darf, an irgendjemandes Befreiung gegen seinen eigenen Willen mit seinem Eigentum/Leben teilnehmen zu müssen. Wenn Du in den Sudan gehst und dort den Bedrängten zur Seite stehst, sie mit Waffengewalt beschützt, meinen Segen hast Du! Wenn Du für die Bewaffnung der Unterdrückten und Verfolgten Spendengelder einwirbst - meinen Segen hast Du!</i>"</p>
<p>Ist das eigentlich eine Argumentation für oder gegen Berufssoldaten? Keine Ahnung, aber die militante Antifa erhält dadurch einen Persilschein. THX! DDH enthüllt hier die Zauberformel für Schaffung des Friedens auf Erden: Gib jedem eine Knarre. Das darauf noch nicht andere gekommen sind. Hier haben wir den ersten heißen Kandidaten für den nächsten Friedensnobelpreis.</p>
<p><b>Zwischen den Runden</b>: Der Nummernboy</p>
<p>Mittlerweile drängeln sich am Ring weitere Kämpfer und ab hier geht es zu wie beim "Wrestling". Jeder darf mal mitmachen und auch mal einen Stuhl auf dem Rücken des Gegners zerschlagen. No Rules anymore!</p>
<p><b>Runde 3</b> - <i><b>Der Eiermann ist da!</b></i></p>
<p>Die Enthüller besteigen den Ring. Da sind sie wieder: <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/02/12/kriegsfetischismus-mal-ganz-liberal" target="_blank">meine Freunde von Gaywest</a>. Gut eingeölt, damit keiner einen Griff ansetzen kann. Dank ihrer messerscharfen Logik erkennen sie sofort: hier sind dunkle Mächte am Werk: Greg und seine "<i>bereitstehenden Sekundanten</i>". Während jedes argumentative Luftloch von DDH verteidigt und entschuldigt wird, werden die fiesen "<i>Militärstrategen</i>" mit einer Leichtigkeit entlarvt, die einem den Atem raubt. Der peinliche Versuch mit diesem <a href="http://nichtidentisches.myblog.de/nichtidentisches/art/236533436/Antideutsche_Regressionen" target="_blank">Artikel von Nichtindentisches</a> Boden zu gewinnen, scheitert schon an der Tatsache, daß man bei Gaywest weder den Inhalt, noch den Hintergrund verstanden hat, worum es bei der ganzen Dresden-Debatte geht. Am Rande des virtuellen K.O. rettet sich Gaywest in die Pause.</p>
<p><b>Zwischen den Runden</b>: Der Nummernboy</p>
<p>Der Trainer ist gar nicht zufrieden und man hört immer nur wie er ruft: "<b><i>Eier, Eier. Du brauchst jetzt Eier, um zu gewinnen</i></b>." Man kann aus einem Mangel an Eiern auch eine Tugend machen und wie eine Sissy kämpfen. Bei einigen autonomen Zusammenhängen und Strukturen, leider bei viel zu vielen, galt nur als schwul, wer im Abendkleid zur Demo kam. Alles andere war bürgerlicher Schmonz.</p>
<p><b>Runde 4</b> - <i><b>Das homophobe Zäpfchen</b></i></p>
<p>Kurz vor dem K.O. stehend bleibt Gaywest nur noch eine Keule im Köcher übrig: Homophobie. Warum auch nicht? Denn in der Blogosphäre wimmelt es ja nur so von <a href="http://gaywest.wordpress.com/2006/12/10/sexuelle-denunziation-auf-libertar/" target="_blank">sexuellen Denunzianten</a> und niemand enttarnt diese mit einer spielerischen Leichtigkeit, wie Gaywest. Und es ist ja keine Frage, daß ein Spruch wie "<i>Wow. Der Herr Henning geht ja ab wie ein Zäpfchen…</i>" eindeutig homophob ist, oder? Hätte doch jeder wissen müssen, daß der Henning schwul ist. Es ist zwar allen anderen vollkommen egal, mit wem der Henning sich wie vergnügt und weder Greg, noch "<i>seine Sekundanten</i>" hatten auch nur einen Schimmer davon, aber wie sagte Damien, der Großmeister der schwulen Inquisition, als er Greg mit einem Totschlagargument in die Knie zwingen wollte: "<i>Keine Ahnung, ob Du homophob bist. In der Regel sind sich Homephobe nicht darüber bewußt, dass sie es sind.</i>"</p>
<p><b>Zwischen den Runden</b>: Der Nummernboy</p>
<p>Aus der Falle muss man erst wieder mal rauskommen! Wer sagt, daß er nicht homophob ist, aber von Gaywest als homophob geoutet wurde, der....Lassen wir die Gehirnakrobatik. Als Multisexueller, der polymorph-pervers ist, fühle ich mich auch stets von allen, die eine andere Meinung haben denunziert. Damien fürchtet, daß man ihm ständig in die nicht vorhandenen Eier treten könnte. Die "<i>anislamisierten Jugendlichen</i>" nämlich und natürlich Mullah Greg verfolgen ihn. Damien sollte mal DDH fragen, ob man nicht zusammen Geld für Waffen sammelt, damit Schwule alle wegballern können, die auch nur ansatzweise homophob sein könnten, denn nach DDH darf der Staat der ja nicht eingreifen, denn so werden die individualistischen Rechte und so verletzt. Da ja Homophobe "in der Regel" (!) sich "nicht darüber bewusst" sind, "dass sie es sind", kann nur die schwule Inquisition entscheiden wer was ist.  Kann die WHO einmal die grassierende Raysonitis in Blogistan eindämmen?</p>
<p><b>Runde 5</b> - <i><b>Kollektivschuld oder DDH macht den Rayson</b></i></p>
<p>Da DDH sich etwas ausruhen konnte, weil Gaywest sich mächtig ins Getümmel gestürzt hatte, folgt nun <a href="http://dominikhennig.blogspot.com/2008/02/das-psychodrama-des-greg-b-grabinski.html" target="_blank">die nächste Attacke</a>. Wer immer schon einmal sehen und wissen wollte, was mentale Onanie ist, der ist bei Monsieur Dominik genau an der richtigen Stelle. Die Drama Queen beweist, daß Dummheit vollkommen unabhängig von der sexuellen Orientierung ist. Weil er sauer über Greg ist, den er "<i>Grobinski</i>" nennt und dem er unterstellt, er würde "<i>mit seinem unflätigen Gossen-„Stil“</i>", die "<i>pro-westliche Blogger-Community im Ganzen</i>" diskreditieren und dazu "<i>speziell die „Freunde der offenen Gesellschaft“ nolens volens als seine ganz persönliche Bloggosphären-Klowand</i>" mißbrauchen. Erst kotzt er allen auf die Schuhe, nur um sich dann bei einigen anderen FdoGs einzuschleimen,"<i>denn auf den fdog-Seiten finden immer wieder spannende Debatten statt und manch gehaltvoller und anregender Beitrag</i>". Dann folgt ein merkwürdiger Vergleich, den ich als alter Antifarecke ohne Mühe als rassistisch outen könnte, daß Greg die "<i>Jauche</i>" im leckeren FdoG "<i>Wein</i>" sei und bis die FdoGs "<i>zur allfälligen Selbstreinigung von Elementen wie Grabinski</i>" schreiten, entfernt der aufrechte Streiter für eine saubere Blogosphäre die FdoGs von seiner Blogroll. Ich kenne viele Genossen, die jetzt ohne Probleme deutlich machen würden, daß einer wie DDH, der einen wie Greg als Jauche und Element bezeichnet, daß man durch eine Säuberung entfernen müsste, ein Rassist wäre. Mindestens.</p>
<p><b>Zwischen den Runden</b>: Der Nummernboy</p>
<p>Bei dem letzten Bloggertreffen, meine lieben Freunde von Gaywest, habe ich sie alle gegen euch aufgestachelt. Paul13, Greg, Ilan Ramon und andere. Ich kann mich noch gut an die Blicke (waren die heiß oder hasserfüllt?) eines Gaywestvertreters erinnern. Da dachte ich mir: Rühr doch schnell eine Instant-Kampagne an und was soll ich sagen: War mal wieder ein voller Erfolg, denn als größter Blog-Kriegsverbrecher der deutschsprachigen Blogsphäre, scheue ich vor keiner Schweinerei zurück. Fragt doch mal Rayson!</p>
<p><b>Runde 6</b> - "<i><b>Sieben, Acht, Neun, AUS!</b></i>"</p>
<p>Um DDH endgültig K.O. zuschlagen wurde Paul13 ausgewählt, die Speerspitze der Neocons und Rear Admiral von No Blood for Sauerkraut. <a href="http://nbfs.wordpress.com/2008/02/15/ok-kein-schwamm-druber/" target="_blank">Mit einer Serie von gezielten Graden</a>, die hammerhart ihr Ziel trafen, wurde DDH zurück ins "<i>intellektuelles Paralleluniversum</i>" geboxt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blauhelme nach Blogistan]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/?p=769</link>
<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 19:16:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
<guid>http://telegehirn.wordpress.com/?p=769</guid>
<description><![CDATA[In der deutschsprachigen Blogosphäre, zumindest im politischen Teil, ist man vom Sitzkrieg zum Bewe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der deutschsprachigen Blogosphäre, zumindest im politischen Teil, ist man vom Sitzkrieg zum Bewegungskrieg übergegangen. Dazu könnte vielleicht ein "<i>Umsturz aller bestehenden Bündnisse</i>" bevorstehen und die Blogosphäre schwer erschüttern. An allen Fronten wird erbittert gekämpft. Eigentlich ist die kriegerische Rhetorik unangebracht, denn es gibt in der Blogosphäre keine Toten. Niemand muss sterben. In der realen Welt gibt es genügend reale Opfer, denen "wir" als Gesellschaft und als Einzelne kaltschnäuzig die Solidarität verweigern. "Wir" verweigern diesen Menschen sogar das Lebensrecht. Würden viele Blogger, statt sich gegenseitig virtuell niederzumetzeln, alle ihre Energie darauf verwenden, das unerträgliche Gemetzel im Kongo oder in Darfur oder sonst wo zu beenden, dann....Ja, was dann? Haben wir denn wirklich alle den Glauben daran verloren, daß wir die Welt zum Besseren verändern können?</p>
<p>Ich möchte mich da gar nicht ausnehmen, denn man kann mir ohne weiteres den Vorwurf machen, daß ich ein Krawallblogger sei. Ich streite auch gar nicht ab, daß ich provoziere und polarisiere und "Kriege" gegen andere Blogger führe. So gibt es auch Blogger, die Kriege gegen mich führen. Was ich auch vollkommen verstehen kann. Ich bin natürlich beiliebe nicht der einzige Warlord der deutschsprachigen Blogosphäre und ich kann auch nicht verneinen, daß ich manchmal durchaus Freude verspüre, wenn ich von meinem Blogherrenhügel aus den Verlauf der Schlacht verfolge. Im Gegensatz zu realen Kriegen gibt es in der Blogosphäre keine Sieger und eigentlich auch keine Verlierer. Man kann sich höchstens selbst besiegen.</p>
<p><!--more--> Ich muss zugeben, daß es mir in den letzten Tagen und Wochen schwergefallen ist den Überblick darüber zu behalten, wer jetzt plötzlich wen nicht mehr mag und warum. Wenigstens kann man sich darauf verlassen, daß <a href="http://shiftingreality.wordpress.com/2008/01/19/volkische-scheis-deutsche/#comment-4629" target="_blank">ein altbekannter Guerilla-Warlord wieder seine alte Propaganda verbreitet</a> und so <a href="http://gebloggtewelten.de/2007/12/07/reality-check/" target="_blank">seinen Ruf in den eigenen Reihen</a> wieder herstellen kann. Wo soll man da anfangen und wo aufhören? Lohnt es sich überhaupt, daß man sich zu all den Raufereien zu äußern?</p>
<p>Die verschiedenen Kampfhandlungen sind nur schwer von einander zu trennen, denn auf zahlreichen Blogs haben sich die Kombattanten ineinander verbissen und immer mehr Blogger beziehen Stellung in den jeweiligen Gefechten und es bilden sich durchaus bemerkenswerte Allianzen. Andererseits kann ich Statler verdammt gut verstehen, daß er in der jetzigen Gemengelage lieber <a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2008/02/05/fastenzeit/" target="_blank">eine Auszeit</a> nimmt.</p>
<p>Dresden zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche Diskussionen. Dabei dachte ich eigentlich schon, daß diese Diskussion beendet wäre, bzw. langsam abebben würde. Doch weit gefehlt.</p>
<p>Bevor sich das Geschehen zum <a href="http://telegehirnwarblog.wordpress.com/" target="_blank">War Blog</a> verlagert, möchte ich mich noch einmal diesem <a href="http://blog.fdog.org/2008/02/14/the-problem-with-dicks-is-they-fuck-too-much-or-fuck-when-it-isnt-appropriate/" target="_blank">Artikel von Daniel Fallenstein</a> zuwenden. Daniel und ich hatten letztens noch über diese Frage gesprochen. Ich kann Daniel sehr gut verstehen. Sicherlich sollte man auf Grund der Tatsache, daß bei der Bombardierung von Dresden Menschen starben nicht unbedingt in Jubel ausbrechen, aber dieser Jubel, den ich in gewisser verteidige und in den ich auch phasenweise einstimme, ist eben hauptsächlich eine zynische Reaktion auf der Rumgeheule alter und neuer Revisionisten. Für Daniel mag "<i>der Zusammenhang, in dem</i>" die Bombardierung Dresdens "<i>beschlossen, geplant und ausgeführt wurde</i> [...] <i>über jeden Zweifel erhaben</i>" zu sein, aber bei den FdoGs meldet sich einer zu Wort, der an anderer Stelle noch ein paar auf die virtuelle Mütze bekommen wird, und meint: "<a href="http://blog.fdog.org/2008/02/14/the-problem-with-dicks-is-they-fuck-too-much-or-fuck-when-it-isnt-appropriate/#comment-6010" target="_blank">Und was Dresden betrifft: Das war ein Kriegsverbrechen, und ein für den Erfolg der gerechten Sache völlig unnötiges.</a>"</p>
<p>Genau gegen solche Verdrehungen richten sich Parolen wie "Selbst Schuld". Dresden war alles andere als ein Kriegsverbrechen und wer eine solche Position vertritt, der gilt halt heute nicht mehr als Ewiggestriger und erhält von vielen Seiten Beifall. Es ist doch keine Frage: Krieg ist nie etwas schönes und im Krieg sterben Menschen, aber es gibt nun einmal notwendige und richtige Kriege, genauso wie es unnötige und falsche Kriege gibt. Das ist natürlich auch vom eigenen moralischen Kompass abhängig. Falls vorhanden. Nicht jene, die jetzt, im Angesicht trauernder Neo-Nazis und ihres bürgerlichen Anhangs, welche die Bombardierung von Dresden als Kriegsverbrechen bezeichnen und somit die Rechtmäßigkeit und Notwendigkeit des Kampfes gegen Nazi-Deutschland überhaupt, ob bewusst oder unbewusst spielt keine große Rolle, in Frage stellen, Bomber Harris hochleben lassen sind die zynischen Arschlöcher, sondern das ganze bürgerliche Revisionistenpack, das jetzt wieder mächtig Oberwasser bekommt. In Deutschland ist man doch wieder so weit, daß man Dresden eben rechtfertigen muss, obwohl es an der Richtigkeit und der Rechtmäßigkeit meiner Meinung nach wenig Zweifel gibt.</p>
<p>Noch ein paar Worte zum "<i>Bomber-Harris-Jubel</i>", dem einige Leute angeblich "<i>ihr kritisches Bewusstsein opfern</i>". Als Commander der "<a href="http://bomberharrisgedaechtnisbrigade.wordpress.com/" target="_blank">Bomber-Harris-Gedächtnisbrigade</a>" fühle ich mich da schon irgendwie angesprochen, aber keinesfalls getroffen, denn die BHG, die auf Anregung von <a href="http://franklinrosenfeld.blogspot.com/" target="_blank">Franklin D. Rosenfeld</a>, dem hier hochverehrten Ultra-Falken, gegründet wurde, war eine direkte Reaktion auf das revisionistische Gebaren einiger Liberaler, die nicht nur Dresden als Kriegsverbrechen betrachten, sondern jegliches Eingreifen zugunsten der Menschenrechte und des Friedens ablehnen und als Verbrechen betrachten.</p>
<p>Vielleicht bin auch ich schon viel zu zynisch geworden, aber selbstverständlich bin ich nicht frei von Skrupeln, denn jedes militärische Einschreiten kostet Menschenleben. Auch immer das Leben von Unschuldigen, aber gerade um Millionen Unschuldige zu retten, wird doch eingegriffen. Nicht, weil eine Intervention geil, sondern weil sie notwendig ist, findet sie statt. Moralisch aufgeladen formuliert: Wer bei einem Verbrechen nicht einschreitet, obwohl er die Möglichkeit dazu besitzt, ist ebenso ein Verbrecher.</p>
<p>Ich könnte zum Ende einfach argumentieren, daß Antideutsche eben gerne provozieren, aber damit würde ich es mir wohl etwas einfach machen. Krieg ist niemals geil. Höchstens für Leute wie Ernst Jünger. War Dresden geil? Für Victor Klemperer auf jeden Fall. Kritik, wie sie von Daniel Fallenstein geäußert wurde, kann ich voll verstehen und sie ist sogar absolut treffend und wäre voll berechtigt, wenn es eben diesen verdammten, neuen Revisionismus nicht geben würde, der eben nicht nur von der NPD gelebt wird. In den Zynismus zu flüchten mag nicht die beste Lösung sein und dabei besteht natürlich immer die Gefahr, daß man dabei seine Fähigkeit zur Empathie verliert, aber meine langjährige Erfahrung sagt mir, daß es wohl keine bessere Lösung gibt, um denen nicht vollends das Feld zu überlassen, die aus Tätern Opfer machen. Diese fatale Umdeutung der Geschichte kann man nur durch die virtuelle Blutgrätsche zu Fall bringen und die kreischenden Reaktionen im Lager der Revisionisten scheinen mir doch recht zugeben.</p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Antideutscher Irrsinn]]></title>
<link>http://silberstreif.wordpress.com/?p=134</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 10:07:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>silberstreif</dc:creator>
<guid>http://silberstreif.wordpress.com/?p=134</guid>
<description><![CDATA[Aha, so begründet also ein Antideutscher Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer die alliierten Mas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Aha, so begründet also ein Antideutscher Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer die alliierten Massenbombardements. Ein Kriegsverbrechen, größte Unmenschlichkeit, begangen von Deutschlands Feinden - ist selbstverständlich eine Wohltat für die Menschheit, geradezu eine humanitäre Meisterleistung: </p>
<blockquote><p>Es ist doch keine Frage, daß die Arbeit der alliierten Bomberbesatzungen eine lebensgefährliche und schmutzige Arbeit war, die aber erledigt werden musste, wollte die Welt nicht unter die Schreckensherrschaft der knutogermanischen Bestien fallen und die wenigsten Besatzungsmitglieder werden in Jubel ausgebrochen sein, als sie ihre Bomben abwarfen und sie waren sich sicherlich immer bewusst, daß sie den Tod bringen, der aber letztendlich für die Opfer der Deutschen Terrorherrschaft die Freiheit erbrachte. So ist die Bombardierung von Dresden ein Akt der Befreiung, auch für jene, die sich nicht befreien lassen wollten, weil sie treu zu Führer, Volk und Vaterland standen und kein Kriegsverbrechen.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://telegehirn.wordpress.com/2008/02/13/kommt-alles-gute-nicht-doch-von-oben/#more-767">Quelle: Das antideutsche Blog "Telegehirn"</a></p>
<p>Diese Worte ähneln in ganz fataler Weise den Begründungen, die Himmler für die Durchführung des Holocausts an den Juden seinen SS-Männern eingeschärft hat. Es war eigentlich genau dasselbe. Nur - das eine mal waren es Deutsche, die sich aus empfundener Not zu einer ungeheuerlichen Tat gedrängt sahen, das andere mal waren es Nicht-Deutsche.</p>
<p>Für Antideutsche Spinner wird aber eine Tat automatisch zu einer Heldentat, wenn sie gegen Deutsche ging. So einfach kann die Moralfrage also gelöst werden, wenn es nach diesen simplen Geistern ginge. Antideutsch = gut, deutsch = böse.</p>
<p>Zur Erinnerung und zum Vergleich noch einmal Himmlers Worte, mit denen er den Holocaust an den Juden erklärte:</p>
<blockquote><p>"Eine andere große Frage war  noch notwendig zu lösen. Es war die furchtbarste Aufgabe und der furchtbarste Auftrag, den eine Organisation bekommen konnte: der Auftrag, die Judenfrage zu lösen. Ich darf dies auch in diesem Kreis wieder in aller Offenheit mit ein paar Sätzen sagen. Es ist gut, daß wir die Härte hatten, die Juden in unserem Bereich auszurotten.</p>
<p>Fragen Sie nicht, wie schwer das war, sondern haben Sie als Soldaten - ich möchte fast sagen - Verständnis dafür, wie schwer ein solcher Befehl durchzuführen ist.</p>
<p>Ziehen Sie aber auch bei kritischster Prüfung, nur als Soldaten für Deutschland denkend, den logischen Schluß, daß es notwendig war.</p>
<p>Denn alleine der Bombenkrieg wäre nicht durchzuhalten, wenn wir das jüdische Volk noch in unseren Städten gehabt hätten.</p>
<p>[ ... ]</p>
<p>Ebenso will ich auch eine Frage, die sicherlich gedacht wird, gleich beantworten. Die Frage heißt: Ja, wissen Sie, daß Sie die erwachsenen Juden umbringen, das verstehe ich, aber die Frauen und Kinder...?  - Da muß ich Ihnen etwas sagen: Die Kinder werden eines Tages groß werden.</p>
<p>Wollen wir so unanständig sein, daß wir sagen: nein, nein, dazu sind wir zu schwach, aber unsere Kinder können sich mit ihnen mal abgeben. Die sollen das auch einmal auskämpfen. Dann würde dieser jüdische Haß heute kleiner und später groß gewordener Rächer sich an unseren Kindern und Enkeln vergreifen, so daß sie noch einmal das gleiche Problem zu lösen hätten, dann aber in einer Zeit, da kein Adolf Hitler mehr lebt. </p>
<p> Nein, das können wir nicht verantworten. Das wäre feig gewesen, und deswegen haben wir eine klare Lösung vorgezogen, so schwer sie auch war."</p></blockquote>
<p>Himmler in einer Rede vor Generalen in Sonthofen am 21.6. 1944.   in: Heinrich Himmler, Geheimreden, Hrsg. von Bradley F.Smith und Agnes F. Peterson, Frankfurt 1974</p>
<p>Ich möchte mit dieser Gegenüberstellung von Rechtfertigungen für Massenmorde zeigen, daß man mit ein und derselben Argumentation sowohl die eine, als auch die andere Seite begründen kann. </p>
<p> Die Argumentationsmuster unterscheiden sich nicht. Die eine Begründung ist genauso gut oder so schlecht wie die andere.</p>
<p>Rational betrachtet kann man keiner Seite eine moralische Überlegenheit gegenüber der anderen zuschreiben. Aber rationales Denken ist bekanntlich bei ideologisch beschränkten Menschen ausgeschaltet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genosse Denunziant]]></title>
<link>http://ingoway.wordpress.com/2007/12/04/genosse-denunziant/</link>
<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 09:53:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
<guid>http://ingoway.wordpress.com/2007/12/04/genosse-denunziant/</guid>
<description><![CDATA[Der antideutsche Blogger Hector Calvelli schickte eine Mail an die dreiköpfige GbR &#8220;Die Achse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der antideutsche Blogger <a href="http://calvelli.blogspot.com/">Hector Calvelli</a> schickte eine Mail an die dreiköpfige GbR "Die Achse des Guten", die er freundlicherweise auch mir zur Kenntnis gab. Hier sei sie dokumentiert - zum einen, weil damit nun geklärt sein dürfte, wer versucht, <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/notwendige-nestbeschmutzung/">den Autor Michael Holmes aus der Achse des Guten herauszumobben</a> (Liza war es also nicht; sorry <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/12/01/nachtrag/">nochmal</a>), und zum anderen, weil sie den - <span class="diffchange">groteskerweise </span>sogar teilweise erfolgreichen - Versuch antideutscher Linksradikaler belegt, einem islamismuskritischen und proisraelischen liberalen Milieu zu oktroyieren, worüber es zu diskutieren und wozu es zu schweigen hat. Hier nun die Mail von Calvelli, nebst Kommentaren:</p>
<blockquote><p><b>Meine lieben Herren,</b></p>
<p>in der Diskussion um Mr. Holmes und seinen (gelöschten) Artikel zur Antifa scheint mir ein wesentlicher Aspekt unterzugehen:</p>
<p>Es sollte für einen anständigen Linken (und vielleicht gibt es derer gar noch zwei oder drei) in keinster Weise ein Problem darstellen, wenn totalitäre Gewaltphantasien kritisiert werden. Es sollte vielmehr seine Sache selbst sein. Doch darum geht es Mr. Holmes keineswegs.<!--more--></p>
<p>Vielmehr ist offensichtlich, dass der ehemals orthodox-kommunistische Linksradikale Holmes jedem, der seinem idologischen U-Turn nicht in vollem Umfang teilt, <b> immerzu totalitäre Gewaltphantasien unterstellt</b>, die jener angeblich nur aus taktischen Gründen zu verbergen trachtet. Und das ist blanke Demagogie. Sie geht gegen proisraelische und prowestliche Linke und Ex-Linke, gegen Antideutsche und ihre neokonservativen oder liberalen Abspaltungen.</p></blockquote>
<p>Holmes' Text ging gegen die Autonome Antifa und nicht gegen <i>proisraelische Linke</i>. Solche kommen im Text gar nicht vor. Bezeichnend, daß Calvelli sich dennoch angesprochen fühlt. <span class="diffchange">War es </span>Egozentrik, oder <span class="diffchange">fühlte er sich entlarvt</span>? Es geht auch gar nicht ausschließlich um <i>Gewaltphantasien</i>, sondern darum, daß bestimmte politische Utopien auf der Linken, sobald sie verwirklicht würden, unweigerlich in eine totalitäre Gesellschaft führen müßten, seien die Anhänger dieser Utopien auch noch so lieb und freundlich. Zu den <i>neokonservativen oder liberalen Abspaltungen</i> gehört Holmes schließlich selbst - warum sollte er gegen sich selber Demagogie üben?</p>
<blockquote><p>Und in eben diesem Sinne sind Mr. Holmes´ Elaborate nicht nur szene-interne Spielchen, sondern zielen auf Denunzierung und Ausgrenzung politischer Positionen und Personen. Sie sind nichts weniger als stalinistisch.</p></blockquote>
<p><span class="diffchange">Per Retourkutsche wirft hier </span>ein Linksradikaler einem Liberalen <span class="diffchange">vor</span>, Stalinist zu sein, und beweist damit nicht nur, daß er, weil er es ablehnt, sich mit der Geschichte der Sowjetunion eingehender zu befassen, aus Furcht, sonst sein Geschichtsbild revidieren zu müssen,keinerlei Begriff von Stalinismus hat, sondern auch wieder einmal, daß er sich mit  <i>Denunzierung und Ausgrenzung </i>bestens auskennt. Falls es bei der von Holmes geübten inhaltlichen Kritik um die <i>Ausgrenzung von Personen und Positionen</i> geht, müßte zunächst geklärt werden, ob diese Aus- bzw. Abgrenzung nicht womöglich die mit gutem Grund zu wählende Option sei. Was hat man denn mit Leuten gemein, die die Berliner Mauer ohne Anführungszeichen und ohne erkennbare Ironie als <a href="http://calvelli.blogspot.com/2007/05/pldoyer-fr-die-eine-oder-andere-mauer.html">antifaschistischen Schutzwall</a> bezeichnen; die selbst nichts daran finden, <a href="http://calvelli.blogspot.com/2007/01/massen-gegen-demo.html">ihre antideutschen Mitstreiter zu <i>denunzieren</i> und <i>auszugrenzen</i></a>, wenn es opportun erscheint; die zum apokalyptischen Letzten Gefecht gegen die Mullahs blasen, als stünde die weltweite Machtübernahme des Islamofaschismus so unmittelbar bevor, daß andere Widersprüche zwecks Wahrung der Wehrfähigkeit unter den Teppich gekehrt werden müßten? Was Calvelli versucht, <i>auszugrenzen </i>und zu <i>denunzieren</i>, ist eine klassisch antitotalitäre Kritik, die auch vor einem Linksradikalismus nicht halt macht, der in gut marxistischer Tradition den Machtanspruch religiöser Fanatiker zur Zeit für gefährlicher hält als die westliche Form des Regierens und Wirtschaftens, die er dennoch langfristig überwinden will.</p>
<blockquote><p>Man muss kein großer Psychologe sein, um zu erkennen, dass Holmes in seinen Artikeln nicht politische Kritik übt, sondern sich an seiner <b>eigenen</b> Vergangenheit und vor allem an seinen  <b>eigenen</b> totalitären Gewaltphantasien, die ihn wie ein Gespenst verfolgen und die er neu codiert noch immer nicht bewältigt zu haben scheint, abarbeitet.</p></blockquote>
<p>Abarbeiten, schmabarbeiten. Ein kleiner Psychologe ist Calvelli aber doch, so daß er per Ferndiagnose beurteilen kann, was Holmes in Wirklichkeit umtreibt, wenn er - vermeintlich - politische Kritik übt. So ein psychologischer Einwand ist natürlich weder zu be- noch zu widerlegen, da steht der Positivist dumm da.</p>
<blockquote><p>Pragmatisch im klassischen Sinne - nämlich der Sache angemessen - sind solche von Ranküne geleiteten Auseinandersetzungen nicht. Die Sache nämlich, um die es zu gehen hätte, ist die Verteidigung der Aufklärung, ist die Parteiname für Israel und ist schließlich die Unterstützung eines jeden Versuches, dem antisemitischen und antiwestlichen Wahn der Mullahs und ihrer Kollaborateure in den Arm zu fallen. Das - und nur das - wäre der pragmatische Minimalkonsens. Doch scheinen einige zu meinen, dass unter diesem Minimalkonsens sich noch zu viele vereinigen würden.</p></blockquote>
<p>"Das - und nur das", - so glaubt der Herr Calvelli einen <i>Minimalkonsens</i> dekretieren zu können. Ja genau, eben wegen dieses Manichäismus - wer den "Minimalkonsens" nicht teilt, gehört bereits zu den Feinden Israels - haben so manche dem antideutschen Milieu den Rücken gekehrt. Ist es verwunderlich, wenn diese jetzt versuchen, einem Vordringen solcher Politkommissar-Mentalität in liberale Kreise einen Riegel vorzuschieben, weil sie nicht schon wieder erleben möchten, daß die freie Diskussion und der zwanglose Zwang des besseren Arguments durch eine vorgeschriebene Parteilinie ersetzt werden, deren - selbst nur scheinbare - Übertretung schwerste Anschuldigungen nach sich zieht?</p>
<p>Zumal es sich um einen "Minimalkonsens" handelt, den Calvelli allein definiert hat und der von niemandem  unterschrieben wurde. <span class="diffchange">So immunisiert man </span>sich gegen Kritik. Hier wird ein Burgfriede beschworen (den Calvelli freilich selbst nicht einhält), als befänden wir uns mitten im Krieg, wo jedes Parteiengezänk den Kampfeswillen schwächt. Diese Wagenburgmentalität, dieses die Reihen fest Schließen gegen den Feind, die Apokalyptik usw. - all das sind ungute antideutsche Marotten, die nun ins liberale Bloggermilieu überschwappen. Was Calvelli letztlich sagt, ist: "Wer uns, die Antideutschen, kritisiert, gefährdet damit Israel." Abgesehen von der Hybris, auf die paar Antideutsche komme es an (Israel ist zum Glück auf diese Leute nicht angewiesen), kungeln liberale Freunde Israels auch nicht mit den Schwulenhassern von P.I. oder den Judenmissionierern von der Partei bibeltreuer Christen, oder sollten das zumindest nicht tun.</p>
<p>Was schließlich die Solidarität mit Jüdinnen und Juden und dem Staat Israel anbelangt, so erweisen sich die Antideutschen ohnehin als unsichere Kantonisten, sobald Juden nicht dem Wunschbild entsprechen, das sie sich von ihnen machen. Gut die Hälfte der Beiträge in Calvellis Blog beschäftigt sich mit Juden, denen vorgeworfen wird, antisemitisch oder zumindest nicht konsequent israelsolidarisch zu sein, Appeasement zu betreiben oder sich bei der deutschen Mehrheitsgesellschaft einzuschleimen. Nun gibt es das Phänomen des jüdischen Antisemitismus durchaus - bei Leuten wie Alfred Grosser oder <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/boll-stiftung-warum-tony-judt-a-priori-kein-feind-israels-sein-kann/">Tony Judt</a> trifft dieser Vorwurf sicher zu. Doch in der Massierung, mit der das Thema bei Calvelli auftaucht, wirkt es wie eine Obsession. Endlich kann man als deutscher Nichtjude einmal etwas gegen Juden sagen und sich doch immer noch als Kämpfer gegen den Antisemitismus fühlen, bis hin zu dem impliziten Vorwurf gegenüber in Deutschland lebenden Juden, nicht antideutsch genug zu sein.</p>
<blockquote><p>Ich fürchte dagegen, es sind erbärmlich wenige</p></blockquote>
<blockquote><p><b>Mit besten Grüßen aus Kamtschatka...</b></p></blockquote>
<p>Kamtschatka - ist das da, wo der Pfeffer wächst? Nun, so erbärmlich wenige sind es auch wieder nicht. Selbstverständlich gibt es bei der <i>Verteidigung der Aufklärung</i> Bündnispartner auf der Linken. Dazu gehören die Unterzeichner des <a href="http://eustonmanifesto.org/?page_id=132">Euston Manifesto</a>, Intellektuelle wie Michael Walzer und Christopher Hitchens, einige Autoren der Jungle World sowie jene Sozialdemokraten, die den Wert der Freiheit nicht vergessen haben und für die die Freundschaft mit Amerika ebensowenig verhandelbar ist wie die mit Israel. Auch bei den Grünen und beim DGB gibt es Leute, mit denen man reden kann. Selbst die Partei "Die Linke" hat ihre Petra Pau. Was Demokraten, die für Freiheit, gegen Diktaturen und gegen Antisemitismus eintreten, allerdings so dringend benötigen wie ein Furunkel am Gesäß, sind antideutsche Linke, die sich in Heldenpose werfen und sich als die einzig konsequenten Verfechter der reinen und wahren Israelsolidarität inszenieren, in ihren eigenen Publikationen <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2007/47/11033.php">von der Notwendigkeit des Kommunismus schwadronieren</a> und sich darin gefallen, demokratische Freunde Israels über die ständig wechselnden Stöckchen ihres <i>Minimalkonsenses </i>springen zu lassen. Vor ein paar Jahren noch war es <i>Minimalkonsens </i>bei den Antideutschen, die Politik von Milošević gegen den bosnischen Islamfaschismus zu verteidigen. Vergeben und vergessen. Auch gehörte es zum <i>Minimalkonsens</i>, alles gutzuheißen, was seinerzeit die Sowjetunion in Afghanistan und später Putins Rußland in Tschetschenien so angestellt haben - auch da ging es angeblich um die <i>Verteidigung der Aufklärung</i> gegen den Islamfaschismus. Heute redet man nicht mehr so gerne darüber.</p>
<p>Aber eine rhetorische Nebelbombe hat der Genosse Denunziant Calvelli noch in der Tasche: den Vorwurf des Rechtsradikalismus:</p>
<blockquote><p><i>post mailum:</i></p>
<p><i>Dass ein solcher Minimalkonsens dem real existierenden Holmismus nicht entspricht, dokumentiert dieser Artikel, den Mr. Holmes auf Achgut zur Veröffentlichung gebracht hat: </i></p>
<p><i><a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&#38;DEST=http%3A%2F%2Fwww.achgut.com%2Fdadgdx%2Findex.php%2Fdadgd%2Farticle%2Fder_zweck_verunheiligt_die_mittel%2F" target="_blank">http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_zweck_verunheiligt_die_mittel/</a></i></p>
<p><i>Dieser Text kritisiert nicht in aufklärerischer Absicht den zur Phrase verkommenen offiziellen deutschen Antifaschismus. Vielmehr dokumentiert er im Stile der Jungen Freiheit eine absichtsvolle Geschichtsvergessenheit, die vom Nationalsozialismus nichts mehr hören will und nichts problematisch daran findet, wenn ein Viertel der Deutschen die guten Seiten des NS sucht und findet. </i></p>
<p><i>Das aber ist nicht Aufklärung. Es ist ihr Gegenteil.</i></p></blockquote>
<p>Genau. Es ist die alte kommunistische Taktik, politisch Andersdenkenden vorzuwerfen, den Faschismus zu unterstützen. In diesem Falle reicht dazu schon, einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, in dem die Skandalnudel Eva Herman nicht gleich als Vorbotin des Vierten Reichs perhorresziert wird. Zum Zweck der Denunziation dient auch, mal eben die Junge Freiheit zu erwähnen, als verstünde sich damit schon von selbst, wo hier inhaltliche Gemeinsamkeiten liegen sollen - die es natürlich nicht gibt.</p>
<p>Sind es solche wortreichen und gedankenarmen Eingaben von politischen Amokläufer, die die Achse des Guten zu schwerwiegenden redaktionellen Entscheidungen veranlassen? Das gäbe zu denken.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Notwendige Nestbeschmutzung]]></title>
<link>http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/notwendige-nestbeschmutzung/</link>
<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 10:44:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ingo Way</dc:creator>
<guid>http://ingoway.wordpress.com/2007/11/30/notwendige-nestbeschmutzung/</guid>
<description><![CDATA[Die Achse des Guten gehört zu den größten und bekanntesten Politblogs in Deutschland. Die Autoren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.achgut.de">Achse des Guten</a> gehört zu den größten und bekanntesten Politblogs in Deutschland. Die Autoren wollen dem linksliberalen, ökologistischen, israelfeindlichen, islamismusverharmlosenden Zeitgeist etwas entgegensetzen, was meine volle Sympathie hat. Man kennt sich persönlich, den meisten Autoren fühle ich mich in mehr oder weniger intensiver Weise freundschaftlich verbunden. Gelegentlich habe ich Gastbeiträge beigesteuert. Mir ist klar, daß einige von ihnen über diesen Beitrag <i>not amused</i> sein werden. Aber Feigheit vor dem Freund möchte ich mir nicht vorhalten lassen. Doch sei vorausgeschickt, daß das Folgende nicht als Kampfansage an die Achse zu verstehen ist, die ich nach wie vor sehr schätze und deren Autoren ich (größtenteils) mag, sondern als Beitrag zu einer wichtigen Diskussion.</p>
<p>Vor einigen Tagen erschien ein Text von Michael Holmes auf der Achse, in dem er - klassisch antitotalitär - davor warnt, daß Demokraten im Kampf gegen Rechtsradikalismus mit linksradikalen Antifas zusammenarbeiten, da diese letztlich autoritäre und antidemokratische Ziele verfolgten. Er illustriert das mit Erinnerungen an seine eigene Antifa-Zeit. Gewaltbereiten Rechts- wie Linksradikalismus verurteilt er gleichermaßen, ohne zu behaupten, beide seien gleich gefährlich.</p>
<p>Nun hätte man über diesen Text kontrovers diskutieren oder - bei Desinteresse - ihn einfach ignorieren können. Ich selbst halte ihn für nicht ganz geglückt, aber das spielt an dieser Stelle keine Rolle. Tatsächlich wurde in diversen Blogs heftig über ihn debattiert; ferner bekam Holmes nach eigener Aussage etliche zustimmende und ablehnende Zuschriften.</p>
<p>Doch dann geschah etwas seltsames. Der Text war plötzlich von der Seite verschwunden. <!--more-->Sämtliche Links auf ihn gingen ins Leere. Auf Nachfrage wußte Holmes nichts vom Grund der Löschung, geschweige denn daß er sie selbst veranlaßt hätte. Er bekam lediglich eine Mail von Michael Miersch, in der ihm die Löschung mitgeteilt wurde. Als Grund wurde lediglich genannt, daß es um den Text "Streit" gegeben habe.</p>
<p>Nun versteht sich die Achse dezidiert als kontroverses Medium, in dem auch schon einmal Beiträge erscheinen können, die sich weit aus dem Fenster lehnen, die den breiten Konsens verlassen und bewußt provokant formuliert sind. Warum ausgerechnet in diesem Fall eine Löschung? Meines Wissens zum ersten Mal in der Geschichte der Achse.</p>
<p>Also fragte ich bei Michael Miersch per Mail nach, was das denn solle. Da Miersch meine Mail und alle folgenden an diverse Personen weitergeleitet hat, ist unser Mailwechsel kein privater mehr, und so sehe ich mich berechtigt, daraus zu zitieren. Außerdem, finde ich, haben die Leser der Achse das Recht zu erfahren, warum ein Text plötzlich kommentarlos verschwindet. Miersch schrieb:</p>
<blockquote><p>Es war so: Michael Holmes hatte einen Text über die "Antifa" reingestellt, der darüber aufklärte, das das Kommunisten sind. Darin wurden ein paar Leute dafür kritisiert, dass sie für Zusammenarbeit mit der "Antifa" im Kampf gegen Rechtsradikale sind. Diese Leute gehören zu dem Blogger-Milieu, zu dem auch irgendwo, irgendwie achgut.de gehört (pro-westlich, liberal usw. usf., wie immer ihr es nennen wollt). Sie beschwerten sich, dass sie in dem Artikel falsch dargestellt würden.</p></blockquote>
<p>Wurden sie es denn? Und wer überhaupt? Was genau wurde denn falsch dargestellt? Wer hat sich denn da konkret beschwert? Und warum ist eine Beschwerde ein Löschungsgrund? Hätte man nicht eine Gegendarstellung veröffentlichen können, auf die Holmes dann wieder hätte antworten können?</p>
<blockquote><p>Dirk, Henryk und ich beschlossen daraufhin Michaels Text vom Blog zu<br />
löschen. Begründung:</p>
<p>1. Wenn sich Leute falsch dargestellt fühlen, sollten sie das Recht zur<br />
Gegenrede haben (natürlich nicht alle Leute, aber die Betreffenden<br />
gehören zum Freundeskreis von "Liza" zu dem wir ja oft verlinken).</p></blockquote>
<p>Seltsam. "Liza" - vom Blog "Lizas Welt" - kommt in Holmes' Text gar nicht vor. Um ihn geht es gar nicht. Und noch einmal: Was war falsch dargestellt?</p>
<blockquote><p>2. Wir haben aber keine Lust, dass so eine Sektendebatte auf<br />
"achgut.de" stattfindet. Wir sind ein journalistisches Medium und keine<br />
Gesinnungstankstelle. Also soll sie bitte woanders stattfinden. Es gibt<br />
genug Blogs.</p>
<p>3. Daher finden wir es die fairste Variante, den Ursprungstext, der ja<br />
die Debatte aufgemacht hat, runterzunehmen.</p>
<p>4. Wir fanden diesen Text grundsätzlich nicht sehr passend für<br />
achgut.de. 99 Prozent unserer Leser kennen weder die "Antifa" noch die<br />
Zitierten. Wir brauchen keine Abgrenzung zum Linksradikalismus, weil<br />
wir damit eh nichts am Hut haben. Und irgendwelche internen<br />
Szene-Diskussionen brauchen wir schon gar nicht.</p></blockquote>
<p>Szene-Diskussion? In Holmes' Beitrag wurde über ein politisches Milieu informiert, das Straftaten begeht, Gewalt befürwortet und sich in bürgerlichen Kreisen eine gewisse Respektabilität dadurch verschafft, daß es vorgibt, gegen "den Faschismus" zu kämpfen, und das dem Verfassungsschutz immerhin relevant genug erscheint, um ihm regelmäßig in seinem Jahresbericht einige Seiten zu widmen - ein Thema von allgemeinem Interesse mithin. Die "Szene-Diskussion" wollte anscheinend eher Liza führen. Darauf antwortete ich:</p>
<blockquote><p>             Lieber Michael,</p>
<p>leider stellt mich Deine Antwort ganz und gar nicht zufrieden. ... Wenn es zu einem Text inhaltliche Einwände gibt, können die doch geäußert werden. Ist etwas an Micks Darstellung falsch oder kontrafaktisch? Dann hinein in die Diskussion bzw. her mit der Richtigstellung. Nicht? Warum den Text dann löschen? Ich kann mir vorstellen, daß sich sehr viele Leute über sehr viele Themen auf achgut aufregen und ihre Aufregung kundtun. Wird dann jedesmal sofort gelöscht - womöglich noch über den Kopf des Autors hinweg?</p>
<p>Was die Frage der Relevanz betrifft - mit Verlaub, da gab es schon weit irrelevantere Artikel auf achgut. Und seit wann wird dort die Linke nicht kritisiert? Schreibt Ihr demnächst auch nichts mehr zum Thema Islamismus, weil Ihr mit Islamismus eh nichts am Hut und deshalb keine Abgrenzung nötig habt? Ich glaube übrigens auch kaum, daß 99 % der achgut-Leser nicht wissen, was die Antifa ist. (Und wenn sie's nicht wissen - umso besser, wenn sie aufgeklärt werden.)</p>
<p>Achgut sei "ein journalistisches Medium und keine Gesinnungstankstelle". Die Gesinnung der von Mick Kritisierten soll aber sakrosankt sein. Verstehe das wer will. Ich finde den ganzen Vorgang - das Einknicken vor Kritik, die Löschung von Micks Text - absolut mies und eines liberalen Mediums unwürdig. Eine Chefredaktion - die es bei achgut offenbar gibt - sollte bei externer Kritik hinter ihren Autoren stehen und sie nicht etwa der Meute zum Fraß vorwerfen. Alles andere ist unprofessionell und für ein "journalistisches Medium" gelinde gesagt unüblich. Statt den sich beleidigt Fühlenden zu sagen, sie müßten, wie alle anderen auch, Kritik einfach auch mal aushalten, meldet man Vollzug und löscht den strittigen Text.</p>
<p>Micks Text wurde in mehreren Blogs sehr kontrovers diskutiert (Stichwort Irrelevanz), es gab positive wie negative Resonanz, und durch die Löschung habt Ihr jedem, der die Debatte verfolgt, signalisiert, daß Ihr Euch von Mick distanziert. So geht man mit Kollegen nicht um. ... Ist doch klar, daß das Löschen seines Textes einen gewaltigen Affront darstellt.</p></blockquote>
<p>Nun wieder Miersch, leicht säuerlich:</p>
<blockquote><p>Lieber Ingo, lieber Michael,</p>
<p>seit Längerem ist es in der achgut.de-Redaktion meine Rolle, euer<br />
Fürsprecher zu sein, wenn es mal wieder Gerüchte, Anschuldigungen oder<br />
Streitigkeiten um euch und eure linken Ex-Freunde gibt. Diese Rolle<br />
habe ich eine Weile gern übernommen, weil ich euch beide nicht nur klug<br />
sondern auch sympathisch finde. Die Folge ist, dass ich nun schon<br />
mehrfach der Adressat für zahlreiche aufgeregte Protestschreiben wurde,<br />
die von mir irgendwelche Erklärungen verlangten. Darauf habe ich<br />
keinerlei Lust.</p></blockquote>
<p>Es gab also "Gerüchte" und "Anschuldigungen", wie ich jetzt erfahre. Warum das einen Vorwurf gegen die begründet, gegen die diese Gerüchte und Anschuldigungen gerichtet sind, erschließt sich mir nicht. Von wem kommen diese Gerüchte und Anschuldigungen?</p>
<p>Zur Erläuterung: Holmes und ich kommen aus der Linken. Ich steckte nie so tief in der linken Szene drin wie Holmes und kenne mich daher auch mit der Antifa nicht so gut aus, doch habe ich mich vor einigen Jahren eine Zeitlang in "antideutschen" Kreisen bewegt und für deren offiziöses Zentralorgan Bahamas einige Artikel geschrieben. Irgendwann haben wir dann beide mit der Linken vollends gebrochen.</p>
<p>Doch wie das bei Linken und anderen Sekten so ist: Aussteiger mögen sie gar nicht; Renegaten werden gehaßt. Werden altgediente Liberale von Linken irgendwie noch respektiert (oder so getan als ob; man braucht sie ja für diverse "Bündnisse"), gilt das für liberal gewordene Ex-Linke keineswegs. Die sind und bleiben Häretiker, denen wieder und wieder nachgewiesen werden muß, was für schlechte Menschen sie sind.</p>
<p>Beschwert haben sich offenbar "Liza" und sein "Freundeskreis" - Leute mithin, die sich den "Antideutschen" nach wie vor verbunden fühlen, was im Blog "Lizas Welt" für den Außenstehenden freilich nie so recht deutlich wird, obwohl es für den Kenner der Szene offensichtlich ist.</p>
<p>So hätte selbstverständlich jeder andere Autor der Achse einen Text wie den von Holmes veröffentlichen können, ohne daß irgendjemand Einspruch erhoben hätte. Besagter "Freundeskreis" hat sich einzig und allein auf Holmes eingeschossen, weil der ein "Renegat" ist.</p>
<p>Miersch weiß das freilich und hat sich im privaten Gespräch gegenüber Holmes und mir auch immer entsprechend geäußert. Aber er will halt seine Ruhe haben vor "zahlreiche(n) aufgeregte(n) Protestschreiben ..., die von mir irgendwelche Erklärungen verlangten". Verständlich. Nur: Warum erzählt er das uns und nicht denen, die gegen Beiträge von uns meinen protestieren zu müssen und deren Löschung verlangen? Ich fragte ihn das. Seine Antwort:</p>
<blockquote><p>Die Antwort, lieber Ingo, warum ich langsam vermute, dass dies<br />
irgendwas mit Michael und dir zu tun haben könnte, ist ganz einfach:<br />
Weil die Atmosphäre bei achgut.de früher freundlich, sachlich und<br />
professionell war und solche seltsamen Streitigkeiten unbekannt.</p></blockquote>
<p>Die Welt wäre ja so friedlich, wenn es keine zersetzenden Elemente gäbe - so als wären Holmes und ich diejenigen gewesen, die die Löschung von Beiträgen verlangt hätten. Holmes ist jetzt also schuld daran, daß sein Beitrag lästige Beschwerden nach sich zieht. Hätte er sich also wohl besser selbst zensiert. Wer Haß auf sich zieht, wird für die Umstehenden lästig, denn sie könnten ja auch etwas abbekommen. Holmes ist für bestimmte Leute aus dem linken bzw. antideutschen Spektrum zu einer Reizfigur geworden. Nun versuchen sie, ihm bei jeder sich bietenden Gelegenheit an den Karren zu fahren. Den damit entstehenden Aufruhr lasten seine liberalen Freunde nun ihm an. Wer ständig angefeindet wird, der muß ja wohl irgendwie selbst dran schuld sein. Man kennt das ja. Wer will schon mit den <i>mavericks</i> befreundet sein? Da geht man lieber auf Distanz. Die früher angeblich stets vorherrschende freundliche und kollegiale Atmosphäre bei der Achse mag damit zu tun haben, daß es seinerzeit noch als Selbstverständlichkeit galt, den eigenen Autoren nicht in den Rücken zu fallen, wenn sie angegriffen wurden. Kein Autor der Achse würde es sich bieten lassen, daß die anderen ihm seine Texte weglöschen.</p>
<p>Und noch ein Wort zu Liza und seinem Freundeskreis. Diese kommen in Holmes Text, in dem die gewaltbereite Antifa kritisiert wird, <i>schlicht und einfach nicht vor</i>. Einzig ihr Ressentiment gegen Holmes macht sie glauben, sie seien irgendwie mitgemeint. Und was ist das eigentlich für eine Kehrwochenmentalität, sich bei den Verantwortlichen (also nicht einmal beim Autor selbst) über einen Blogbeitrag zu "beschweren"? Warum antwortet Liza nicht im eigenen Blog, wenn er sich (aus welchem Grund auch immer) angesprochen fühlt? Und warum kommt die Achse dieser "Beschwerde" nach und behandelt einen ihrer Autoren, den sie einst zur Mitarbeit einlud, nun wie jemanden, der den Dienstboteneingang zu benutzen hat?</p>
<p>Lauter offene Fragen.  Ich mag nicht mehr. Fragen Sie selbst.</p>
<p>P.S.: <a href="http://ingoway.wordpress.com/2007/12/01/nachtrag/">Nachtrag</a>.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Antideutsch ist nicht inhuman]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/08/16/antideutsch-ist-nicht-inhuman/</link>
<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 16:02:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bevor ich mich dem Themenfeld „antideutsche Islamkritik“ widme, dessen Fehlen zu Recht von versc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mich dem Themenfeld „antideutsche Islamkritik“ widme, dessen Fehlen zu Recht von verschiedenen Seiten angemerkt wurde, möchte ich mich <a href="http://www.bissige-liberale.com/2007/08/14/yaii/" target="_blank">der Antwort von Rayson</a>, auf meinen Artikel „<a href="http://telegehirn.wordpress.com/2007/08/13/antideutsch-ist-nur-ein-schlagwort/" target="_blank">Antideutsch ist nur ein Schlagwort</a>“, zuwenden. Nach dem ich den Artikel von rayson einige Male durchgelesen habe, bekomme ich mehr und mehr das Gefühl, daß wir oft aneinander vorbeireden. Gerade, wenn es um die Definition von „Deutsch“ geht. So schreibt Rayson:</p>
<blockquote><p><em>„Da soll ich also “deutsch” im Sinne einer Ideologiekritik begreifen, und Telegehirn müht sich reichlich, mir das “Deutsche an sich” nahezubringen. Der Schluss ist sozusagen ein gewendeter Genscher: Deutsch ist im antideutschen Sinne nicht nur deutsch. [...] Mit einer solchen Ausdehnung entzieht sich das “Antideutsche” im Telegehirnschen Sinne natürlich einiger von mir und Boche geäußerter Kritik. Wenn, um die entsprechenden Säulenheiligen mal als Extrembeispiel hervorzukramen, auch Amis und Israelis im antideutschen Sinn deutsch sein können (oder sind die qua Staatsbürgerschaft naturresistent?), können wir den Begriff doch aber eigentlich getrost zur Seite legen und etwas konkreter über das reden, was wir eigentlich meinen, oder?“</em></p></blockquote>
<p><!--more--> Wir können den Begriff eben nicht eben nicht zur Seite legen oder wie man heutzutage sagt: einen Schlussstrich ziehen. Wie ich schon schrieb, ist die „Deutsche Ideologie“ nicht auf Deutschland beschränkt, aber sie ist eben eine deutsche Erfindung und hier war und ist sie massenkompatibel. Nicht erst seit den Nazis. Als verantwortlich für zwei Weltkriege und einen Genozid ohne Beispiel, was nicht nur im deutschen Namen geschah, sondern mit voller Billigung und aktiver Zustimmung eines überragenden Teils der Deutschen, auch wenn das eine für viele unerträgliche Wahrheit sein mag, von der man sich nicht betroffen fühlt, weil Deutschland jetzt doch ein demokratisches Land sei und das alles so weit in der Vergangenheit liegt, ist Deutsch nun mal ein Synonym für Massenmord und Herrenmenschenwahn. Deshalb Antideutsch und gegen die Deutsche Ideologie ist niemand „<em>qua Staatsbürgerschaft immun</em>“, aber Deutsche sind überproportional dafür empfänglich. Warum das so ist? Darauf habe ich erst einmal auch keine abendfüllende Antwort, aber vielleicht kennt jemand da draußen die Gründe und Ursachen dafür. Ob das nun „<em>eine angeborene oder erworbene Eigenschaft ist</em>“, spielt nun keine große Rolle, denn der Fakt, der letztendlich zählt, ist das es diese „Deutsche Ideologie“ gibt und das sie sich erneuter Beliebtheit erfreut. Die Staatsangehörigkeit spielt dabei überhaupt keine Rolle.</p>
<p>Das die Antideutschen, denen rayson in der Blogosphäre begegnet ist, sich nicht an „meine Definition“ von Antideutsch halten, mag man bedauern, doch das macht einmal mehr deutlich, wie stark differenziert das antideutsche Spektrum ist. Auch bedeutet Antideutsch keinesfalls „<em>die Abschaffung des Individuums zugunsten des Kollektivs</em>“, wie rayson annimmt. Die Vertreter und Anhänger der Deutschen Ideologie formen von sich aus ein Kollektiv, was aber keineswegs den Antideutschen vorzuwerfen ist, denn diese sind nicht für die Kollektivierung verantwortlich. Hier irrt sich rayson, denn der überwiegende Teil der Antideutschen sind Individualisten und wehren sich ja gerade gegen eine der schlimmsten Arten des Kollektivismus. Auch brauchen „<em>die Antideutschen sich ihre Deutschen</em>“ nicht zu konstruieren, sondern diese „willigen Deutschen“ gab es vorgestern, gestern und heute und es wird sie auch noch in der Zukunft geben.</p>
<p>Wenn für rayson „<em>der Tod einzelner Menschen</em> [rayson meint wohl „unschuldige“ Deutsche während des 2. Weltkriegs], <em>die keine persönliche Schuld auf sich geladen haben außer der, am falschen Ort geboren worden zu sein, oder der, einfach nur überleben zu wollen</em>“ nicht akzeptabel [?Bei rayson fehlt am Ende ein Wort?] ist, dann muss er auch deutlich machen, welche Alternativen denn möglich gewesen wären. Hätten die Alliierten also, wegen der Handvoll unschuldiger Deutscher, die rayson ausgemacht haben will, auf die Ausschaltung eines Großteils des industriellen Potenzials des 3. Reiches verzichten sollen? Der Krieg gegen den deutschen Faschismus war eben eine dieser Situationen, in der es nur „entweder oder“ gab. Entweder ein vollständiger Sieg (über den deutschen Faschismus) oder weltweite Versklavung. Dazwischen gab es nichts. (Die Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg war nicht nur ein Segen für die Menschheit, wie rayson richtig anmerkt, sondern diese Niederlage war für das Überleben der Menschheit überhaupt absolut notwendig.) Die Appeaser der 30er Jahre dachten da aber anders und versuchten die Bestie zu beschwichtigen. Die Folgen sind bekannt und gegen bestimmte Ideologien gibt es eben kein anderes Mittel als konsequentes Einschreiten, auch wenn das mit einschließt, daß es Opfer gibt, die primär nichts mit dem Konflikt zu tun haben. Das kann und muss man bedauern, aber sind „unschuldige Opfer“ immer zu vermeiden und um welchen Preis? Wenn man sie um jeden Fall vermeiden will, welches Handeln ist dann angemessen? Welches Maß an Differenzierung seitens der Alliierten (In der xy Straße in Hamburg wohnen zwei „Unschuldige“ und in der Fabrik Z arbeiten drei „Unschuldige“. Wir verzichten deshalb auf die Bombardierung kriegswichtiger Anlagen) wäre denn für rayson angemessen gewesen? Wie sollte man eigentlich von außen erkennen, daß es überhaupt „unschuldige Deutsche“ gab, die nicht schon Tod, in Lagern oder ausgewandert waren? Die Massen, von mir aus auch der größte Anteil der Individuen in Deutschland, die sich freiwillig dem Deutschen Kollektiv anschlossen, folgten doch der Deutschen Ideologie und dem Führer begeistert in den Krieg und als Deutscher kann sich rayson dem nicht so einfach entziehen, nur weil er keine „<em>Affinität</em>“ zu den Deutschen „<em>entwickeln</em>“ konnte.</p>
<p>Ich bin ehrlich: da verstehe ich rayson nicht. Man muss nicht einmal ein Antideutscher sein, um das nicht zu verstehen. Eine „menschliche Kriegsführung“ lässt sich wohl nicht verwirklichen und bleibt eine kindliche Utopie und die einzige, für mich erkennbare, Alternative, um „Unschuldige“ als Opfer zu vermeiden, wäre die rechtzeitige Kapitulation gegenüber totalitären Ideologien, was aber wieder zu „unschuldigen Opfern“ führen würde. Ein Teufelskreis. Es gibt aber noch einen weiteren Weg, um unschuldige Opfer zu vermeiden: rechtzeitiges und rasches Handeln. Durch Beschwichtigen und Wegsehen kann man totalitäre Ideologien nicht in die Knie zwingen, denn dadurch macht man sie noch stärker, selbstbewusster und gieriger. Das war mit Nazi-Deutschland so und das trifft auch, um ein aktuelles Beispiel zu erwähnen, auf die iranischen Islamofaschisten zu.</p>
<p>In einem hat rayson aber wahrscheinlich Recht: man muss nicht immer „die Sache des Feindes betreiben“, wenn man es wagt, „<em>Kritik an der Kriegführung der Alliierten damals oder der USA und Israels heute zu üben</em>“, aber man betreibt durch eine solche Kritik auch nicht gerade die Sache der Alliierten damals oder der USA und Israels heute und sitzt damit entweder zwischen allen Stühlen oder betreibt eben doch irgendwie die Sache des Feindes, selbst wenn man das nicht will. Eine solche „Kritik“ wird in Deutschland eben häufig von revisionistischen und deutschnationalen Kreisen geäußert, die damit deutlich machen wollen, daß Deutsche eben nicht Täter, sondern auch Opfer waren und heutige „Israelkritiker“ suhlen sich in der selbigen, und hoffen, daß niemand den verkappten Antisemitismus bemerkt. Durch den außenpolitischen Amoklauf des Schröderismus seit Ende 2002 ist der Antiamerikanismus endlich wieder in der Mitte der Gesellschaft angekommen und hoffähig geworden.</p>
<p>Irgendwie scheinen rayson „<em>die Opfer der Brandbomben auf Hamburg oder Dresden</em>“ nicht loszulassen und beschäftigen ihn auch heute noch. Nur welche „Opfer“ meint er? Welche Kriterien muss man denn erfüllen, um, nach rayson, ein „unschuldiges deutsches Opfer“ zu sein? Rayson mag ja sogar vielleicht Recht haben: Nicht „die Deutschen allesamt“ waren Täter, doch fast alle Täter waren nun mal Deutsche. Auf diese knappe Formel kann man es bringen, auch wenn es natürlich in den besetzten Ländern jede Menge Kollaborateure gab, wobei eben wieder deutlich wird, daß die Deutsche Ideologie nicht auf Deutsche und Deutschland beschränkt war und ist. Der Krieg begann ja nicht Ende Januar 1933, sondern mehr als 6 Jahre später und es war genug Zeit, selbst für den dümmsten und einfältigsten Menschen, sich ein klares Bild vom verbrecherischen deutschen Faschismus zu machen. Für jeden „anständigen Deutschen“, der sich nicht daran beteiligen wollte, blieben daher nur Widerstand oder Exil. Alles andere bedeutete sich schuldig zu machen. Das kann auch durch noch so viele revisionistische Nebelkerzen nicht verhüllt werden.</p>
<p>Sicherlich hat rayson nicht Unrecht, wenn er meint, daß es darum geht, „<em>wer welche Werte vertritt</em>“, aber vor allem kommt es darauf an, welche Werte das sind. Auch Islamisten vertreten „Werte“ und diese sind sicherlich nicht „<em>universell</em>“ gültig. Welche Werte meint rayson? Für rayson ist die „<em>antideutsche Ideologie</em>“, wie er es nennt, irrelevant und er lehnt sie offen ab, denn für ihn ist „<em>die Menschenverachtung, die zur Vernichtung von Millionen Menschenleben führt, ist kein Ergebnis irgendeines “Deutschseins”, sondern das von Ideologien, die abstrakte Ideen oder Kollektive über den Einzelnen stellen</em>.“</p>
<p>Fast hätte ich ja geglaubt, daß rayson es vielleicht im Ansatz verstanden hätte, doch er ist nicht fähig oder willens die Angelegenheit konsequent zu Ende zu denken. Die Menschenverachtung fiel eben in Deutschland auf sehr fruchtbaren Boden und viele „deutsche Individuen“ waren und sind, offensichtlich mehr als andere, bereit den „Verlockungen“ dessen nachzugeben, was man Deutsche Ideologie nennen kann.</p>
<p>So sehr man es bedauern mag, aber wir leben nicht in einer rein individualistischen Welt und selbst jemand wie rayson beansprucht für sich auch eine irgendwie geartete kollektivistische Form der Identität, wenn er sich als Liberalen bezeichnet. Wobei liberal auch oft eine sehr schwammige Beschreibung ist und selbst in der „DDR“ gab es eine Partei die sich liberal nannte. Doch nimmt nicht auch rayson zumindest eine Kategorisierung vor? Die von Liberalen und nicht Liberalen und bedeutet das nicht auch eine „<em>Separierung von einzelnen Menschen in kollektivistische Kategorien, die man als Ursache aller humanitären Katastrophen betrachten muss</em>“, wie er schreibt? „Die Trennung in gut und böse“ ist also eine der Ursachen für alles Unglück der Welt, aber die Trennung in liberal und nicht liberal dagegen führt zu utopisch-paradiesischen Zuständen des Glücks und der Freiheit? Am liberalen Wesen, soll die Welt genesen? Wie darf ich mir das vorstellen? Was rayson hier zum Ende vorträgt ist weder Fisch, noch Fleisch. Selbst in einer extrem überindividualisierten Gesellschaft, wie sie sich z. B. Stirner vorstellte, wird es immer noch kollektivistische Identitäten geben. Nämlich jene, die Menschen freiwillig annehmen. Das an sich ist erst mal vollkommen wertfrei. Um ein solches Kollektiv aber bewerten zu können, muss man einen Standpunkt und die Fähigkeit besitzen zwischen gut und böse zu unterscheiden. Wobei gut und böse halt immer vom persönlichen Standpunkt abhängt. Der eine hält die Bombardierung von Hamburg und Dresden für ein Verbrechen und ein anderer sieht daran einen weiteren und notwendigen Schritt zur Befreiung Europas vom deutschen Faschismus. Manch einer mag dann beides für möglich halten, mit jeder Menge wenn und aber, die man doch zu bedenken hätte und dazu anmerkt, daß es zwischen weiß und schwarz doch so viele Grautöne geben würde. Es mag ja richtig Spaß machen, wenn man jede Position fein heraus ziseliert, aber es macht in der Praxis oft wenig Sinn und führt meist zu keinen brauchbaren Ergebnissen, sondern allzu oft nur zu einem schwer erträglichen, theoretischen Geschwurbel.</p>
<p>Das rayson zum Ende „<em>die Antideutschen nicht als entschiedene Antithese zum Nationalsozialismus begreifen</em>“ kann, ist nicht wirklich überraschend und das nehme ich ihm nicht übel und ich es begreife es auch nicht als persönlichen Angriff, wenn er die Antideutschen als Vertreter einer inhumanen Ideologie wahrnimmt. Ich halte das einfach nur für schwachsinnig, wenn nicht sogar für sehr gefährlich und obendrein für eine pauschalisierte und kollektive Diffamierung von engagierten Antifaschisten, die in jüngster Zeit ihres Gleichen sucht. Wer wundert sich jetzt noch, daß es bislang keine liberale Antifa gibt und es wohl auch nie eine geben wird.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Antideutsch ist nur ein Schlagwort]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/08/13/antideutsch-ist-nur-ein-schlagwort/</link>
<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 13:36:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ eher „rassistisch“ oder „nati]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Boche ist sich nicht sicher, ob er „die antideutsche Kritik“ <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/19/segensreiche-bomben/#comment-67" target="_blank">eher „<em>rassistisch</em>“ oder „<em>nationalistisch</em>“ finden soll</a>. Beides ist natürlich grober Unfug und eine solche Haltung ist sonst meist Ausdruck einer antiimperialistischen Sichtweise. Die „Kritik“ an „den Antideutschen“ aus der linksnationalistischen Schmuddelecke kann man getrost als das abtun, was sie ist: ideologisch motivierter Schwachsinn. Boche ist sicherlich kein Antiimperialist und er stört sich auch viel mehr an der Worthülse „Antideutsch“, die er auf seine ganz eigene, putzige Art und Weise interpretiert. Alleine schon die extremen Reaktionen von Boche, Rayson und anderen rechtfertigt es eigentlich schon, daß man sich das Label Antideutsch an die Stirn klebt, denn es bereitet mir durchaus große Freude, wenn zwei so gestandene B.L.O.G. Recken und ehrenwerte Kollegen, mal eben die Contenance verlieren. Wenn man sonst davon liest, daß Deutsche „Opfer von Rassisten“ werden oder von Rassismus bedroht werden, dann bei den rechts-rechtskonservativen Sportlehrern, Kreuzrittern und Turmfalken, deren Solidarität mit den USA und Israel nur vorgeschoben ist, um im Fahrwasser dieser Scheinsolidarität gegen „die Musels“ hetzen zu können und von der Überlegenheit des heterosexuellen, christlich-weißen Deutschen zu schwärmen, der im eigenen Land aber immer öfter das Opfer von „Rassismus“ wird.</p>
<p><!--more--> In den meisten Fällen jedoch, wird einem das Label „Antideutsch“ von anderen Linken angeklebt und dafür reicht es in den meisten Fällen schon aus, daß man sich solidarisch mit Israel erklärt oder den nationalistischen Antiimperialismus deutscher Prägung kritisiert. Als Begründung für (die antideutsche) Solidarität mit Israel muss man nicht einmal unbedingt die Shoa, dessen direkte Folge das staatsgewordene Israel ist, heranziehen, denn es sollte eigentlich vollkommen ausreichen, wenn man betont, daß Israel die einzige Demokratie des Nahen Ostens ist und sich im Überlebenskampf gegen die sie bedrohenden islamischen Theokraten befindet und schon alleine deshalb der unbedingten Solidarität aller aufgeklärten Kräfte sicher sein sollte. Dann schallt es halt schon mal: „Antideutscher!“</p>
<p>Es ist eigentlich unmöglich über das Thema Antideutsch zu schreiben, ohne immer wieder auf die linksnationalistischen „Geschwister“ zu sprechen zu kommen. Antideutsch ist u.a. eine linke Reaktion auf die anti-aufklärerischen Kräfte innerhalb der deutschen Linken. Dabei sind „die Antideutschen“ mitnichten ein monolithischer Block, sondern es handelt sich sehr wohl um einen recht bunten und heterogenen Haufen, um eine Ansammlung von Individuen, die allerdings eine große Anzahl von Gemeinsamkeiten teilen. Denn eine Linke in Deutschland, die sich nicht dem Opportunismus hingeben will und auch keinerlei Romanzen oder sogar Liebschaften mit dem neuen oder alten Antisemitismus/Antizionismus eingehen will, sowie jegliche Ausformung nationalistischer (deutscher) Art ablehnt, muss zwingend kritisch mit DEUTSCHLAND umgehen und das ist (natürlich) nur aus einer Position der Minderheit denk- und realisierbar. In Deutschland muss eine linke Politik auch immer die Shoa mitdenken und muss sowohl den nationalen Sozialismus, wie den Antisemitismus bis auf Blut bekämpfen.</p>
<p>Solche Sichtweisen rufen natürlich den härtesten Widerstand jener Linken hervor, die sich am Lagerfeuer der Nation und des Staatssozialismus erwärmen können und für die Israel ein Apartheidstaat und Vorposten des westlichen Kapitalismus und damit des Imperialismus darstellt und das beide natürlich auch scheinbar irgendwie kontrolliert und steuert. Hier wird auch wieder jene Kontinuität der Deutschen Ideologie sichtbar, die damals den „internationalen Geldjuden“ als Sündenbock für das angebliche Leid, nicht nur, der deutschen Nation, verantwortlich machte und den man daher ausrotten musste und durfte. Heute ist das Feindbild wahlweise, oft deckungs- und bedeutungsgleich, der vorgeblich politisch und finanziell einflussreiche Kapitalist oder Zionist, der von Kapitalismus und Demokratie westlicher Ausprägung unangemessen viel profitiert und dessen vermeintlicher Einfluss daher einzuschränken sei.</p>
<p>Aber hier geht es ja nicht um eine Abrechnung mit schäbigen Antiimperialisten, Nationalbolschewisten, hisbollahfreundlichen Pazifisten oder vermeintlichen Menschenrechtlern, die alle ursprünglich linken Ideale längst über Bord geworfen haben und somit so etwas wie die dunkle Seite der Macht darstellen, sondern eigentlich wollte ich den beiden Vorzeigeliberalen Boche und Rayson dabei helfen, sich dem Thema Antideutsch zu nähern und ihnen auch dabei etwas behilflich zu sein, ihre kleinbürgerlichen Vorurteile und Ressentiments, für die Deutschland und ein Großteil seiner Bewohner in aller Welt berüchtigt sind, zu überwinden.</p>
<p>Die antideutsche Kritik (Jetzt ganz dolle aufpassen, Boche und Rayson!!!) versteht „DEUTSCH“ im Sinne einer Ideologiekritik und es handelt sich nicht, wie Boche, in seinem jugendlich-liberalen „Wahn“ annimmt, um einen erblichen Charakter, der dem Deutschen an sich zugesprochen wird, sondern um eine spezifizierbare Form dessen, was man „Deutsche Ideologie“ nennen kann, wobei man natürlich auch das lang anhaltende Sonderverhältnis zwischen Gesellschaft und Staat in Deutschland zu bedenken hat. Diese „Deutsche Ideologie“ führte schließlich zu zwei deutschen Angriffskriegen im 20. Jahrhundert, mit denen die Weltherrschaft des „Deutschen“ errungen werden sollte, was letztendlich fast gelang und diese deutsche „Herrenmenschen(un)logik“ führte schließlich auch zur Shoa. Dies kann als „DEUTSCH“ gedeutet werden, denn letztendlich erblickte dieser Wahnsinn in Deutschland zuerst das Licht der Welt und er war (und ist immer noch) massenkompatibel und das nicht nur in Deutschland. Entgegen der Annahme von Boche und wohl auch von Rayson, ist die Deutsche Ideologie aber keine örtlich und gar geschichtlich eingrenzbare Heimsuchung und beschränkt sich keinesfalls auf Deutschland als Land, Staat oder Volksgemeinschaft, sowie auf die Zeit des Nationalsozialismus. Was „wir“ als „Deutsch“ bezeichnen, ist daher auch allgemein anwendbar. Wobei auch noch zu berücksichtigen ist, daß sowohl Linke, wie auch Rechte sich heute einer deformierten Form der Kritik am Kapitalismus bedienen, um damit ihren latenten Antisemitismus zu tarnen. Ähnlich verhält es sich auch oft so mit dem sattsam bekannten Antiamerikanismus, der nicht nur in Deutschland populär ist und sich sowohl bei Linken wie auch Rechten ohne große Unterschiede finden lässt und der auch ähnlich begründet wird. Das von dieser neuen Querfront vertretene Modell des autoritären, völkisch-nationalistischen und vor allem antikapitalistischen Volksstaates, der seine Untertanen im Namen einer vermeintlichen Gerechtigkeit bevormundet, ausquetscht und letztendlich entindividualisiert und zum Objekt des Staates, im Namen einer vorgeblichen Massengerechtigkeit macht, wird von „den Antideutschen“ abgelehnt und bekämpft.</p>
<p>„Der Antideutsche“ behaart nun einmal darauf, daß Kritik nur dann gültig, beständig und sinnvoll ist, wenn sie sich der Vernunft unterwirft. Kritiker „der Antideutschen“, wie Rayson und Boche, werfen ihnen vor, daß sie sich einer „entweder oder“ Sichtweise hingeben würden, einer schwarz-weiß Malerei, die oft auch als absoluter Wahrheitsanspruch wahrgenommen wird. Die antideutsche Kritik ist letztendlich destruktiver Natur und eine solche Kritik, die auf Volk, Nation, Geld, Staat und einige andere, die nicht nur vom Deutschen verehrten und angebetenen Konstruktionen zielt, ruft eine extrem feindliche Abwehrhaltung herbei und daher greift „der Antideutsche“ oft zu dem Mittel der Provokation. So wie ich es mit der „Bomber-Harris-Gedächtnisbrigade“ mache, deren Gründung, wie ich gar nicht oft genug betonen kann, auf die Anregung des hier hochverehrten <a href="http://franklinrosenfeld.blogspot.com/" target="_blank">Franklin D. Rosenfeld</a> zurückzuführen ist. Denn so hält man den heutigen Revisionisten, selbst wenn sie nicht wahr haben wollen oder es noch gar nicht bemerkt haben, daß sie welche sind, den Spiegel vor. Vergessen wir bitte nicht, daß auch durch „Fernsehereignisse“ wie „Dresden“ oder „Die Flucht“, sowie durch Machwerke wie „Der Brand“, die Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern verdreht wurden. Von dem „Massenrevisionismus“ wie ihn Fernsehreihen wie „Hitlers willige Schäferhunde“ verbreiteten will ich gar nicht erst reden. Das kann „der Antideutsche“ nicht tolerieren und schon gar nicht akzeptieren und deshalb wird er/sie immer den Finger in die Wunde legen und mit Freude drin herum rühren und sich vielleicht an den Reaktionen derer freuen, die immer noch oder schon wieder Opfer und Täter unbewusst verwechseln oder gezielt vertauschen.</p>
<p>Ob man sich jemals der Rassismuskeule von Boche entziehen kann, wenn man antideutsche Kritik an der Deutschen Ideologie übt? Ich würde das bezweifeln und heutzutage sind oftmals die deutschen Hardcore-Europäer, die sich als Anti-Nationalisten darstellen, nur um endlich einmal frei von der Leber weg über Israel, die USA oder „den aufgeklärten Westen“ (ohne Deutschland natürlich) herziehen zu können, das Problem. Wobei es wohl die wenigsten Geschwister juckt, ob Boche die Antideutschen für Rassisten, Nationalisten oder einfach nur dämlich hält.</p>
<p>Was von außen oft missverständlich als antideutscher Block wahrgenommen wird, ist eine, ich kann das gar nicht oft genug betonen, sehr heterogene Strömung der Linken, man könnte das auch als eine sehr ursprüngliche Linke, ohne all die Verwirrungen und freiheitsfeindlichen Ausformungen des Leninismus und aller anderen folgenden linken Abspaltungen bis heute, bezeichnen, in der sehr viele Verwirbelungen existieren und vergessen wir nicht, daß „Antideutsch“ meist nur ein Schlagwort in aufgeheizten Diskursen ist, was auch oft als Totschlagsargument verwendet wird. Wenn Pazifisten und Staatssozialisten in der heutigen Zeit durch die Straßen Deutschlands und Europas ziehen und sich mehr oder weniger offen gegen das Existenzrecht Israels stellen, dann ist „Antideutsch“ oftmals eine bewusste Form der Abgrenzung gegenüber diesen Linken und deren islamistischen Verbündeten, deren Hass auf Israel eine Fortsetzung des deutschen Vernichtungswillen darstellt, den sich die islamistischen Theokraten zum Vorbild gewählt haben und der von weiten Teilen der Linken entweder ignoriert oder gar aktiv unterstützt wird.</p>
<p>Das Deutsche durchaus immer noch ihre Freude am Pogrom gegen Andersartige, nicht der Deutschen Norm entsprechende Menschen haben, konnte man Anfang der 90er Jahre hautnah erleben und nicht zufällig fielen diese Pogrome in die Zeit der Wiedervereinigung, als der DEUTSCHE endlich wieder stolz die Fahne schwenken konnte und sich vor Freude darüber, jetzt endlich das glücklichste Volk der Welt sein zu können, <a href="http://www.sopos.org/aufsaetze/3b2a843f7a7e0/pisser.jpg" target="_blank">auch mal in die Hose pisste</a> und auch der Umstand, daß anstatt der Polizei Antifaschisten Wohnheime Nichtdeutscher vor dem deutschen Mob schützen mussten, legt eine ungebrochene Kontinuität im DEUTSCHEN Befinden und Verhalten nahe. Wie reagierte die Politik in Deutschland Anfang/Mitte der 90er Jahre auf das Anschwellen des Neofaschismus, der sich erneut ausbreitete und dem die Massen zu folgen begannen? Man stoppte die „Asylantenschwemme“, in dem man das Grundrecht auf Asyl faktisch abschaffte. Im besten Fall, um die Migranten vor den Deutschen zu schützen und das Ausland reg sicht eben mehr über angezündete oder tot geprügelte Ausländer auf, als über in der Oder ertrunkene Migranten. So fiel die Wahl wohl leicht und es begann ein populistisches Wettrennen, das bis heute ungebremst anhält.</p>
<p>In der jüngsten Vergangenheit zeigte die deutsche Politik, daß sie erneut nicht gegen die Deutsche Ideologie handelt, sondern ihr wieder oder immer noch folgt. Dabei lässt sich eine Unterscheidung der Parolen zwischen Rechts- und Linkspopulisten längst nicht mehr feststellen. Seien es die „gierigen Heuschrecken“ aus dem Ausland, die Deutschland abgrasen oder die „Fremdarbeiter“, die den Deutschen die Arbeit wegnehmen würden: vermeintlich linke Politik folgt dem Trampelpfad der „Deutschen Ideologie“, dem „Highway to Genocide“.</p>
<p>Ich möchte mich zum Ende noch einmal dem Artikel von NUB,„Segensreiche Bomben“, vielmehr den Kommentaren dort, widmen. Boche scheinen die Antideutschen „<a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/19/segensreiche-bomben/#comment-80" target="_blank"><em>wohl größtenteils Ex-Linke und Ex-Marxisten zu sein, die genug dazugelernt haben, um linksliberal zu werden, die sich aber insgeheim dafür schämen und ihre Wandlung mit einer eigenen Schublade zu kaschieren suchen</em>.</a>“ Auch hier, wen wundert das noch, irrt sich Boche, was aber nicht weiter schlimm ist, denn er ist ja einfach nur nicht richtig informiert, oder? Sehr wohl sind viele, wenn nicht sogar die meisten Antideutschen das, was man links nennt und viele berufen sich durchaus auf Karl Marx, aber bei weitem nicht alle. Ich würde mich sogar als Anti-Marxisten bezeichnen, aber ich möchte nicht vollkommen ausschließen, das der alte Marx ein Libertärer gewesen sein könnte.</p>
<p>Ich kann mich ohne weiteres outen und vielen ist es ohnehin schon klar: Ich bin ein Linker. Dafür brauche ich mich nicht zu schämen und ich habe mich nicht wirklich gewandelt: Ich folgte nur der Vernunft und nicht einstudierten Ideologien, die nun neu gewandelt und doch immer noch vom Schmutz der schändlichen Unfreiheit bedeckt, sich (neue) Linke nennt und immer noch Fidel als Befreier Kubas betrachtet, den chavistischen Staatssozialismus für ein nachahmwürdiges Modell hält und für die der Staat der anzubetende Fetisch ist.</p>
<p>Als „Antideutscher“ plötzlich linksliberal zu werden, wie es von einigen der Liberalen gefordert wird, würde einen klaren Rückschritt bedeuten und Antideutsch kommt auch nicht aus einer „<a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/19/segensreiche-bomben/#comment-83" target="_blank"><em>verwirrten linken Ecke die es nicht schafft ein klares liberales Profil zu entwickeln</em></a>.“, wie es luclog annimmt. Umgekehrt ist es richtig: Liberale sind oft unfähig ein klares libertäres Profil zu entwickeln, was ihnen aber verziehen ist und ich hoffe ja immer noch darauf, daß auch mancher Liberale noch zur Einsicht kommt. Allerdings nehme ich es luclog, wie auch den anderen „liberalen Kritikern“ wirklich übel, wenn sie so einen ausgekotzten Schwachsinn schreiben und behaupten, daß der wichtigste „<em>Bestandteil einer solchen antideutschen Position [...]der echte tief gefühlte Rassismus [sei], den er transportiert.</em>“ Für eine solch feindselige Haltung dieser Liberalen gegenüber der antideutschen Kritik gibt es eigentlich einige mögliche Ursachen, die realistisch erscheinen. Zu einem reine Unwissenheit und ein fehlender Überblick über die Thematik. Ein Umstand der leicht einmal in der Hektik passieren kann und dann hätte ich auch das vollste Verständnis für die haltlosen Rassismusvorwürfe, die einem waschechten Liberalen schon einmal heraus rutschen können, in der irrigen Annahme, daß Antideutsch bedeuten würde „<em>Nationalismus mit nationalen Vorbehalten zu beantworten</em>.“ (Boche) Es wäre jedoch eigentlich angebracht, wenn man nicht genau weiß, wovon man schreibt, daß man lieber die Schnauze hält.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit für das unangenehme Missverständnis könnte der Umstand sein, daß Rayson, Boche, lüglog und andere einfach (noch) nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen, worum es eigentlich geht und sich nur auf das Schlagwort „Antideutsch“ stürzen und „Antideutsch“ sofort als rassistisch verorten, nicht unbedingt, weil Antideutsche angeblich gegen alles „Deutsche“, „Deutsch“ in der Art und Weise, wie es diese liberalen Kritiker für sich wahrnehmen, sind, sondern weil sie „Antideutsche“ für Nestbeschmutzer halten.</p>
<p>Letztendlich ist die bei <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/19/segensreiche-bomben/" target="_blank">NUB vorgetragene Kritik</a> einiger Liberaler nicht wirklich von wichtiger Bedeutung, da sie entweder durch Unwissenheit oder durch Boshaftigkeit zu Stande kam. Das sich u.a. Boche, Rayson und lüglog mit ihrer sachlichen und nachvollziehbaren Kritik an den „Antideutschen“ nun mit Vorzeigekritikern „der Antideutschen“ wie Marcel Bartels, dem Antiimperialisten 3. Klasse, der eine bizarre Vorliebe für Konfirmandenanzüge und Verschwörungstheorien besitzt, in einem Boot sitzen, ist eine humorige Randerscheinung, von der ich nicht weiß, wer sie mehr bedauern sollte: der verwirrte Bartels oder die Handvoll Liberalalas, denen bei dem Wort Antideutsch die liberale Fassung verloren geht.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Bomber Harris did the right thing!]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/08/09/bomber-harris-did-the-right-thing/</link>
<pubDate>Thu, 09 Aug 2007 15:50:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Selten habe ich mich bei einem Artikel so schwer getan, wie bei diesem und nicht nur deshalb, weil i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Selten habe ich mich bei einem Artikel so schwer getan, wie bei diesem und nicht nur deshalb, weil ich einen fast fertigen Artikel aus Versehen gelöscht hatte, denn in den letzten Tagen verfasste ich zahlreiche Versionen, die alle nicht wirklich das ausdrücken konnten, was ich eigentlich sagen wollte. Jene, denen ich antworten möchte, machen es einem auch nicht gerade besonders einfach.</p>
<p>Antideutsch. Kaum ertönt dieses Wort, laufen viele Zeitgenossen Amok: „Rassistisch“, „nationalistisch“, „dämlich“, „“Antideutsch” ist eher albern und kommt aus einer verwirrten linken Ecke“, „gewendete Linke“, „Ähnlichkeit zu stalinistischen Methoden liegt geradezu auf der Hand“, „reiner Masochismus und Selbsthass“.</p>
<p><!--more--> Das ist ein kleiner Auszug aus den Kommentaren zu dem Artikel „<a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/2007/07/19/segensreiche-bomben/" target="_blank">Segensreiche Bomben</a>", der am 19. Juli bei <a href="http://neuesundbekanntes.wordpress.com/" target="_blank">NUB</a> erschien. Kritiker der Antideutschen, man könnte auch selbsternannte Feinde sagen, springen vor allem darauf an, daß sich Menschen als Antideutsch bezeichnen. Diese Kritiker, die mit geräuschvollen „Argumenten“ nicht geizen, versachlichen damit die Diskussion in einem Maße, daß ich den Hut ziehen muss und es mir sehr schwer fällt, mich dazu zu ruhig und sachlich, wie es meine Art ist, zu äussern. Bei NUB kommentierten nicht etwa <a href="http://che2001.blogger.de/stories/700966/" target="_blank">Hardcore-Antiimperialisten</a> und deren willige Entourage, sondern Liberale, die sich dort so sachlich mit dem Thema beschäftigten. Wie bei NUB schon erwähnt, und wie man unschwer in meiner Sidebar sehen kann, bin ich der „Commander der „Bomber Harris-Gedächtnisbrigade““.</p>
<p>Hier schwingt natürlich auch die Lust an der Provokation mit und die B.H.G. wurde auf Anregung des hier hoch geschätzten <a href="http://franklinrosenfeld.blogspot.com/" target="_blank">Franklin D. Rosenfeld</a>, am Rande einer Diskussion über die „deutschen Opfer“ des 2. Weltkriegs geführt, die an einer anderen Stelle der Blogosphäre statt fand, ins virtuelle Leben gerufen. Dazu muss ich eingestehen, daß ich Sir Arthur Travers Harris durchaus schätze. Vor allem schätze ich seinen Beitrag zur Befreiung Europas vom DEUTSCHEN Faschismus. Bei der Erwähnung von Sir Arthur Travers Harris fangen viele DEUTSCHE an <a href="http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/07/28/offener-brief-eines-deutschen-eisvogels-an-die-moslems-und-neuigkeiten-aus-einer-noch-tieferen-etage/#comment-801" target="_blank">zu weinen</a> oder ballen die Faust in der Tasche, weil er so viele Nazi-Zivilisten „ermordet“ hätte und für die Bombardierung DEUTSCHER Städte voller Nazis verantwortlich war. Wobei anzumerken ist, daß nicht Harris die Trennung von Zivilisten und Militärs, die im Krieg oft nur schwer aufrecht zu halten ist, aufhob, sondern, daß die Nazis Warschau, Rotterdam, London und Hunderte anderer Städte ohne Gnade bombardierten und sollte und wollte nicht das DEUTSCHE Volk, zumindest der überwiegende Teil davon, alles für den Endsieg tun und führte es nicht begeistert den totalen Krieg fort, ohne das eine Welle des Widerstands die Faschisten davon gefegt hätte? Viele DEUTSCHE haben das heute schon verdrängt und man wärmt sich lieber an dem Feuer, daß DEUTSCHE Städte, von denen der Vernichtungskrieg ausging, verbrannte. Man muss heute kein alter oder neuer Nazi sein, um Angriffe wie auf Dresden als Kriegsverbrechen zu bezeichnen. Diese revisionistische Sichtweise ist mittlerweile wieder, oder immer noch, in DEUTSCHLAND gesellschaftsfähig.</p>
<p>Endlich darf auch der langersehnte Schlussstrich gezogen werden und endlich darf auch einmal über die „DEUTSCHEN Opfer“ geredet werden und endlich darf auch Israel "kritisiert" werden, ohne das man ganz offen gegen Juden an sich hetzen zu braucht. Das nennt sich dann Antizionimus, ist aber nur ein lauwarmer und hellrotbrauner Aufguss der alten Soße. In DEUTSCHLAND hat sich weniger verändert, als viele das wahr haben wollen. <a href="http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/10jahrerostockpogrome.html" target="_blank">Pogrome des DEUTSCHEN Mobs, wie in Rostock-Lichtenhagen</a> wurden anscheinend allzu schnell aus dem Gedächtnis gelöscht oder sie wurden einfach als singurales Ereignis bezeichnet, dabei hat der neo-faschistische, DEUTSCHE Mob, seit der Wiedervereinigung mehr Menschen ermordet, als die Rote Armee Fraktion.</p>
<p>Dabei wollte ich eigentlich nicht primär über Dresden schreiben, daß vollkommen zu Recht bombardiert wurde, sondern etwas über das Thema Antideutsche. Wenn ich endlich, nach einem, nicht enden wollenden, freien Fall, auf dem Niveau jener "liberalen" Kritiker angekommen sein werde, dann und nur dann, werde ich weiteres und vor allem auch für "liberale" Köpfe erhellendes, falls das überhaupt möglich ist, zu dem Thema Antideutsche von mir geben.</p>
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<title><![CDATA[Wie die Reiter-SA. Nur ohne Pferde]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/06/06/wie-die-reiter-sa-nur-ohne-pferde/</link>
<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 18:35:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist schon sehr belustigend, wenn die sog. Globalisierungsgegner/kritiker in ihren Adidas und Conv]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon sehr belustigend, wenn die sog. Globalisierungsgegner/kritiker in ihren <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/vietnam_aid_52178.html" target="_blank">Adidas</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Converse" target="_blank">Converse</a> Tretern, die alle sicherlich unter „fairen“ Bedingungen gefertigt wurden, über die Äcker von MeckPom flitzen, um den „Gipfel der Bösen“ zu blockieren. Vorher stärkte man sich noch bei <a href="http://www.net-tribune.de/article/030607-65.php" target="_blank">McDonalds</a> und so eine kalte Coke sorgt für die notwendige Energie, damit man nicht gleich schlapp macht.</p>
<p><!--more--> Eigentlich ist der ganze Wirbel um den G8-Gipfel eine <u>komplette Luftnummer</u>. Sowohl Gegner, als auch Befürworter überschätzen die Bedeutung des Gipfels maßlos. Die Gegner sehen die G8 als eine Art kapitalistische Weltregierung, ein Reich des Bösen. Wobei die USA und ihr Präsident hier besonders als Projektionsfläche dienen. Die „Yankee-Imperialisten“ sind für (fast) alles Übel dieser Welt verantwortlich. Ob der angeblich „menschengemachte“ sog. „Klimawandel“, die Armut in der Welt, AIDS oder auch die Befreiung des Irak und Afghanistans vom Faschismus: Der US-Imperialismus hat überall seine Finger im Spiel und das ist, aus der Sicht der Gipfelstürmer, natürlich zu verurteilen.</p>
<p>Da verwundert es auch nicht, wenn viele „Gipfelstürmer“ das „westliche Zivilisationsmodell“ ablehnen und die <a href="http://fdogorg.h1265755.stratoserver.net/" target="_blank">FDOG</a> haben für diese Malaise auch schon eine <a href="http://fdogorg.h1265755.stratoserver.net/index.php/2109/" target="_blank">Lösung</a> parat, die ich ausdrücklich unterstütze, auch wenn der eine oder andere Hamburger Spacko mit seinem Geschwurbel vergeblich dagegen anzuschreiben versucht. Die irrationale Kritik aus dieser Schmuddelecke macht einmal mehr deutlich, wie weltfremd und abgehoben diese Wohlstandsheuchler mittlerweile sind. Ein gutes Beispiel dafür ist ein pseudolinker Verleumder und Hetzer, der eine CO2-Schleuder fährt, Hummer frisst, Berge besteigt und dabei wegen der ungerechten Welt weint. Fast täglich veröffentlicht er, per Copy&#38;Paste, Solidaritätsadressen für dies und das. Dabei frage ich mich allerdings, warum keiner dieser NeoKomms mal einen armen Afrikaner bei sich zu Hause aufnimmt? Die finanziellen Möglichkeiten der NeoKomms würden das ohne weiteres erlauben.</p>
<p>Verblendung ist weit verbreitet im Lager der Globalisierungsgegner/kritiker. Die CO2 Emissionen der USA werden  z. b. verteufelt und die Emissionen von Ländern wie China oder Indien, die mittlerweile zusammen mehr CO2 emittieren als die USA, werden <a href="http://www.phoenix.de/unter_den_linden/2007/06/05/0/134214.1.htm#" target="_blank">schöngeredet, verharmlost oder gerechtfertigt</a>. Was vielleicht auch daran liegen könnte, daß die meisten Gipfelstürmer eine grundsätzlich feindliche Haltung gegenüber den USA und der westlichen Welt einnehmen. Da verwundert es auch nicht, wenn ein Funktionär von attac im Fernsehen den sozialen Fortschritt in Venezuela bejubelt. Wo ist eigentlich Ugolino? Warum ist er nicht nach MeckPom gereist, um als Einpeitscher der neolinken Staatssozialisten für Stimmung zu sorgen? Vielleicht ist er der Bewegung auch schon etwas peinlich geworden, weil er als Erster das verwirklicht, was sich viele attacKer wünschen: den neuen Sozialismus. Da ist der Ugolino schon dabei die letzte Phase des neuen Sozialismus zu verwirklichen und die europäischen Wohlstandskinder haben noch nicht mal die erste Phase geschafft. Wer von den verwirrten <a href="http://www.taz.de/dx/2007/05/29/a0044.1/text" target="_blank">Schädel</a>(n) [<em>Das Erkennungszeichen von Monty Schädel, der im letzten Sommer schon die Proteste gegen den Bush-Besuch in Stralsund koordiniert hat, ist die dunkelblaue Trainingsjacke mit dem aufgedruckten SHALOM. Er will das hebräische Wort "nicht als Sympathieerklärung für den Staat Israel als solchen" verstanden wissen. Sondern als "ein Bekenntnis zum Frieden"</em>.] würde nicht gerne einen Fernsehsender abschalten, der es wagt, die Staatssozialisten zu kritisieren?</p>
<p>Ich, als antideutscher Altautonomer, lasse die noch pferdelosen Protagonisten weiter gegen Windmühlen kämpfen und freue mich über den gelungen Coup vom Samstag, als es einer Handvoll Hardcore-Antideutscher, bezahlt und ausgerüstet von der CIA, gelang, den gerechten Protest, der Übergerechten <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2007/06/03/wer-ist-fuer-die-diskreditierung-des-g8-protests-verantwortlich/" target="_blank">zu sabotieren</a>. Morgen mehr dazu.</p>
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<title><![CDATA[Deutsche, Linke, Antideutsche]]></title>
<link>http://anablog.wordpress.com/2007/05/16/deutsche-linke-antideutsche/</link>
<pubDate>Wed, 16 May 2007 13:08:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>vinci</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich will hier mal ein wenig das Phänome kommentieren, so weit ich es verstehe: Antideutsche haben b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will hier mal ein wenig das Phänome kommentieren, so weit ich es verstehe: Antideutsche haben bestimmte Positionen populär aber auch umstritten gemacht, die den Antimerikanismus und Antikapitalismus kritisch  beleuchten. Soweit ich weiss führt das zum Teil zu einer umgekehrten und ebenfalls unkritischen Solidarisierung und Unterstützung us-amerikanischer oder israelischer Politik.</p>
<p>Ich finde das es durchaus angebracht is, so manche Äußerungen aus der Linken genauer zu betrachten. Ich denke es muss möglich sein den Kapitalismus und Militarismus zu kritisieren ohne dabei auf antisemitische Klischees zurückzugreifen? Aber offenbar nicht. Ich bin kein Antideutscher und ich würde auch nie die israelische oder USA-Flagge schwenken, noch sonst irgendeine. Solidarität aus Prinzip macht keinen Sinn - insbesondere Solidarität mit Staaten. Und wer hier Geld für Waffen für Israel sammelt ist auch ganz schön durchgeknallt. Davon aber abgesehen denke ich das die Antideutschen mit Ihrer Analyse der antisemitischen Tendenzen innerhalb der Linken absolut recht haben. Es gibt da einfach bestimmte Argumentationsmuster, auf die gerne zurückgegriffen wird, die sich in Sätzen wie "unsersättliches Kapital" niederschlagen - oder auch die Verbindung von "blutsaugend" und "Öl". Für eine Kritik amerikanischer Kritik und des Kapitalismus ist es absolut nicht notwendig auf die Mottenkiste antisemitischer Propaganda zurückzugreifen. Und wer das unreflektiert tut muss sich auch Kritik gefallen lassen! Hier aber hört man von vielen Linken wiederum ätzendste Kritik an den Antideutschen, die die Rolle von Nestbeschmutzern und Spielverderbern spielen müssen. Wie kann man auch nur irgend wem der Kapitalismusfeindlich ist vorwerfen er würde sich in seiner Argumentation vergreifen.</p>
<p>Hier gibt es dann auch das Problem, das es einerseits auch eine weitverbreitete und übertriebene "political correctness" gibt  - zum anderen habe ich glaube ich noch nie so oft das Wort "Neger" gehört wie in den letzten Jahren aus dem Munde von Linken. Es gibt also gleichzeitig eine übertriebene "political correctness" und auf der anderen Seite eine übertriebene Ignoranz vor jeglicher Sensibilität gegenüber der Wortwahl. Also auch hier viel Aktion und Gegenreaktion.</p>
<p>Ich würde es bevorzugen, wenn die Leute in ihrer Wortwahl und ihren Argumentationslinien um einiges sensibler wären - dann würde wohl auch die Reaktion der Begriffspolizei nicht so stark sein. Inzwischen sind aber die begrifflichen Verfehlungen mancher Linker so schwerwiegend und so nahe an rechtsradikalem Wortschatz, das die übertriebene Sensibilität der anderen Seite oft schon wieder verständlich erscheint.</p>
<p>Die Haltung, das man als Anarchist oder Linker als solches eh erhaben ist über Vorurteile und daher jede Art von Kritik an Wortwahl und Argumentation eine Unverschämtheit kann ich so jedenfalls nicht nachvollziehen. Und dann kommt auch gerne wieder die Vorderung nach "Solidarität" - mit der kann man ja auch prima alle Gegensätze unter den Teppich kehren. Nur möchte ich nicht an der Seite von Leute stehen, mit denen ich mich nicht ausgiebig über Grundsätze auseinandergesetzt habe, weil man neben einer Solidarisierung gar nicht mehr zum diskutieren kam. "Soldiarität" ist auch so eine Art "political correctness" mit dem man jede Kritik plätten kann. Ist aber auch ein zweischneidiges Schwert, denn wenn jemand einer "Solidarisierung aus Prinzip" nicht zustimmt dies auch einer öffentlichen Entsolidarisierung gleichkommt. Die war aber so vielleicht gar nicht gemeint.</p>
<p>Dies passiert nicht zuletzt daran, das man sich nachwievor an bestimmten Feindbilder reibt und orientiert. Und die Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen ist eher oberflächlich. D.h. man bildet sozuagen einen (neudeutsch:) Cluster aus difusen links-anarchistischen Vorstellungen - ist aber überhaupt nicht in der Lage oder bereit das theoretisch zu durchdenken und auch praktisch umzusetzen. Es scheint nur dann zu funktionieren, wenn"der Feind" auftaucht - in Person "des Kapitalisten", "des Staates" oder "der Nazis". Dann weiss jeder was er offenbar zutun hat. Da funktionierts. Deswegen ist G8 auch so klasse: Endlich ist wieder klar wo die Freund-Feind-Linie verläuft - man muss sich nur noch richtig gegenüber den G8-Gegner der Nazis abgrenzen.</p>
<p>Insgesamt also wirken die Diskussionen doch recht oberflächlich und harmlos. Das Problem ist, das aus diesem Pro/Contra Antideutschen oder Anti-G8 oder was auch immer nichts erwachsen kann, was in irgendeiner Form tatsächlich eine Alternative für das heutige System darstellt. Das hat natürlich auch damti zu tun, das die inhaltliche Distanz zwischen Linken/Anarchisten und der Mehrheit der Bevölkerung gigantisch ist. G8 ist so ein Versuch die Distanz zu überwinden. Dies passiert aber vor allem auf einer dumpfen Ebene der Neusolidarisierung mit Bewegungen wie Attac und den Gewerkschaften. Was soll dabei schon rauskommen? Hier werden wieder mal Vorurteile auf Stammtischniveau bedient um damit Massenproteste zu befördern.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Zitat der Woche 5]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/18/zitat-der-woche-5/</link>
<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 04:22:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese Woche wird ein merkwürdiger und offenbar verwirrter Zeitgenosse zitiert, der im &#8220;linken]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche wird ein merkwürdiger und offenbar verwirrter Zeitgenosse zitiert, der im "linken" Gegenstück von PI sein Unwesen treibt:</p>
<blockquote><p> Hitler würde heute sicher auch zurückweisen, ein Faschist zu sein und sich mit neokonservativen, libertären und antideutschen Attitüden verharmlosen.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1&#38;msg_id=12370076&#38;forum_id=113409" target="_blank">Quelle</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wo Heise sich irrt]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/05/wo-heise-sich-irrt/</link>
<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 15:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
<guid>http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/05/wo-heise-sich-irrt/</guid>
<description><![CDATA[Bei Heise Online bzw. bei dessen Untersektion Telepolis, findet sich ein lesenswerter Artikel über ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Heise Online bzw. bei dessen Untersektion Telepolis, findet sich <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24739/1.html">ein lesenswerter Artikel über die rassistischen Umtriebe bei politicallyincorrect.de</a>. Der zweiteilige Artikel bedient sich dabei hauptsächlich der PI-Seite als Quelle und zerrt deren menschenverachtende und rassistische Propaganda ohne Gnade an das Tageslicht. Dafür erst mal ein großes Lob, vom noch größeren Telegehirn. Aber auch bei dem Telepolis-Artikel lassen sich kritikwürdige Stellen finden.</p>
<p>Das man bei Heise/Telepolis ausgerechnet die notorisch israelfeindliche und iranfreundliche, nationalbolschewistische Postille "junge welt" als Quelle verlinkt, finde ich zwar etwas seltsam, aber es gibt ja nicht so viele MSM, die bisher über den Rassismus bei politicallyincorrect.de berichteten. Geschenkt. Doch im zweiten Teil findet sich eine merkwürdige Passage, die meinen Widerspruch hervorruft:</p>
<p style="margin-left:40px;"><span style="font-style:italic;">Hier geht die eher rechtskonservative Strömung, die sich bei PI exponiert, eine weitere merkwürdige Diskurskoalition ein, nämlich mit den ursprünglich aus dem linksextremen Spektrum stammenden sogenannten Antideutschen.</span></p>
<p>Die Antideutschen sind immer noch links, auch wenn das vielen "linken" und anderen Ideologen nicht passt und weder PI, noch irgendein ernstzunehmende/r Antdeutsche/r würde jetzt an eine wie auch immer geartete Koalition denken. Nicht mal eine Diskurskoalition. Man kann so etwas natürlich ganz leicht konstruieren und anscheinend kann sich der Autor, Bastian Engelke, einen Seitenhieb auf die Antideutschen nicht verkneifen, den diese (die Antideutschen) <span style="font-style:italic;">zeichnen sich dadurch aus, dass sie den USA und Israel Nibelungentreue schwören.</span> Es muss ja gleich die Nibelungentreue sein, und anscheinend ist man in Doitschland gleich stark verdächtig, wenn man sich energisch für das Existenzrecht Israels stark macht und in den USA "<span style="font-weight:bold;">die letzte Barrikade der Freiheit, im Kampf gegen den Faschismus sieht</span>." Wer sich so positioniert, der muss natürlich <span style="font-style:italic;">dazu neigen, alles Muslimische zum Abschuss freizugeben</span>. Dann werde ich mal gleich <em>im Dienste der Aufklärung und Demokratie</em> meine Uzi polieren und zum fröhlichen "Musel-Halali" blasen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antideutsche Festtage von virtueller Prügelorgie überschattet]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/02/antideutsche-festtage-von-virtueller-prugelorgie-uberschattet/</link>
<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 10:21:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
<guid>http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/02/antideutsche-festtage-von-virtueller-prugelorgie-uberschattet/</guid>
<description><![CDATA[Die antideutschen Festtage haben noch nicht einmal richtig begonnen, da stehen die Antiimperialiste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die antideutschen Festtage haben noch nicht einmal richtig begonnen, da stehen die Antiimperialisten, Stasischweine, Terroristenfreunde und Erpresser schon Schlange, um sich ihre wohlverdiente virtuelle Prügel abzuholen. Besondere Freude macht es mir, wenn sich die Gelegenheit bietet, die virtuelle Bakunin-Gedenkdachlatte (hier ein <a target="_blank" href="http://www.crusescanner.de/data/Gallerie/100068.image/Holz_LTxLA.Thumb.jpg">Foto</a>)  zu entstauben und gegen eine reaktionäre Gestalt zu schwingen, die nicht nur jede Menge Dreck am Huf hat, sondern auch noch alle vier oben genannten "Eigenschaften", man könnte auch Geisteskrankheiten schreiben, auf sich vereint. Wer bei der 1. Lektion, <a target="_blank" href="http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/02/so-und-nicht-anders/">Geographie</a>, noch halbwegs das Klassenziel erreichte, der könnte hier jetzt schon scheitern, denn es geht um die verhasste Klassenjustiz, die die Antideutschen Hurra-Israel-Blogger auch noch schützt und ihnen z.b. das Setzen von Deep-Links schon 2003 erlaubt hatte. Manchmal stehen auch "wir" Antideutschen am Fenster, blicken dabei auf Doitschland und vergießen leise, still und heimlich eine Träne der Rührung, weil es in diesem Land eine "<em>antiimperialistische Klassenjustiz</em>" gibt und wenn der Stasi-Onkel nicht mal langsam zum Pyschiater geht, dann holen sie ihn noch ab.</p>
<blockquote><p><!--more--><em>b) Die Beklagten greifen durch das Setzen von Hyperlinks auch dann nicht in Vervielfältigungsrechte ein, wenn die Datei, zu der eine Verknüpfung hergestellt wird, ein geschütztes Werk enthält. Durch einen Hyperlink wird das Werk nicht im Sinne des § 16 UrhG vervielfältigt (vgl. Schricker/Loewenheim, Urheberrecht, 2. Aufl., § 16 Rdn. 22; Wiebe in Ernst/Vassilaki/Wiebe, Hyperlinks, 2002, Rdn. 29; Sosnitza, CR 2001, 693, 698; Plaß, WRP 2001, 195, 202). Ein Link ist lediglich eine elektronische Verknüpfung der den Link enthaltenden Datei mit einer anderen in das Internet eingestellten Datei. Erst wenn der Nutzer den Link anklickt, um diese Datei abzurufen, kann es zu einer urheberrechtlich relevanten Vervielfältigung - im Bereich des Nutzers - kommen.</em></p></blockquote>
<p>BGH, Urteil vom 17.07.2003, Aktenzeichen: I ZR 259/00, <a target="_blank" href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20030274.htm">JurPC Web-Dok. 274/2003</a>, Abs. 33</p>
<blockquote><p><em>Ein Berechtigter, der ein urheberrechtlich geschütztes Werk ohne technische Schutzmaßnahmen im Internet öffentlich zugänglich macht, ermöglicht dadurch bereits selbst die Nutzungen, die ein Abrufender vornehmen kann. Es ist seine Entscheidung, ob er das Werk trotz der Möglichkeit, daß nach Abruf auch rechtswidrige Nutzungen vorgenommen werden, weiter zum Abruf bereithält. Es wird deshalb grundsätzlich kein urheberrechtlicher Störungszustand geschaffen, wenn der Zugang zu dem Werk durch das Setzen von Hyperlinks (auch in der Form von Deep-Links) erleichtert wird (vgl. dazu auch Stadler, Haftung für Informationen im Internet, 2002, S. 172 ff.; Ernst, NJW-CoR 1997, 224; Plaß, WRP 2001, 195, 202). Die Gefahr rechtswidriger Nutzungen eines vom Berechtigten selbst im Internet öffentlich bereitgehaltenen Werkes wird durch Hyperlinks Dritter nicht qualitativ verändert, sondern nur insofern erhöht, als dadurch einer größeren Zahl von Nutzern der Zugang zum Werk eröffnet wird. Auch ohne Hyperlink kann ein Nutzer unmittelbar auf eine im Internet öffentlich zugängliche Datei zugreifen, wenn ihm deren URL (Uniform Resource Locator), die Bezeichnung ihres Fundorts im World Wide Web, genannt wird. Ein Hyperlink verbindet mit einem solchen Hinweis auf die Datei, zu der die Verknüpfung gesetzt wird, lediglich eine technische Erleichterung für ihren Abruf. Er ersetzt die sonst vorzunehmende Eingabe der URL im Adreßfeld des Webbrowsers und das Betätigen der Eingabetaste. Bei dieser Sachlage kommt es nicht darauf an, inwieweit sich Nutzer hinsichtlich der Vervielfältigung abgerufener Werke auf die Privilegierung von Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch berufen können (§ 53 UrhG). Ebenso kann offenbleiben, ob ein Berechtigter, der ein Werk im Rahmen seines Internetauftritts allgemein zugänglich gemacht hat, stillschweigend sein Einverständnis mit Vervielfältigungen erklärt, die mit dem Abruf des Werkes notwendig verbunden sind (vgl. zu dieser Frage Leistner in Bettinger/Leistner, Werbung und Vertrieb im Internet, 2003, S. 109 ff. m.w.N.).<br />
 </em></p>
<p><em>d) Die Frage, ob das Setzen eines Hyperlinks in der Form eines Deep-Links dann eine urheberrechtliche Störerhaftung begründen kann, wenn der Berechtigte solche Links auf technischem Weg verhindern will, der Linksetzende aber solche Sperren umgeht, kann offenbleiben. Die Klägerin hat nicht behauptet, daß sie technische Schutzmaßnahmen gegen den unmittelbaren Zugriff auf "tieferliegende" Webseiten ihrer Internetauftritte anwende. Die Revision trägt zwar vor, ein Zugang zu den einzelnen von der Klägerin zum Abruf bereitgehaltenen Artikeln sei dem gewöhnlichen Nutzer nur über die Startseite ihrer Internetauftritte möglich. Daraus folgt aber nicht, daß die Klägerin Maßnahmen gegen einen unmittelbaren Abruf von Artikeln mit Hilfe von Deep-Links getroffen hat. Der Umstand, daß Nutzer, denen kein Hyperlink zur Verfügung gestellt wird, den Weg über die Startseiten der Internetauftritte der Klägerin gehen müssen, wenn sie die URL als genaue Fundstelle der dort gesuchten Dateien nicht kennen, ist kein technisches Hindernis für den unmittelbaren Zugriff. Der Umweg über die Startseite kann einem Nutzer bereits durch eine - innerhalb oder außerhalb des Internets veröffentlichte - Fundstellenangabe, die einen unmittelbaren Aufruf der Datei ermöglicht, erspart werden. </em></p></blockquote>
<p>BGH, Urteil vom 17.07.2003, Aktenzeichen: I ZR 259/00, <a target="_blank" href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20030274.htm">JurPC Web-Dok. 274/2003</a>, Abs. 37-39</p>
<blockquote><p><em>a) Nach § 15 UrhG steht dem Urheber das ausschließliche Recht zu, die öffentliche Zugänglichmachung seines Werkes zu erlauben oder zu verbieten. Dieses Recht ist als unbenanntes Recht der Verwertung des Werkes in unkörperlicher Form in dem umfassenden Verwertungsrecht aus § 15 UrhG enthalten. Dabei wird allerdings die Frage, welche konkreten Nutzungshandlungen durch dieses Recht erfaßt werden, unterschiedlich beurteilt. Nach der einen Ansicht ist das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung nur als Recht an dem öffentlichen Bereithalten von Werken zur Abrufübertragung zu verstehen, nach anderer Ansicht nur als Recht an der Abrufübertragung selbst, nach einer dritten Ansicht als ein Verwertungsrecht, das sowohl ein Bereithaltungsrecht als auch ein Abrufübertragungsrecht umfaßt und sich damit - ähnlich wie das Verbreitungsrecht (§ 17 UrhG) - auf zwei verschiedene Verwertungshandlungen bezieht (vgl. dazu Nordemann in Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 9. Aufl., § 15 Rdn. 2; Wandtke/Bullinger/Heerma, Urheberrecht, § 15 Rdn. 12 ff.; Schricker/v. Ungern-Sternberg aaO § 15 Rdn. 22 ff.; Schack, Urheber- und Urhebervertragsrecht, 2. Aufl., Rdn. 415 ff.; Haberstumpf, Handbuch des Urheberrechts, 2. Aufl., Rdn. 286 ff.; Völker in Ensthaler/Bosch/Völker, Handbuch Urheberrecht und Internet, 2002, S. 177 ff., jeweils m.w.N.). Eine nähere Erörterung dieser Fragen kann hier jedoch unterbleiben, weil die beanstandeten Handlungen jedenfalls nicht in das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, gleichgültig auf welche Nutzungshandlungen dieses bezogen wird, eingegriffen haben.</em></p>
<p><em>b) Wer einen Hyperlink auf eine vom Berechtigten öffentlich zugänglich gemachte Webseite mit einem urheberrechtlich geschützten Werk setzt, begeht damit keine urheberrechtliche Nutzungshandlung, sondern verweist lediglich auf das Werk in einer Weise, die Nutzern den bereits eröffneten Zugang erleichtert (vgl. Dustmann, Die privilegierten Provider, 2001, S. 188 f.; Manz, Die Haftung für Urheberrechtsverletzungen im Internet nach deutschem und amerikanischem Recht, 1999, S. 53 f.; Börsch, Sind Hyperlinks rechtmäßig?, 2003, S. 148 f.; Plaß, WRP 2000, 599, 602; dies., WRP 2001, 195, 202; Schack, MMR 2001, 9, 14 Fn. 77; Nolte, ZUM 2003, 540, 541 f.; ebenso österr. OGH MR 2003, 35 f. - METEO-data, mit zustimmender Anmerkung Burgstaller/Krüger; a.A. Marwitz, K&#38;R 1998, 363, 373). Er hält weder das geschützte Werk selbst öffentlich zum Abruf bereit, noch übermittelt er dieses selbst auf Abruf an Dritte. Nicht er, sondern derjenige, der das Werk in das Internet gestellt hat, entscheidet darüber, ob das Werk der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Wird die Webseite mit dem geschützten Werk nach dem Setzen des Hyperlinks gelöscht, geht dieser ins Leere. Einem Nutzer, der die URL als genaue Bezeichnung des Fundorts der Webseite im Internet noch nicht kennt, wird der Zugang zu dem Werk durch den Hyperlink zwar erst ermöglicht und damit das Werk im Wortsinn zugänglich gemacht; dies ist aber auch bei einem Hinweis auf ein Druckwerk oder eine Webseite in der Fußnote einer Veröffentlichung nicht anders.</em></p></blockquote>
<p>BGH, Urteil vom 17.07.2003, Aktenzeichen: I ZR 259/00, <a target="_blank" href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20030274.htm">JurPC Web-Dok. 274/2003</a>, Abs. 41 und 42</p>
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<title><![CDATA[So und nicht anders]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/03/02/so-und-nicht-anders/</link>
<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 05:17:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zum Auftakt der antideutschen Festtage eine Lektion Geographie.
Via: Le Saboteur

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Auftakt der antideutschen Festtage eine Lektion Geographie.</p>
<p>Via: <a target="_blank" href="http://saboteur.blogsport.de/2007/03/01/konsequent/">Le Saboteur</a></p>
<p><img align="left" width="415" src="http://telegehirn.files.wordpress.com/2007/03/ohne-deutschlands-wesen-wird-die-welt-genesen.jpg" height="288" style="width:415px;height:288px;" /></p>
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<title><![CDATA[Antiimperialistische Klugscheißerei]]></title>
<link>http://telegehirn.wordpress.com/2007/02/07/antiimperialistische-klugscheiserei/</link>
<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 20:43:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>telegehirn</dc:creator>
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<description><![CDATA[gefallenIch freue mich ja über alle Leser und Leserinnen, die den Weg zu meinem kleinen und besc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>gefallenIch freue mich ja über alle Leser und Leserinnen, die den Weg zu meinem kleinen und bescheidenen Blog finden. Die liebsten sind mir dabei jene, die jeden Artikel und Kommentar mehrfach lesen und dabei jedes Wort und jeden Satz genau analysieren. Handelt es sich bei diesen Lesern auch noch um Blogger, dann freue ich mich noch mehr und ich bin sogar der Meinung, daß jeder Blogger mindestens einen anderen Blogger haben sollte, der einen, als eine Art Blogobmann, hin und wieder auf die eine oder andere Flapsigkeit hinweist, die man verbrochen hat.</p>
<p><!--more-->Diese Kritik sollte dann auch mit aller Härte und öffentlich vorgetragen werden, aber damit der betroffene Blogger nicht vollständig sein Gesicht verliert, ist glücklicherweise im Blogobmanngesetz (In der Fassung vom 1.8.2003) vorgesehen, daß keine Namen genannt und auch keine Links gesetzt werden dürfen. Leider hat der Gesetzgeber (Danke Rot-Grün!) eine kleine Lücke übersehen und so darf fleißig kommentiert werden. Natürlich nutzen Insider dieses Schlupfloch hin und wieder und schließen sich der Kritik in aller Schärfe an, denn sie wissen ja wer gemeint ist und wenn doch mal ein Betriebsfremder fragt, welcher Blogger denn gemeint sein könnte, dann werden mehr oder weniger kryptische Hinweise gegeben. Mich erinnern solche Abläufe irgendwie an die vorbildlichen Geschehnisse während der glorreichen Kulturrevolution unter dem großen Vorsitzenden Mao. Dort wurden die schändlichen Rechtsabweichler auch öffentlich vorgeführt, lächerlich gemacht und vom empörten Volk beleidigt und bespuckt. Ich finde es sehr schön, daß auch heute noch Menschen gibt, die diese schöne Tradition fortsetzen.</p>
<p>Mein Blogobmann regte sich übrigens über <a href="http://telegehirn.wordpress.com/2007/02/04/die-iranische-komponente-in-gaza/#comment-23961">diesen Kommentar</a> von mir auf (zu recht!) und verfasste gleich ein eigenes Posting. Dort behauptet er, daß ich die Dinge "<em>kindlich einfach"</em> sehen würde und ich muss ihm da voll zustimmen. Ich würde es angeblich so sehen: "<em>Volksmuddjaheddin sind Freiheitskämpfer, Hisbollah Terroristen.</em>" Ich weiß nicht woher er dieses Wissen bezieht, wo will er diese Aussage gelesen haben will? Ich habe die Volksmuddjaheddin nirgendwo als Freiheitskämpfer bezeichnet, aber die Hisbollah ist in meinen Augen eine terroristische Organisation. Vielleicht hat sich unser antiimperialistischer Saubermann einfach nur zu fest in seine Che-Guevara-Bettwäsche gekuschelt und dabei einen schrecklichen Alptraum gehabt. Jetzt bringt er eventuell öfter die (Alp)Traumwelt und die reale Welt durcheinander, was bei Sozialisten ja ein weitverbreitetes Phänomen sein soll.</p>
<p>Ich schrieb in meinem beanstandeten Schandkommentar: "<a rel="nofollow" href="http://www.ncr-iran.org/de/content/view/27/44/"><em>NRCI</em></a><em> kann man <strong>wohl kaum</strong> als Terroristen bezeichnen.</em>" Der Blogobmann findet das "<em>wirklich lustig</em>." Ich bestreite ja nicht, daß die NRCI durchaus mit der MEK in Verbindung steht oder sogar identisch sein <em>könnte</em>. <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationaler_Widerstandsrat_Irans">Der Bundesnachrichtendienst jedenfalls bejaht eine solche Verbindung und die amerikanische Regierung betracht den NRCI als terroristische Organisation.</a> Das finde ich jetzt lustig: der Blogobmann bezieht sich ausgerechnet auf den BND und die imperialistische Regierung in Washington...Wenn das die Genossen erfahren.</p>
<p>Man könnte sich ja ausgiebig mit der Bedeutung von <em><strong>wohl kaum</strong></em> beschäftigen, aber das wäre wohl sinnlos und man würde zu keinem fruchtbaren Ergebnis kommen. Jedenfalls nicht mit diesen Klugscheißern. Vielleicht will er sich einfach nur einmal abreagieren, was ich sehr gut verstehen kann, denn Produktion ist ja sehr anstrengend und die ständige Sabotage des kapitalistischen Lohnsklavensystems schlaucht auch gewaltig und da bietet es sich natürlich an, mal wieder als Blogobmann für Ordnung und saubere Klowände in Kleinbloggersdorf zu sorgen. Keiner ist da verständnisvoller und nachsichtiger als ich.</p>
<p>Aber ehrlich gesagt, mache ich mir So