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	<title>anti-nazi-koordination &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/anti-nazi-koordination/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "anti-nazi-koordination"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 15:48:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Treffen der Hakenkreuzfreaks in Frankfurt: Samstag, 28.6., 10 Uhr, "Haus der Heimat", Porthstraße 10]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=1089</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 16:44:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=1089</guid>
<description><![CDATA[Wie erwartet war die &#8220;Absage&#8221; des Widerstands-Kollegs, welches das &#8220;Institut für ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/26/institut-fur-staatspolitik-gibt-tranenreich-auf-aber-das-ist-wahrscheinlich-eine-finte/">erwartet</a> war die "Absage" des Widerstands-Kollegs, welches das "Institut für Staatspolitik" bzw. die "Edition Antaios" für Samstag lanciert hat, der Versuch eines Tricks. Das Treffen findet definitiv statt. Ort: "Haus der Heimat",  <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;q=Frankfurt+Porthstra%C3%9Fe+10&#38;sll=37.0625,-95.677068&#38;sspn=31.23349,76.552734&#38;ie=UTF8&#38;ll=50.144002,8.68422&#38;spn=0.006161,0.01869&#38;z=16" target="_blank">Porthstraße 10, 60435 Frankfurt am Main</a> (Nähe Sozialzentrum Marbachweg, U5). <strong>Dieses </strong><strong><a href="http://de.indymedia.org/2003/11/65336.shtml">Gebäude</a></strong><strong> gehört skandalöserweise der Saalbau AG! Dort nahm man unseren ersten Protest zwar telefonisch entgegen, war aber zu keinerlei Diskussion bereit. Offensichtlich scheint man dort mit den Herren Weißmann und Kubitschek zu sympathisieren.<br />
Wie zu hören ist, sollen sich AntifaschistInnen, die ein solches Treffen für unmöglich halten, sich bereits um 09:00 Uhr dort treffen und alle möglichen Foto- und Videokameras mitbringen, damit dokumentiert werden kann, wer zu einem solchen Treffen denn erscheint.</strong><!--more--></p>
<p>Grundsätzlich ist zu sagen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antaios">Antaios</a> war eine Gestalt der griechischen Mythologie, ein in einer Höhle am Tigris hausender totenschädelsammelnder Riese, der solange unbesiegbar blieb, als seine Füße noch Kontakt zur braunen Erde hatten. Herakles, der dies Geheimnis des Antaios kannte, hob ihn in die Luft und beendete so die scheinbare Unbesiegbarkeit ein für alle Mal.<br />
"Edition Antaios" ist, nicht zufällig, der Name eines Verlags der Neuen Rechten, unter dessen Label ein <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/23/freunde-des-hakenkreuzes-in-frankfurt-will-am-28-juni-das-institut-fur-staatspolitik-im-intercity-hotel-poststrase-8-hauptbahnhof-tagen/">Seminar des "Instituts für Staatspolitik" von Hakenkreuzfan Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek</a> zum "Widerstand", genauer: zur so genannten "Konservativ-Subversiven Aktion" in Frankfurt veranstaltet werden sollte, beworben nicht nur auf ihrer "<a href="http://www.staatspolitik.org/">Heim-Weltnetz-Seite</a>", sondern auch <a href="http://www.blauenarzisse.de/v2/index.php">hier</a> und weiteren websites. Die Herrenmenschen und ihr lechzendes Bedürfnis nach neuen <a href="http://nigromontanus.wordpress.com/2008/06/19/kolleg-des-ifs-nicht-mehr-nur-in-berlin/">"Rechten Ikonen" </a>soll dort endlich einen Raum finden.</p>
<p>Was Widerstand wirklich ist, wird literarisch vielleicht nirgends deutlicher als in Peter Weiss' Roman "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Ästhetik_des_Widerstands">Die Ästhetik des Widerstands</a>". Herakles, der Bezwinger des Löwen und des Antaios, Herakles, der den Augiasstall ausmistete, ist seine <a href="http://www.nadir.org/nadir/initiativ/kombo/k_30aest.htm">geheime zentrale Figur</a>, eben nicht Ikone, sondern Metapher der in sich gespaltenen Arbeiterbewegung, hineinversetzt (und damit niederlagengeerdeter, als es ein Antaios je sein könnte) mitten in die antifaschistischen Kämpfe des 20. Jahrhunderts: Deutschland, Spanien, Frankreich, Schweden, Deutschland. Er ist in Weiss' Roman zugleich und vor allem ein <a href="http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2001-03/woelzl.htm">Bild</a> der Aufhebung jeden Führerkults. Die Schlußzeilen lauten: "<em>... und so lange sie unten nicht abließen voneinander, würden sie die Pranke des Löwenfells nicht sehen, und <strong>es würde kein Kenntlicher kommen, den leeren Platz zu füllen, sie müßten selber mächtig werden dieses einzigen Griffs, dieser weit ausholenden und schwingenden Bewegung</strong>, mit der sie den furchtbaren Druck, der auf ihnen lastete, endlich hinwegfegen könnten.</em>".</p>
<p>Links zu weiteren Infos:<br />
<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/23/freunde-des-hakenkreuzes-in-frankfurt-will-am-28-juni-das-institut-fur-staatspolitik-im-intercity-hotel-poststrase-8-hauptbahnhof-tagen/">hier</a>,<br />
<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/24/steigenberger-ag-setzt-institut-fur-staatspolitik-vor-die-tur-weismann-und-konsorten-suchen-ersatzort-fur-ihren-kongress/">hier</a>,<br />
<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/25/ersatzveranstaltung-des-instituts-fur-staatspolitik-edition-antaios-in-frankfurt-geplant/">hier</a><br />
und <a href="http://www.antifa-frankfurt.org/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Institut für Staatspolitik gibt tränenreich auf / ... aber das ist wahrscheinlich eine Finte]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=1038</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 10:35:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=1038</guid>
<description><![CDATA[Auf dem Blog des &#8220;Instituts für Staatspolitik&#8221; wird seit heute vormittag jammernd erkl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="http://anonymouse.org/cgi-bin/anon-www_de.cgi/http://www.staatspolitik.org/" target="_blank">Blog</a> des "Instituts für Staatspolitik" wird seit heute vormittag jammernd erklärt: wir geben unseren Widerstand auf - zumindest für Frankfurt. Denn da herrschen Zustände "<em>kurz vor totalitär</em>". In Frankfurt gehe es zu "<em>wie in Polen 1980</em>" (!).<br />
Damit wäre das "<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/25/ersatzveranstaltung-des-instituts-fur-staatspolitik-edition-antaios-in-frankfurt-geplant/" target="_blank">Frankfurter Kolleg</a>" der <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/23/freunde-des-hakenkreuzes-in-frankfurt-will-am-28-juni-das-institut-fur-staatspolitik-im-intercity-hotel-poststrase-8-hauptbahnhof-tagen/" target="_blank">Hakenkreuzfans</a> Kubitschek und Weißmann geplatzt? Davon gehen wir eher nicht aus. Vielmehr haben wir sehr gute Gründe, diese Meldung für eine, wie sagt man in diesen Kreisen: "<em>nordische List</em>" zu halten. <strong>Wir werden bald wissen, wie es damit steht. Bleibt wachsam und informiert Euch, was am kommenden Samstag, 10 Uhr, wirklich los sein wird!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wölls "Nationales Zentrum" in Butzbach-Hochweisel wird geschlossen]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=1034</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 07:56:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=1034</guid>
<description><![CDATA[Ein Ergebnis der gestrigen Verurteilung von Wöll ist: sein &#8220;Nationales Zentrum&#8221; in Butz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ergebnis der gestrigen <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/25/vier-monate-knast-ohne-bewahrung-fur-marcel-woll/">Verurteilung</a> von Wöll ist: sein "Nationales Zentrum" in Butzbach-Hochweisel wird geschlossen. Dazu ist in der FR zu lesen: <!--more--></p>
<blockquote><p>"Schulungszentrum steht zum Verkauf"<br />
Das von Neonazi Marcel Wöll als Wohngemeinschaft und Schulungszentrum genutzte Hofgebäude in Butzbach Hoch-Weisel steht nach FR-Recherchen zum Verkauf. Per Makler wird es im Internet für 180 000 Euro angeboten. Der ehemalige hessische NPD-Chef Wöll und seine Anhänger hatten das Gebäude gekauft, um ein ideologisches Schulungszentrum für die deutsche Neonazi-Szene aufzubauen.<br />
Das Anwesen wird vom Verfassungsschutz „intensiv beobachtet“. Die Polizei durchsuchte es bei Ermittlungen gegen Mitglieder der verbotenen rechtsextremen Gruppierung „Blood &#38; Honour“. Bürgerinitiativen protestierten immer wieder gegen das Neonazi-Zentrum. Auf die Frage nach den Gründen des Verkaufs sagte Wöll: „kein Kommentar“. aem</p></blockquote>
<p><strong>Quelle: FR, 26.6.2008, S. R2/3</strong><br />
Seiten R2/3</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["... bitte verzeiht mir, daß diese braune Scheiße alles zerstört!"]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=1008</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 05:47:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=1008</guid>
<description><![CDATA[Nach dem aktuellen Urteil gegen Marcel Wöll steht im August dessen nächster Prozess wegen schwerer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem aktuellen <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/25/vier-monate-knast-ohne-bewahrung-fur-marcel-woll/">Urteil gegen Marcel Wöll</a> steht im August dessen nächster Prozess wegen schwerer Körperverletzung [update: oder sogar versuchten Totschlags] bevor (<a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?sid=7007e257aab80b1601442a04222706b5&#38;em_cnt=1357884">Hintergrundbericht der FR</a> über die näheren Umstände). Übrigens: zu der im FR-Bericht erwähnten Nazi-Truppe "Schwarze Division" gehörte vor wenigen Jahren auch <a href="http://antifa-frankfurt.org/nachrichten/pdf/FreundMuskel.pdf">Sören Brühl</a>, der an der Fachhochschule Frankfurt Sozialpädagogik studieren konnte - von der Unileitung,  dem <a href="http://antifa-frankfurt.org/nachrichten/fhnazi-asta.html">AStA</a>, den meisten DozentInnen und nicht wenigen Studierenden aus unterschiedlichen <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/25/vier-monate-knast-ohne-bewahrung-fur-marcel-woll/#comment-1928">Gründen</a> unbehelligt. Brühl war unter anderem als Demonstrant bei Wunsiedeler Gedenkmärschen für Rudolf Hess <a href="http://antifa-frankfurt.org/nachrichten/fhnazi.htm">aufgefallen</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vier Monate Knast ohne Bewährung für Marcel Wöll]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=993</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 15:29:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=993</guid>
<description><![CDATA[ Der ehemalige NPD-Landesvorsitzende geht nach dem heutigen Berufungsverfahren als Strafe für seine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Marcel Wöll NPD-Nazi und Bewährungsversager by antinazi koordination ffm, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/antinazi/2611292383/" target="_blank"><img style="float:left;margin-right:8px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3276/2611292383_06a775f66a_t.jpg" alt="Marcel Wöll NPD-Nazi und Bewährungsversager" width="85" height="100" /></a> <strong>Der ehemalige NPD-Landesvorsitzende geht nach dem <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/25/woll-heute-erneut-vor-gericht-revisionsverfahren-wegen-leugnung-des-holocaust/">heutigen Berufungsverfahren</a> als Strafe für seine Leugnung des Holocaust für vier Monate hinter Gitter. Ein Trost für ihn: schon im August darf er wieder kurz raus - dann steht sein <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/26/bitte-verzeiht-mir-das-diese-braune-scheise-alles-zerstort/">Koblenzer Prozeß</a> wegen schwerer Körperverletzung bevor. <a href="http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1357611&#38;sid=4c00497f93e27c587bd5a1fc1536d963">FR</a>, <a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EAC80C8DE718344868D77014E50FE8F12~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed">FAZ</a>. Jörg Krebs, Vorsitzender der NPD Hessen solidarisiert sich mit seinem ehemaligen Landesvorsitzenden und spricht von "Gesinnungsdiktatur". </strong><br />
<!--more--></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_34568414&#38;jmpage=1&#38;type=v&#38;r=5&#38;rubrik=5300&#38;t=20080625&#38;y=2008&#38;jm=4&#38;mediakey=fs/hessenschau/20080625_woell" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1001 aligncenter" src="http://antinazi.wordpress.com/files/2008/06/hr-hessenschau-25062008-npd-nazi-marcel-woell-verurteilt-volksverhetzung.jpg" alt="hr-hessenschau-25062008-npd-nazi-marcel-woell-verurteilt-volksverhetzung" width="250" height="250" /></a></p>
<p><strong>HR-Hessenschau, 25.06.2008: <a href="http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?key=standard_document_34568414&#38;jmpage=1&#38;type=v&#38;r=5&#38;rubrik=5300&#38;t=20080625&#38;y=2008&#38;jm=4&#38;mediakey=fs/hessenschau/20080625_woell" target="_blank">Haft für Ex-NPD-Chef wegen Volksverhetzung </a></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ersatzveranstaltung des Instituts für Staatspolitik / Edition Antaios in Frankfurt geplant]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=984</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 12:53:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=984</guid>
<description><![CDATA[Die vorerst gelungene Verhinderung des &#8220;Widerstands-Kollegs&#8221;, des rechtsradikalen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/24/steigenberger-ag-setzt-institut-fur-staatspolitik-vor-die-tur-weismann-und-konsorten-suchen-ersatzort-fur-ihren-kongress/" target="_blank">vorerst gelungene Verhinderung </a>des "Widerstands-Kollegs", des rechtsradikalen "Instituts für Staatspolitik" / "Edition Antaios" an einem eher öffentlichen Ort wie dem InterCity-Hotel ist zwar ein Erfolg, läßt uns aber wachsam bleiben. Wir gehen nicht davon aus, daß die Veranstaltung einfach ausfallen wird. Die Rechten sind schlecht gelaunt: <a href="http://www.staatspolitik.org/?p=207">Link 1</a>, <a href="http://www.blauenarzisse.de/podcast/index.php?id=761">Link 2</a>. Es besteht die Möglichkeit, ja die Wahrscheinlichkeit eines Treffens in privaten Räumlichkeiten.<br />
<strong>Wir halten Augen und Ohren offen. Haltet Euch informiert!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wöll heute erneut vor Gericht: Revisionsverfahren wegen Leugnung des Holocaust]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=967</link>
<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 05:24:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=967</guid>
<description><![CDATA[Marcel Wöll, von Mai 2006 bis April 2008 Landesvorsitzender der NPD Hessen, steht heute in Gießen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antinazi.wordpress.com/2007/04/01/steckbrief-marcel-woell-npd-freie-nationalisten-rhein-main-gruppe-nationaler-sozialisten/">Marcel Wöll</a>, von Mai 2006 bis April 2008 Landesvorsitzender der NPD Hessen, steht heute in Gießen vor Gericht. Im Rahmen einer Berufungsverhandlung geht es dabei um <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=5710&#38;key=standard_document_30016158">seine Leugnung des Holocaust vor dem Kreistag der Wetterau</a>. Nach einem <a href="http://antinazi.wordpress.com/2007/08/07/volksverhetzung-holocaustleugnung-marcel-woell-npd-verurteilt-gefaengnishaft/">erstinstanzlichen Urteil </a>hätte Wöll, vom Friedberger Richter nach mehreren vorangegangenen Bewährungsstrafen im August 2007 als "bewährungsresistent" eingestuft, für vier Monate ohne Bewährung hinter Gitter gemußt. Hiergegen legte er Berufung ein - ebenso wie die Staatsanwaltschaft, die ein höheres Strafmaß forderte. Wöll hat noch ein weiteres <a href="http://antinazi.wordpress.com/2007/06/22/gewaltfrage-und-npd/">Verfahren wegen Nötigung </a>offen und <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/10/marcel-woll-und-noch-ein-prozes-diesmal-wegen-gefahrlicher-korperverletzung-auch-sein-verteidiger-dirk-waldschmidt-npd-nun-vor-gericht/">sieht inzwischen einem dritten wegen schwerer Körperverletzung</a> entgegen. Sein langähriger Rechtsbeistand Dirk Waldschmidt, längere Zeit Stellvertretender NPD-Landesvorsitzender, steht im Zusammenhang mit diesem dritten Verfahren ebenfalls demnächst vor Gericht. Die NPD - wahrlich eine Partei von Recht und Ordnung!<!--more--></p>
<p>Zum Hintergrund der Messerstecherei im August 2006, wegen der Wöll sich demnächst gerichtlich verantworten muß (schwere Körperverletzung ) hat Andrea Röpke (apabiz e.V.) dargelegt, daß es sich dabei um eine Auseinandersetzung zwischen der NPD bzw., der Gruppe "MSC 28" - einer Nazi-Kameradschaft aus dem Raum Taunus/Limburg, aus der Wöll ursprünglich selber stammt - und einer neuen Generation von Aktivisten des rassistischen Nazi-Netzwerks "Blood &#38; Honour" handelt - einer Auseinandersetzung, bei der es sich selbst nach Aussagen von hessischen Nazis weniger um ideologische oder politische Konflikte, sondern um finanzielle Streitigkeiten und mafiotische Schutzgelderpressung handelt:</p>
<p><strong>Zunächst die Äußerung eines Nazi auf "Altermedia":</strong></p>
<blockquote><p>Die Gruppe die das Grillfest angriff waren sogenannte Blood+Honour Mitglieder die versuchten in der “Szene” Revierkämpfe und Schutzgelderpressungen auszutragen. Die Gruppe aus Limburg trug den Namen MSC 28 (Motor Sport Club 28 ) die 28 (steht für B+H ) war den Blood+Honours ein Dorn im Auge aus diesem Grund überfielen sie das Grillfest vom MSC mit Waffengewalt (Schlagringe und Totschläger waren im Einsatz) während dem Handgemenge wurde der Rädelsführer der B+H Bande,ein 120 kg schwerer Profiboxer mit einer Stichwaffe verletzt. Die Verletzung spürte er erst 30 min später und tat sie als Kratzer ab lies sie nicht ärztlich versorgen. Ca 1,5 Jahre später erstattete er Anzeige gegen Mark Niedzwetzki der wegen Mordversuchs in U-Haft kam. Der wiederum beschuldigte Wöll. Der Haufen sogenannter B+H Mitglieder (B+H war seit 2000 rechtskräftig verboten) fiel in der später durch weitere Straftaten auf wie zum Beispiel durch einen Raubüberfall auf das Konzert der Kameradschaft Nibelungensturm auf.</p></blockquote>
<p><strong>zum Hintergrund dessen Andrea Röpke</strong></p>
<blockquote><p>Razzien gegen Strukturen der „Blood&#38;Honour“-Bewegung. Innerhalb dieser hat sich offenbar Konkurrenz entwickelt. </p>
<p>Die bayerischen Behörden waren zehn Minuten schneller mit ihrer Pressemitteilung als ihre baden-württembergischen Amtskollegen. Am 7. März um Punkt acht Uhr verbreitete das Landeskriminalamt in München die Nachricht von den bundesweiten Razzien gegen die „verbotene Blood&#38;Honour – Bewegung“, die seit sechs Uhr am Morgen angelaufen war. Die Initiative jedoch, so betont der Pressesprecher des Landeskriminalamtes in Stuttgart, sei von Baden-Württemberg ausgegangen. Federführend bei der Aktion gegen die Fortführung verbotener Neonazi-Strukturen sei dabei die Staatsanwaltschaft Karlsruhe. </p>
<p>Offiziell wurden nur wenige Details der Aktion bekannt, so seien 119 Wohnungen von rund 80 Tatverdächtigen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen durchsucht worden. Ausschlaggebenden Ursprung gaben B&#38;H-Konzerte zwischen Karlsruhe und dem Rhein-Neckar-Raum, insgesamt gehe es um die Organisation von Musikstrukturen. Amtshilfeersuchen wurden an die Kollegen in Ludwigshafen und München gestellt. Obwohl auch weitere Bundesländer, wie Niedersachsen, im Vorfeld informiert wurden, gab es dort nur Vorermittlungen gegen zwei Verdächtige, zu Hausdurchsuchungen kam es nicht. „Wir haben auch hier Erkenntnisse weitergegeben“, so Pressesprecher Haug aus Stuttgart. Immerhin gelten ehemalige Hamburger und Tostedter „Blood&#38;Honour“-Aktivisten zur Zeit wieder als sehr aktiv, ihnen werden Rechtsrock-Konzerte in Tespe und Dibbersen zugeschrieben. Auf die Frage, warum die norddeutschen Behörden nicht mitzogen, antwortet Haug ausweichend: „Wir fahren hier einen eisenharten Kurs gegen diese Neonazi-Strukturen“.</p>
<p>Unter den durchsuchten 37 Tatverdächtigen in Bayern befand sich auch der NPD-Bundestagskandidat Norman Bordin aus München, bei ihm wurde allerdings nur ein Handy beschlagnahmt. In Nürnberg trafen die Beamten nur zwei von drei Verdächtigen an, fanden in der Wohnung eines 32-jährigen Mannes aber eine funktionsfähige Handgranate. In Unterfranken hatte ein 26-Jähriger eine Pistole des Kalibers 7,65 mm in seiner Wohnung.</p>
<p>Im Visier der sächsischen Fahnder standen vor allem Chemnitzer und Bautzener Neonazi-Strukturen. Nach inoffiziellen Behördenangaben ist Martin Scholz aus Bautzen festgenommen worden, „Spiegel TV“ hatte ihn in Zusammenhang mit einem „Division 28“-Konzert bereits 2004 enttarnt. In Thüringen stand unter anderem Patrick Wiedorn aus Arnstadt auf der Liste, er gilt als führender Aktivist lokaler Kameradschaftsstrukturen und organisiert in letzter Zeit zunehmend Rechtsrock-Konzerte wie in Plaue 2004 mit über 300 Teilnehmern. </p>
<p>Einschlägig bekannte thüringische B&#38;H-Sympathisanten wurden dieses Mal offenbar nicht aufgesucht. Augenscheinlich spielte bei der Polizeiaktion die so genannte „zweite Reihe“ eine vorrangige Rolle, dahinter stehen nach Ansicht des Bildungszentrum Apabiz in Berlin Strukturen, die unter dem allgemeinen Label „Division 28“ firmieren. Zwar scheinen auch alte Kader wie Christian Hehl und Hartwin Kalmus von Hausdurchsuchungen betroffen zu sein. Aber Schwerpunktgebiete wie Miltenberg und Rhein-Neckar deuten auf neue Zusammenhänge hin – und die stellen offensichtlich eine Konkurrenz dar.</p>
<p>Nach Angaben von Apabiz soll Anfang November 2005 ein Rechtsrock-Konzert der südhessischen Neonazi-Gruppe „Nibelungensturm Odenwald“ von B&#38;H-Anhängern um Michael Zatzke aus Montabaur angegriffen worden sein. Mit zu den Angreifern gehörten Neonazis von „White Unity“ aus Miltenberg in Unterfranken. Der Überfall sorgte innerhalb der rechtsextremen Szene für große Aufregung. „Für mich sind das keine Leute von uns, sondern nur eine schwerkriminelle Gang“, hieß es daraufhin in einem szeneinternen Forum. Es war von Schutzgelderpressung die Rede und ein Kamerad forderte sogar den Tod von Zatzke: „Ich leg einen 1000er hin! Sofort! Und wenn er noch 3 um die Ecke bringt, noch nen 1000er“. </p>
<p>Die im Großraum Rhein-Neckar agierenden neuen B&#38;H-Truppen weckten daraufhin den Zorn führender ehemaliger Aktivisten der seit 2000 verbotenen Organisation. So starteten Ex-Sektionsleiter wie Christian Hehl, Dirk Fasold, Dominik Baggues oder Christian Schäfer gemeinsam mit dem ehemaligen „Politischen Organisationleiter“ Dieter Riefling aus Hildesheim Mitte Januar 2006 einen Aufruf mit dem Titel „H steht für Ehre!“. „Uns vereint die Liebe zu unserem Land und der Stolz zu unserer Rasse“ heißt es, aber diese neuen Strukturen seien nicht „Blood&#38;Honour“. Der „brutale Raubüberfall“ von Heppenheim sei nur die Spitze des Eisbergs hieß es, „Schlägereien, Schutzgelderpressungen und vieles mehr“ wären in Süddeutschland an der Tagesordnung. Die Saubermänner der verbotenen Original-Organisation forderten die Kameraden auf, sich von „diesem Schmutz zu befreien“ und „mafiöse Unterdrückungsmethoden“ in der eigenen Szene nicht zu dulden. Die Razzien der Polizei scheinen jetzt beide verfeindeten Lager getroffen zu haben.<br />
Andrea Röpke
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Steigenberger AG setzt "Institut für Staatspolitik" vor die Tür / Weißmann und Konsorten suchen Ersatzort für ihren Kongress]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=951</link>
<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 11:21:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=951</guid>
<description><![CDATA[Die Steigenberger AG hat die Notbremse gezogen: der für Samstag, 28.6. im InterCity-Hotel Frankfurt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Steigenberger AG hat die Notbremse gezogen: der für Samstag, 28.6. im InterCity-Hotel Frankfurt angekündigte Kongreß des rechtsextremistischen Instituts für Staatspolitik (Karlheinz Weißmann, Götz Kubitschek u.a.) kann dort nicht stattfinden, nachdem das Institut vor die Tür gesetzt wurde (aktueller Bericht in "junge Welt" siehe unten)</strong>. Die Anti-Nazi-Koordination hatte das Hotelmanagement dazu gestern öffentlich aufgerufen und Proteste vor dem Veranstaltungsort angekündigt. Man bedauere es, dem IfS Räumlichkeiten angeboten zu haben. Man habe sich aufgrund unserer Hinweise auf den politischen Standort des IfS noch einmal kundig gemacht und entziehe den Veranstaltern hiermit den Veranstaltungsort, hieß es am Dienstag-Vormittag aus der Pressestelle der Steigenberger AG Frankfurt, der auch das InterCity-Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof gehört. Das IfS ist derzeit offenbar auf der Suche nach einem Ausweichort in Frankfurt, den es diesmal unter dem Label "Edition Antaios" mieten möchte - dieser <a href="http://www.edition-antaios.de/">einschlägige rechte Verlag</a> wird im Wesentlichen von Kubitschek und Weißmann betrieben. <strong>Wir rufen die Frankfurter AnbieterInnen von Tagungsstätten auf, diesem Verein aus dem rechtsextremistischen Milieu ebenfalls keinen Ort zu bieten!</strong><br />
Haltet Euch informiert - hier und auf der Homepage der Antifa Frankfurt: www.antifa-frankfurt.org.</p>
<p>Auszug aus dem Bericht in "junge Welt", 25.6.2008:</p>
<blockquote><p><strong>Hakenkreuzfreaks in »konservativer Aktion«</strong><br />
»Kolleg« des rechten Instituts für Staatspolitik in Frankfurt am Main vorerst verhindert<br />
<em>Von Gitta Düperthal</em><br />
Das neurechte »Institut für Staatspolitik« (IfS) hatte ursprünglich beabsichtigt, am 28. Juni im Intercity-Hotel von Frankfurt am Main »ein Kolleg« abzuhalten. Doch daraus wurde nichts. Das Hotel, das zur Steigenberger-Kette gehört, war durch detaillierte Informationen der Antinazikoordination gewarnt. Und sagte die Veranstaltung daraufhin kurzerhand ab, wie die Pressesprecherin der Hotelkette mitteilte. Über den rechtsgerichteten Hintergrund des Instituts sei man nicht informiert gewesen. Laut Selbstdarstellung gilt das im Jahr 2000 gegründete IfS als »Reemtsma-Institut von Rechts« oder »Denkfabrik der neuen Rechten«. Mit seiner Ausrichtung an der »Konservativen Aktion« orientiere es sich »an ganz rechten, antiparlamentarischen, antidemokratischen bis zu völkischen Werten«, erläuterte Pfarrer Hans-Christoph Stoodt von der Antinazikoordination gegenüber jW. Das Institut sympathisiert auch mit der Aktion »Ungebeten!«, für die es über seine Internetseite Spenden entgegennimmt. »Ungebeten!« ist dafür bekannt, daß sie linke Veranstaltungen stört, die Störaktionen filmt und anschließend im Internet veröffentlicht. Stoodt wertet die Absage des Hotels als Erfolg. Allerdings sucht das rechte Institut nun nach einer Ausweichadresse zum gleichen Termin. Der Veranstaltungsort wird vom IfS strikt geheimgehalten und Interessenten erst nach schriftlicher Anmeldung und Zahlung der Teilnehmergebühr verraten..."</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interesse am Hakenkreuz: in Frankfurt will am 28. Juni das "Institut für Staatspolitik" im Intercity-Hotel, Poststraße 8 (Hauptbahnhof) tagen]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=946</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 07:58:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Am Samstag, 28. Juni, 10 Uhr wird in Frankfurt am Main ein &#8220;Kolleg&#8221; des neu-rechten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-949" src="http://antinazi.wordpress.com/files/2008/06/goetz-kubitschek.jpg" alt="goetz-kubitschek-Karlheinz-Weissmann" width="250" height="307" /><strong> Am Samstag, 28. Juni, 10 Uhr wird in Frankfurt am Main ein "Kolleg" des neu-rechten "Instituts für Staatspolitik" im <a href="http://www.intercityhotel.com/aw/InterCityHotel_Frankfurt/~xum/?source=IC" target="_blank">Intercity-Hotel, Poststraße 8, Nähe Hauptbahnhof</a>, stattfinden. Die Anti-Nazi-Koordination wird das Hotel auffordern, seine Zustimmung zu dieser Veranstaltung zurückzuziehen. Sollte dem nicht entsprochen werden, werden wir unseren Protest gegen eine derartige Veranstaltung vor Ort deutlich machen. [<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/24/steigenberger-ag-setzt-institut-fur-staatspolitik-vor-die-tur-weismann-und-konsorten-suchen-ersatzort-fur-ihren-kongress/">update hier</a>]</strong><br />
<!--more--><br />
Denn abgesehen von der Notwendigkeit, solchen Veranstaltungen überall und immer entgegenzutreten, findet sie in einem lokalen Kontext statt, der bemerkenswert ist:<br />
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat nicht nur einen seriösen Ruf, sondern auch einen <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~EECEE772FB3174700BC3C3709FACA7237~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Redakteur für Fragen der Geisteswissenschaften, Lorenz Jäger</a>, mit einem nur auf den ersten Blick etwas bizarren Hobby. Er interessiert sich für die Geschichte des Hakenkreuzes.<br />
Dieses Interesse verbindet ihn mit Karlheinz Weißmann, im Zivilberuf evangelischer Religionslehrer am renommierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gymnasium_Corvinianum" target="_blank">Gymnasium Corvinianum in Northeim</a> bei Göttingen und keineswegs von Berufsverbot bedroht, sondern vielmehr Verfasser einer ganzen Anzahl von historisch-politischen Untersuchungen (u.a. "Die Zeichen des Reiches" [1989], "Der Nationale Sozialismus" [1998; lobende Rezension der <a href="http://www.politik.de/forum/showthread.php?t=43310" target="_blank">FAZ</a> hier], "Alles was recht(s) ist: Ideen, Köpfe und Perspektiven der politischen Rechten" [2000; zwei bezeichnende LeserInnen-Rezensionen <a href="http://www.amazon.de/Alles-was-recht-ist-Perspektiven/dp/3702008977" target="_blank">hier</a>]. Auch er interessiert sich, wie Vordenker Lorenz Jäger vom Frontblatt des Neoliberalismus, sehr für die Geschichtes des Hakenkreuzes. Beide, Jäger und Weißmann, kennen und schätzen einander. So sehr, daß sie ganz erstaunt waren, als sie im Herbst 2006 feststellten, der jeweils andere habe ja ein ganz ähnliches Buch geschrieben wie man selber! Was lag da näher, als die beiden Bücher öffentlich und wechselseitig zu präsentieren. Zeit und Ort des Geschehens: 7. Oktober 2006, Frankfurt, Intercity-Hotel, Poststraße 8 (Nordseite Hauptbahnhof). In einem <a href="http://www.staatspolitik.org/?p=94" target="_blank">Bericht des "Instituts für Staatspolitik"</a> darüber heißt es:</p>
<blockquote><p><strong>Hakenkreuz<br />
geschrieben am Freitag 29 September 2006</strong><br />
<em>Manchmal gibt es Zufälle, die - hätte man sie erfunden - unglaubhaft wirken würden.<br />
Zufällig haben Karlheinz Weißmann und Lorenz Jäger (FAZ) über Jahre am selben, exotischen Thema gearbeitet und trotz einiger Gespräche und Begegnungen nichts vom Werk des anderen mitbekommen. Erst vor sechs Wochen stellten der Karolinger Verlag und mein Verlag (Edition Antaios) fest, daß wir zur Buchmesse in Frankfurt Bücher mit denselben Haupttiteln vorstellen würden:<br />
Karlheinz Weißmann: Das Hakenkreuz. Symbol eines Jahrhunderts. Edition Antaios 2006<br />
Lorenz Jäger: Das Hakenkeuz. Zeichen im Weltbürgerkrieg. Eine Kulturgeschichte. Karolinger Verlag 2006<br />
Wir haben den Autoren die Satzbögen des jeweils anderen Buchs zur Lektüre überreicht und eine gemeinsame Präsentation organisiert. Sie findet am 7. Oktober von 10.00 bis 12.00 Uhr im Intercity-Hotel, Poststraße 8, gegenüber der Nordseite des Hauptbahnhofs Frankfurt statt. Weißmann stellt Jägers, Jäger stellt Weißmanns Buch vor. Wer teilnehmen möchte: Der Eintritt ist frei, und die Hakenkreuz-Bücher sind nicht die einzigen Neuerscheinungen, die präsentiert werden.</em></p></blockquote>
<p>Schauen wir nur ein wenig tiefer, so stellen wir fest: das "Institut für Staatspolitik", laut Weißmann das "Reemtsma-Institut von Rechts", auf dessen Blog <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Götz_Kubitschek" target="_blank">Götz Kubitschek</a> den voranstehenden Bericht verfasst hat, ist eine "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_für_Staatspolitik" target="_blank">Denkfabrik der neuen Rechten</a>" mit an der "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konservative_Revolution" target="_blank">Konservativen Revolution</a>" orientierten antidemokratischen Ausrichtung. Es gilt als Nachfolgeorganisation des "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Criticon" target="_blank">Criticón</a>" und als enger Bündnispartner der nach Rechtsaußen weit offenen "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit" target="_blank">Jungen Freiheit</a>". Der Karolinger Verlag zu Wien veröffentlicht, worauf schon 2003 in einer <a href="http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXII/J/J_00141/fnameorig_001604.html" target="_blank">Anfrage mehrerer Abgeordneter im Österreichischen Parlaments</a> hingewiesen wurde, nicht nur Bücher von FAZ-Journalisten, sondern auch "Werke von Menschen, die sich selbst als Faschisten bezeichnen", nämlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Mohler" target="_blank">Armin Mohler</a>, den Weißmann in hohem Maße <a href="http://www.jf-archiv.de/archiv03/293yy35.htm" target="_blank">bewunderte</a>, aber vor allem auch die historischen Vorläufer von Radikalkonservatismus und Faschismus, die in einer eigenen Reihe unter dem völlig zutreffenden Titel "<a href="http://www.karolinger.at/umenu-bibliothek-der-reaction.html" target="_blank">Bibliothek der Reaction</a>" veröffentlicht werden.<br />
Nachdem damit in knappen Strichen der ideologische Dunstkreis von gegen die französische Revolution und ihre Werte gerichteten Reaktionären bis hin zu offenen Faschisten und dem Interesse am Hakenkreuz benannt wurde, der Persönlichkeiten wie Kubitschek, Weißmann (IfS), Mohler und Jäger (FAZ) im groß- und bildungsbürgerlichen Milieu brüderlich vereint, kann nun ermessen werden, wer da am 28. Juni in Frankfurt über das Thema "Widerstand" ein "Kolleg" abhalten möchte, das folgendermaßen beworben wird:</p>
<blockquote><p>Kolleg-Reihe "Widerstand. Lage - Ziel - Tat"<br />
Das IfS veranstaltet seine erste Kolleg-Reihe zum Thema "Widerstand" in</p>
<p>- Frankfurt (Samstag, 28. Juni)<br />
- Berlin (Samstag, 12. Juli)<br />
- München (Samstag, 4. Oktober)<br />
- Düsseldorf (Sonntag, 5. Oktober)</p>
<p>Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 10 Uhr und enden um 15 Uhr. Es referieren:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Lisson" target="_blank">Frank Lisson</a>: Lage - Zur Legitimität des Widerstands<br />
Karlheinz Weißmann: Ziel - Unsere Politik<br />
Götz Kubitschek: Tat - Konservative Aktion<br />
In Berlin referiert zusätzlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alain_de_Benoist" target="_blank">Alain de Benoist</a> über sein neues Buch "Identität" und in Frankfurt, München und Düsseldorf Felix Menzel über den Aufbau einer rechten Ikonographie.</p></blockquote>
<p>Hintergrund der Veranstaltungsreihe ist offenbar die Aktion <a href="http://www.ungebeten.de/wordpress/" target="_blank">"ungebeten</a>", in deren an Methoden einer verballhornten Spaßguerilla orientierte Jungreaktionäre und -faschisten ganz im Stil der "<a href="http://kulturbuero-sachsen.de/dokumente/8Wortergreifung.pdf" target="_blank">Nationalen Wortergreifungsstratege</a>" der NPD (O-Ton dort: "NPD -  Teil der europäischen Neuen Rechten") sich - eben "ungebeten" - auf Veranstaltungen linker Organisationen Zutritt verschaffen und dort zu stören versuchen, in der Regel aber alsbald hinausgeworfen werden. Diese eher harmlosen Aktionen werden in typischen Manier der konservativen bis faschistischen Täter-Opfer-Verkehrung narzistisch und anmaßend als "Widerstand" stilisiert.<br />
Es kann aber durchaus vorkommen, daß die Ungebetenen ihrerseits ungebeten Besuch erhalten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn die "narzisstische Plombe" zerfällt: Rassismus stärker, Demokratie schwächer. Neue Studie zu Deutschland als hohler Zahn]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=945</link>
<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 06:46:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach der 2006 im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienenen Studie der Soialwissenschaftler O]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der 2006 im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienenen Studie der Soialwissenschaftler Oliver Decker, Elmar Brähler und anderer  "Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland" (<a href="http://library.fes.de/pdf-files/do/04088a.pdf">Link</a> zum Download als PDF) liegt nun die von denselben Autoren in Zusammenarbeit mit weiteren WissenschaftlerInnen erstellte Anschlußuntersuchung vor: "Ein Blick in die Mitte. Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland" (<a href="http://www.spiegel.de/media/0,4906,18231,00.pdf">Link</a>). Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse bei <a href="http://npd-blog.info/?p=1828">NPD-Blog.info</a> und <a href="http://sebastianbrux.de/?p=830">hier</a>. Eine zentrale Erkenntnis lautet: <!--more--><br />
"<em>Dass rechtextremes Gedankengut indes auch nach einem halben Jahrhundert noch weit verbreitet sei, erklären Decker und Brähler mit der “narzisstischen Plombe”: Der mit dem so genannten Wirtschaftswunder in Westdeutschland relativ schnell einsetzende Wohlstand habe weder für Nachdenklichkeit noch für Scham Raum und Zeit gelassen. Eine ähnliche Entwicklung erhofften Ostdeutsche nach der Wende und beantworten die Enttäuschung dieser Erwartung mit Politik- und Demokratieverdrossenheit. <strong>Immer dann, wenn der Wohlstand als Plombe bröckelt, steigen aus dem Hohlraum wieder antidemokratische Traditionen auf</strong>.</em>”</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein klägliches Ende: die klammheimliche Beerdigung des Otto Riehs]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=943</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 10:05:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=943</guid>
<description><![CDATA[Der bekannte Alt-Nazi und angebliche Ritterkreuzträger Otto Riehs ist bereits am gestrigen 17. Juni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der bekannte Alt-Nazi und angebliche Ritterkreuzträger Otto Riehs ist bereits am gestrigen 17. Juni um 11 Uhr im engsten Familien- und Freundeskreis von etwa 30 Personen heimlich, unter massivem Polizeischutz und aus "Sicherheitsgründen" einen Tag früher, als es angekündigt worden war, recht einsam unter die Erde gebracht worden. Eine komplette Hundertschaft Bereitschaftspolizei sicherte währenddessen den Friedhof.</strong> <!--more-->Diese Terminverschiebung geschah offenbar auf Betreiben der Familie und mit Wissen von Behörden und Polizei, um einer Störung der Geheimbeerdigung durch den von NPD und "Kameradschaften" hinausposaunten Nazi-Auftrieb und möglichen Konfrontationen mit AntifaschistInnen rund um den Friedhof zu entgehen.<br />
So verlief die Beisetzung dieses unverbesserlichen Nazi verdientermaßen eher sang- und klanglos.<br />
Frankfurter AntifaschistInnen erfuhren allerdings rechtzeitig von der Terminverschiebung und konnten sich so durch Augenschein davon überzeugen, daß keinerlei Nazipräsenz bei der Beerdigung zu beobachten war. In der bundesweiten Naziszene ist die Geheimbeerdigung ihres Idols anscheinend trotz einer nur schwach versteckten Warnung des offenbar von allem informierten NS-Kaders Thomas Brehl (KDS; Weggefährte von Michael Kühnen und unter dem Titel "Bewegte Zeiten" Autor einer Autobiographie-ähnlichen Schilderung der verschiedenen Nazibewegungen der BRD seit den 70er Jahren) auf "Altermedia" nicht wirklich rechtzeitig bekannt bzw. die Information nicht Ernst genommen worden. Wir wollten unsererseits dazu einen Beitrag liefern, daß es dabei auch bleibt, in dem wir erst jetzt auf die seit gestern bekannten Fakten hinweisen - sorry für alle AntifaschistInnen, die umsonst zum Friedhof unterwegs waren. Heute eventuell uninformiert anreisende NS-KameradInnen könnten auf diese Weise beobachtet und ihre Präsenz dokumentiert werden. Wir sehen im Übrigen mit diesem Verlauf der Dinge unsere politische Zielsetzung erfüllt, zu behindern, daß die Beerdigung zu einer Nazi-Kundgebung umfunktioniert werden konnte. Wir werden deshalb auch künftig beobachten, was sich am Grab des heimlich Beerdigten tut.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[18. Juni - Beerdigung Otto Riehs]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=941</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 20:49:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=941</guid>
<description><![CDATA[Aufruf der autonomen antifa [f] zur Verhinderung jeglicher Nazidemo anlässlich der Beerdigung von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufruf der autonomen antifa [f] zur Verhinderung jeglicher Nazidemo anlässlich der Beerdigung von "Ritterkreuzträger" <a href="http://antinazi.wordpress.com/?s=otto+riehs" target="_blank">Otto Riehs</a>:</strong><!--more--></p>
<blockquote><p>Die bundesweite Neonazigemeinde trauert um Otto Riehs. Am 29. Mai verstarb der „Ritterkreuzträger“ im Alter von 87 Jahren in einem Krankenhaus in Frankfurt am Main. Riehs war eine Ikone der Szene, einer der letzten Vertreter jener „Erlebnisgeneration“, deren Aufgabe es ist, Nationalsozialismus authentisch zu vermitteln und den neuen Nazis die Bestätigung zu geben, die legitimen Erbfolger der Nationalsozialisten zu sein.<br />
Am 18. Juni 2008 um 11 Uhr finden Trauerfeier und Beisetzung des unverbesserlichen Altnazis Otto Riehs auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main statt. Zu dieser Veranstaltung werden führende Nazikader aus ganz Deutschland erwartet.<br />
Otto Riehs meldete sich 1940 freiwillig zur Wehrmacht, wurde der „Ostfront“ zugeteilt und blieb dem untergehenden Dritten Reich bis zur letzten Sekunde treu. Danach engagierte er sich in einer Vielzahl neonazistischer Parteien und Organisationen, so in der 1952 verbotenen Sozialistischen Reichspartei, später in der NPD, in der 1995 verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei, in den Gruppen des Michael Kühnen und in verschiedenen Kameradschaften des Rhein-Main-Gebietes. Der Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS) führte ihn zuletzt als Ehrenmitglied, insbesondere im NS-Fetischisten und KDS-„Führer“ Axel Reitz fand er einen Anhänger, der ihn verehrte wie einen Messias.<br />
Weder organisatorische Funktionen noch Arbeitseifer prägten sein politisches Engagement. Sein Credo war “Die jungen Leute, die heute fürs Hakenkreuz kämpfen, brauchen uns Frontsoldaten als Idole“. Er sah es als seine Berufung, durch Kneipen-Hinterzimmer zu tingeln und die Jungen auf den Nationalsozialismus einzuschwören.<br />
Der „verdiente Kriegsheld“ war graue Eminenz der Szene des Rhein-Main-Gebietes und erlangte in den letzten Jahren seines Lebens immer stärkere Bedeutung als Redner auf Aufmärschen in nah und fern. Seine Person wurde umso begehrter je mehr sich die Reihen der Erlebnisgeneration lichteten.<br />
<em>(Quelle: www.apabiz.de)</em><br />
<strong>Am 18. Juni 2008 um 11 Uhr finden Trauerfeier und Beisetzung des unverbesserlichen Altnazis Otto Riehs auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main statt. Zu dieser Veranstaltung werden führende Nazikader aus ganz Deutschland erwartet. Diesen gilt es sich mit allen Mitteln in den Weg zu stellen.</strong></p>
<p><strong>Mi. 18. Juni 2008, 11 Uhr Trauerfeier und Beisetzung, Hauptfriedhof Ffm<br />
NS-Verherrlichung stoppen, Nazigedenken verhindern !!!<br />
Treffpunkt: Mi. 18. Juni 2008, 9 Uhr FH-Campus Frankfurt (Café Kurzschlusz)</strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[28. Juni: 100 Jahre Compañero Presidente Salvador Allende]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=934</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 13:24:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=934</guid>
<description><![CDATA[ Der einhundertste Geburts- tag des herausragenden chilenischen Revolutionärs und Antifaschisten Sa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antinazi.files.wordpress.com/2008/06/allende2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-939" src="http://antinazi.wordpress.com/files/2008/06/allende2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="200" /></a> Der einhundertste Geburts- tag des herausragenden chilenischen Revolutionärs und Antifaschisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salvador_Allende">Salvador Allende</a> am kommenden 28. Juni, wird auch in Frankfurt gefeiert. In der <a href="http://www.brotfabrik.info/index.php?id=25">Brotfabrik</a> gibt es ab 18 Uhr eine Riesenfete, bei der auch die legendäre chilenische Gruppe "inti illimani" spielt. Salvador Allende war Repräsentant der chilenischen Volksfront Unidad Popular, die das Land nach den gewonnenen Parlamentswahlen vom September 1970 bis 1973 mit dem Ziel einer sozialistischen Umgestaltung regierte. Am 11. September 1973 führte das chilenische Militär im Auftrag der USA einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Putsch_in_Chile">Militärputsch</a> durch, in dessen Gefolge lange Jahre eine faschistische Militärdiktatur das Land beherrschte. Allende kam während des Putsches bei der Verteidigung des Präsidentschaftspalastes (Foto) in Santiago de Chile ums Leben. <!--more-->Während der damalige US-Außenminister Henry Kissinger wenige Tage nach dem Sieg des Faschismus in Chile in der üblichen Manier genau das sagte, was man von ihm zu erwarten hatte: ("<em>I don't see why we need to stand by and watch a country go communist due to the irresponsibility of its own people. The issues are much too important for the Chilean voters to be left to decide for themselves.</em>“), bleibt Salvador Allendes wenige Stunden vor seinem Tod gehaltene historische Rundfunkrede aus der belagerten Moneda, dem Präsidentenpalast, für immer berühmt:</p>
<blockquote><p>„<em>Mit Sicherheit ist dies die letzte Gelegenheit, mich an Sie zu wenden. ... Mir bleibt nichts anderes, als den Arbeitern zu sagen: Ich werde nicht aufgeben! In diesem historischen Moment werde ich die Treue zum Volk mit meinem Leben bezahlen. ... Sie haben die Macht, sie können uns überwältigen, aber sie können die gesellschaftlichen Prozesse nicht durch Verbrechen und nicht durch Gewalt aufhalten. Die Geschichte gehört uns und sie wird durch die Völker geschrieben. Arbeiter meiner Heimat: Ich möchte Ihnen für Ihre Treue danken. ... Es lebe Chile! Es lebe das Volk! Es leben die Arbeiter! Dies sind meine letzten Worte und ich bin sicher, dass mein Opfer nicht umsonst sein wird, ich bin sicher, dass es wenigstens ein symbolisches Zeichen ist gegen den Betrug, die Feigheit und den Verrat.</em>“</p></blockquote>
<p><strong>Seine Ideen leben weiter. Feliz cumpleaños, Salvador Allende! </strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beerdigung Otto Riehs: Konflikte im "Nationalen Widerstand"]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=937</link>
<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:49:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=937</guid>
<description><![CDATA[Rund um die Beerdigung des Alt-Nazi Otto Riehs am 18. Juni, 11 Uhr, Hauptfriedhof Frankfurt gibt es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Rund um die <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/10/beerdigung-otto-riehs-frankfurt-18-juni-11-uhr/" target="_blank">Beerdigung des Alt-Nazi Otto Riehs am 18. Juni, 11 Uhr, Hauptfriedhof Frankfurt</a> gibt es heftige Debatten im "Nationalen Widerstand". Während sich Thomas Brehl, Lordsiegelbewahrer des Verstorbenen und wie er KDS-Aktivist, bereits abgemeldet hat und lieber später an anderer Stelle mit handverlesenen "Kameraden" des angeblichen (?) Ritterkreuzträgers gedenken will, haben sich Axel Reitz und Christian Worch genau umgekehrt entschlossen und wollen unbedingt kommen (<a href="http://www.urlto.de/?http://de.altermedia.info/general/unwurdiges-schauspiel-muss-ein-ende-haben-110608_14657.html" target="_blank">Altermedia</a>).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Marcel Wöll: und noch ein Prozeß... diesmal wegen gefährlicher Körperverletzung / auch sein Verteidiger Dirk Waldschmidt (NPD) nun vor Gericht]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=932</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 14:34:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=932</guid>
<description><![CDATA[Nun sind die &#8220;privaten Gründe&#8221; bekannt, aus denen Hessens Ex-Nazi-Chef zuletzt nicht me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind die "privaten Gründe" bekannt, aus denen Hessens Ex-Nazi-Chef zuletzt nicht mehr für den Landesvorsitz kandidierte: <a href="http://antinazi.wordpress.com/2007/04/01/steckbrief-marcel-woell-npd-freie-nationalisten-rhein-main-gruppe-nationaler-sozialisten/">Marcel Wöll</a>, ehemaliger NPD-Landesvorsitzender, steht demnächst nicht nur wegen Leugnung des Holocaust in einem Berufungsverfahren vor Gericht (<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/05/14/prozess-gegen-woll-verschoben/">Gießen, 25. Juni</a>), wo ihm unter Umständen sechs Monate Haft ohne Bewährung drohen. Jetzt hat der Anmelder der im vergangenen Jahr mit immensen Polizeiaufwand geschützen antisemitischen Nazidemonstration (7. Juli 2007) demnächst auch noch in Koblenz einen Prozeß wegen gefährlicher Körperverletzung vor sich, weil er 2004 während einer Schlägerei anlässlich eines Grillfestes einen Mann drei Mal mit dem Messer in den Rücken gestochen und schwer verletzt haben soll. Sein Verteidiger in mehreren Verfahren, Dirk Waldschmidt, ebenfalls hoher NPD-Funktionär, ist ebenso angeklagt<!--more-->, weil er den Vater eines dieser Tat zunächst zu Unrecht Angeklagten und Verurteilten unter Druck gesetzt haben soll, sich nicht an die Behörden zu wenden und Wöll nicht der Tat zu bezichtigen. Ob die spätere, im Mai 2006 erfolgte Selbsttötung des Vaters dieses zu Unrecht Inhaftierten damit im Zusammenhang steht, ist bislang unklar. Weitere Informationen in einem Artikel auf <a href="http://www.pr-inside.com/de/anklage-gegen-ehemaligen-hessischen-npd-vorsitzend-r634903.htm">pr-inside.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beerdigung Otto Riehs: Frankfurt, 18. Juni, 11 Uhr]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=930</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 08:18:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=930</guid>
<description><![CDATA[Es verdichten sich die Hinweise auf einen Beerdigungstermin für den Nazi Otto Riehs in Frankfurt. A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es verdichten sich die Hinweise auf einen Beerdigungstermin für den <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/06/01/altnazi-otto-riehs-bereits-am-donnerstag-verstorben/">Nazi Otto Riehs</a> in Frankfurt.</strong> Auf dem faschistischen Info-Portal "<a href="http://de.altermedia.info/general/das-sind-wir-unserem-verstorbenen-kameraden-otto-riehs-einfach-schuldig-100608_14620.html">Altermedia</a>" heißt es dazu: "<em>Das sind wir unserem verstorbenen Kameraden Otto Riehs einfach schuldig! - Ritterkreuzträger Otto Riehs: Beisetzung am 18. Juni! Der Beisetzungstermin des kürzlich verstorbenen Kriegshelden Otto Riehs steht jetzt endgültig fest: Mittwoch, 18.06.2008, 11 Uhr, Trauerhalle Hauptfriedhof in Frankfurt am Main, Eckenheimer Landstraße.</em>" - wofür als Quelle Christian Worch angegeben wird. Eine Nachfrage bei der Friedhofsverwaltung ergab, daß über diesen Termin keine Auskunft erteilt werden darf. Weitere Infos folgen, sobald wir Genaueres wissen.<br />
<strong>[update:] Der Termin ist bestätigt. Wir gehen bis auf Weiteres davon aus, daß diese Beisetzung zugleich eine faschistische Kundgebung sein wird. Weiter Information dazu folgen.</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Psychologische Ausweitung der Kampfzone: Mit dem Zweiten schießt man besser...]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=929</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 06:16:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=929</guid>
<description><![CDATA[Ein &#8220;Truppenbesuch&#8221; des deutschen Schauspielers Ralf Möller an der Verteidigungslinie d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein "<em>Truppenbesuch</em>" des deutschen Schauspielers Ralf Möller an der <a href="http://www.jungewelt.de/2008/06-07/007.php">Verteidigungslinie der westlichen Werte gegen die Barbaren auf dem Hindukusch</a> und seine mediale Aufbereitung im ZDF dient der Erhöhung der psychologischen Kriegsakzeptanz an der Heimatfront. Otto Köhler (<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/130032.mit-dem-zweiten-schiesst-man-besser.html">ND</a>) zu einem denkwürdigen TV-Ereignis, an dem sich die Bundeswehr, der Arbeitgeberverband "Gesamtmetall" und das Bundesfamilienministerium beteiligen, einem TV-Moderator in den Kampfanzug geholfen wird - und das alles natürlich mit nur einem einzigen Ziel: arbeitslosen Jugendlichen "<em>die Perspektivlosigkeit zu nehmen</em>".</strong> Mit "Imperialismus" hat so etwas selbstverständlich rein überhaupt gar nix zu tun. Na dann ab an die Front, die Zivilisation gegen die islamistische Barbarei verteidigen:<!--more--> </p>
<blockquote><p>»<em>Wenn man sich ganz schnell Johannes B. Kerner zurückwünscht, dann muss schon etwas sehr, sehr Schlimmes passiert sein</em>«, schrieb die Kritikerin des »Tagesspiegel« am Donnerstag über das, was ihr am Dienstagabend widerfahren war. Doch das Schlimmste kam erst am Donnerstagabend. Das ZDF kehrte mit dem aus dem Kommerzfernsehen importierten Kerner-Nachfolger Markus Lanz beflissen zu den Anfängen seines Gründungsintendanten Karl Holzamer zurück. Der hatte als Oberleutnant der Propagandakompanie begeistert die deutschen Bomben auf Belgrad – die alten von 1941 – begleitet. Jetzt sitzt bei Lanz ein nach Hollywood ausgewanderter Schauspieler Ralf Möller im Studio. Frisch vom Truppenbesuch in Afghanistan – der erste deutsche Schauspieler, der so etwas macht.</p>
<p>Er machte es in Uniform. Die Maschine mit Möller an Bord wurde, informiert das ZDF, »<em>im Anflug beschossen</em>.« Der Held überlebt und verliert die gute Laune nicht. Das ZDF: »<em>Obwohl der Ernst der Lage allgegenwärtig ist, bleibt Möller letztendlich das, was er ist: ein Actionstar und der ballert nun mal gerne in die Gegend.</em>« Hier im Bild nur – Beifall im Studio – getroffene Schießscheiben, die aussehen wie Afghanen. Möller: »<em>Ich wollte die Jungs motivieren, die Frauen, die Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz.</em>« Verteidigungsminister Jung habe das »<em>mit Freuden aufgenommen</em>«. Und die Generäle in Afghanistan auch. Kurz: »<em>Ich kam super an.</em>«</p>
<p>Richtig, der eingespielte Film zeigt Möller in Uniform auf einem Panzer, in Siegerpose erweist er den militärischen Gruß. Der Moderator fragt nach dem »<em>Image der Deutschen</em>«. »<em>Bei der Bevölkerung sind sie nach wie vor sehr gut gelitten, die Soldaten.</em>« Da kommt er endlich vor dem Millionenpublikum des ZDF auf den Kampfauftrag zu sprechen, den ihm Jung und seine Generäle mitgegeben haben: »<em>Natürlich wissen wir, und das war immer in der Diskussion auch politisch, dass im Süden oder Osten Amerikaner, Engländer und Kanadier direkt im Kampf sind an der Front. <strong>Wir dürfen das nicht, das ist vom Bundestag aus <strong>noch</strong> nicht bestimmt</strong>.</em>« Dann ganz deutlich und sehr ernst: »<em>Man muss immer wieder sagen: Wenn man da Stimmen hört besonders von der LINKEN, dass wir uns da herauserklären. Das geht ja gar nicht. Wir gehören der NATO an. Und wir kommen da halt nicht raus.</em>« So eingeleitet, bricht der entscheidende Satz – Jungs Kampfauftrag gegen das Parlament – aus ihm heraus: »<em><strong>Und die Soldaten würden gern mehr machen, als sie im Moment dürfen.</strong></em>«</p>
<p>»<em>Das heißt auch möglicherweise, dann...</em>« diese Deutlichkeit verschlägt dem Moderator die Sprache, sein Satz verliert sich in unverständlichem Gemurmel und hilflosen Handbewegungen. Doch der Jung-Held versteht: »<em>Richtig</em>.« Abgestempelt habe man ihn, »<em>weil ich selbst eine Waffe in der Hand hatte</em>«. Doch die »<em>Jungs und Mädels</em>« der deutschen Besatzungstruppe in Afghanistan wollten einem doch nur »<em>was zeigen</em>«.</p>
<p>Was und wie tödlich, sagt er nicht, es ist nur das Stichwort für den Moderator. Er will auch etwas zeigen und zieht unter dem Tisch eine schwere Kampfuniform der Bundeswehr hervor. Der Schauspieler steht auf, zieht seine Jacke aus, doch der Moderator gebietet Halt: »<em>Darf ich mal selbst probieren?</em>« <strong>Und lässt sich unter dem Beifall des Publikums in den Kampfanzug und unter den Helm helfen.</strong></p>
<p><strong>Gesponsert wird der Held nicht nur vom Verteidigungsministerium, sondern auch von der Rüstungsindustrie mit der Kampagne »<em>Starke Typen</em>«</strong>. <strong>Zusammen mit dem Arbeitgeberverband »<em>Gesamtmetall</em>« tritt Möller – wie seine »<em>offizielle Website</em>« verrät – vor »<em>sozial benachteiligten Schülern</em>« auf, um ihnen die »<em>Perspektivlosigkeit« zu nehmen</em></strong>. Das steht unter der »<em>Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen</em>«, die sich auch bereitwillig mit dem Bundeswehrwerber ablichten lässt. Die wenigstens könnte sich schämen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Alle Polen müssen einen gelben Stern tragen" - deutsche Nazi-Hooligans in Klagenfurt]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=927</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 10:28:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Alle Polen müssen einen gelben Stern tragen&#8221; und &#8220;Deutsche - wehrt Euch! Kauft n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"<em>Alle Polen müssen einen gelben Stern tragen</em>" und "<em>Deutsche - wehrt Euch! Kauft nicht bei Polen!</em>" skandierten unter anderem 140 deutsche Nazi-Hools vor einem Spiel der Fußball-Europameisterschaft in Klagenfurt (<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,7248355,00.html">ARD</a>, <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,558448,00.html">SPIEGEL</a>) und wurden dafür festgenommen. Pech für die Faschos. In <a href="http://de.indymedia.org/2007/07/187487.shtml">Frankfurt</a> oder <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/01/25/ist-ns-propaganda-und-leugnung-des-holocaust-in-hessen-legal/">Hessen</a> wäre ihnen nach den letzjährigen Erfahrungen eher <a href="http://antinazi.wordpress.com/2007/10/19/was-in-frankfurt-strafbar-ist-und-was-nicht/">nichts passiert</a>, wenn sie nicht gar von der <a href="http://www.box.net/shared/n4j93xduzf">Polizei</a> geschützt worden wären ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antimilitaristischer Protest: Polizei mißhandelt Frankfurter Stadtverordneten und nimmt ihn fest]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=922</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 18:27:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=922</guid>
<description><![CDATA[ Am heutigen 5. Juni ist der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Frankfurter Römer, Lothar Reininger]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antinazi.files.wordpress.com/2008/06/2008-06-05_verhaftung_reininger.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-925" src="http://antinazi.wordpress.com/files/2008/06/2008-06-05_verhaftung_reininger.jpg?w=128" alt="2008-06-05_verhaftung_reininger" width="128" height="96" /></a> <strong>Am heutigen 5. Juni ist der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Frankfurter Römer, Lothar Reininger, von Polizeibeamten zu Boden geworfen und festgenommen worden, weil er auf dem Börsenplatz Flugblätter gegen die Bundeswehr verteilt hatte. Hintergrund: im Zuge einer Berufsbildungsmesse der IHK hatte sich auch die Bundeswehr "vorgestellt" - mit dem Ziel Freiwillige für ihre Kriegseinsätze zu werben. Dagegen protestierte auch Reininger mit seiner antimilitaristischen Aktion. Das Ganze geschah im öffentlichen Raum. Bundeswehr und Polizei scherte das wenig. Sie gingen gegen Reininger vor, nachdem der sich geweigert hatte, seine Aktion zu beenden. Die Umstände seiner Festnahme und seiner Haft sind skandalös (Näheres s.u.) Die Anti-Nazi-Koordination erklärt sich mit dem Antimilitaristen und Antifaschisten Lothar Reininger solidarisch und verurteilt aufs Schärfste diesen erneuten Beweis, daß die Frankfurter Polizei sich wirklich für nichts zu schade ist. Ihr Vorgehen ist ein unverschämter Schlag ins Gesicht aller DemokratInnen und KriegsgegnerInnen! Das von Lothar verteilte Flugblatt, ein von ihm verfasster Bericht über seine Festnahme, zwei Pressemitteilungen der LINKEN im Römer, eine der LINKEN Landtagsfraktion sowie eine Protesterklärung der IG Metall Frankfurt, Lothars Gewerkschaft: </strong><br />
<!--more--><br />
<strong> Text des Flugblatts gegen die Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse</strong><br />
Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze!</p>
<blockquote><p>„Du suchst Zukunft, wir bieten sie!“ So lockt die Bundeswehr arbeitslose Jugendliche und Schulabgänger. 70 Prozent aller Jugendlichen, die zur Bundeswehr gehen, tun das wegen einem sicheren Arbeits- oder Ausbildungs-platz. Du bist jung, Du suchst Ausbildung oder sichere Arbeit?<br />
Aufgepasst! Die Bundeswehr verspricht Dir beides – Aber! Aber! Aber!<br />
Ausbildung bekommst Du nur als Soldat oder Soldatin.<br />
Das heißt: 8 bis 12 Jahre beim Bund, davon mindestens ein Jahr in einem Auslandseinsatz, im Kosovo, Afghanistan oder Kongo oder, oder, oder…<br />
Ausbildung gegen ein Jahr Kriegseinsatz?<br />
65 Bundeswehrsoldaten sind offiziell bei Auslandseinsätzen getötet worden. 1600 sind seit 1996 nach solchen Einsätzen wegen „psychischer Störungen“ behandelt worden. Noch viel mehr leiden an solchen Beschwerden. Und das Risiko wächst von Jahr zu Jahr. Bald sollen noch mehr deutsche Soldaten<br />
nach Afghanistan kommen. Die USA machen Druck, dass Bundeswehr auch im Süden von Afghanistan eingesetzt wird. Da herrscht offener Krieg. Insgesamt kamen bisher 763 Soldaten der ausländischen Truppen um, allein die USArmee hatte über 2000 Verletzte, 20.000 afghanische Zivilisten wurden getötet, meistens durch Luftangriffe auf Dörfer.</p>
<p>Von der Verteidigungsarmee zur weltweiten Einsatztruppe<br />
Die Bundeswehr ist heute keine Verteidigungsarmee mehr. Wir sollen Deutschland „am Hindukusch“ (Himalaja) „verteidigen“. Die große Mehrheit der Bevölkerung ist gegen Auslandseinsätze. Sie weiß es besser:<br />
Es geht nicht um Frieden, es geht um Weltmacht!<br />
Es geht nicht um Sicherheit, es geht um Profite!<br />
Die LINKE fordert:<br />
● Recht auf Ausbildung in Hessen<br />
● 20.000 Lehrstellen sofort!<br />
In Frankfurt fehlen derzeit 5000 Ausbildungsplätze, in Hessen 20.000.<br />
Wir wollen keine „Förderkurse“ mehr. Wir verlangen ein Recht auf Ausbildung für alle!<br />
Zu gleichen Bedingungen wie bei der Bundeswehr, aber ohne Lebensrisiko!<br />
● Schluss mit der Erpressung unserer Jugend.<br />
● Schluss mit der Komplizenschaft der Arge (Arbeitsämter)<br />
„Etwas Besseres als den Tod findest Du überall!“ (aus: „Die Bremer Stadtmusikanten“)</p></blockquote>
<p><strong>Lothar Reininger: Bericht von der Festnahme</strong></p>
<blockquote><p><strong>Bericht zur Verhaftung. Von Lothar Reininger<br />
Frankfurt, 5.Juni 2008</strong></p>
<p>Ich war von Seiten der IHK zur Eröffnung der 15. Berufsbildungsmesse auf dem Frankfurter Börsenplatz eingeladen. Während des offiziellen Rundgangs habe ich gesehen, dass Mitglieder meiner Partei, DIE LINKE, vor einem Stand der Bundeswehr Flugblätter mit dem Titel „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ verteilten. Da ich es für einen wirklichen Skandal halte, das die Bundeswehr im Rahmen so einer Veranstaltung auftritt, bin ich spontan stehengeblieben, um die Anwesenden zu unterstützen. Von mir oder anderen Mitgliedern meiner Partei ging keinerlei Störung des Standbetriebes aus, auch haben wir uns nicht aggressiv oder aufdringlich verhalten. Der trotzdem vom Standpersonal herbeigerufenen Polizei habe ich meine Identität und meine politische Funktion mitgeteilt. Ich erklärte, dass ich einen Platzverweis nicht akzeptieren könne, da ich in meiner Tätigkeit nichts Illegales erkennen konnte. Ich stand zu diesem Zeitpunkt im Gang zwischen den aufgebauten Ständen und nach meiner Kenntnis ist der Börsenplatz immer noch öffentlicher Raum. Die Polizisten haben hierauf ihre Handschellen gezückt und mich gegriffen. Ich habe mich nicht gewehrt. Ich wurde brutal  auf den Boden geworfen, gefesselt und schließlich wie ein Schwerverbrecher abgeführt. Mehrere Zeugen (siehe Aufstellung) können dies bestätigen.<br />
Ich wurde ohne nähere Erklärung fast zwanzig Minuten in einem stickigen  Polizeifahrzeug festgehalten, bevor sich dieses dann in Richtung 1. Polizeirevier in Bewegung gesetzt hat. Dort angekommen bin ich in ein Verlies von 1,20m x 2,70m gesperrt worden. Als ich mitgeteilt habe, dass ich meine Notdurft verrichten wolle, sollte ich dies bei geöffneter Tür tun. Hiergegen habe ich protestiert, da ich dies für schikanös und menschenunwürdig halte. Schließlich bin ich kein fluchtgefährdeter Straftäter!<br />
Man hat mich dann in eine Zelle im Keller des Gebäudes gebracht, die eine Toilette, allerdings ohne Toilettenpapier, enthalten hat. Schließlich wurde ich erkennungsdienstlich behandelt, obwohl ich auch hiergegen Widerspruch erhoben habe. Dem folgte eine schikanöse Alkoholkontrolle, die mit dem vorhersehbaren Ergebnis von 0,00 Promille endete.<br />
Völlig unverhältnismäßig  - neben den dokumentierten, brutalen Umständen meiner Festnahme – war, dass die Polizei mir mitteilte, man würde ernsthaft erwägen, mich während der Dauer der Veranstaltung – sie endet am 7. Juni – in Haft zu behalten. Ich betone noch einmal: Ich habe mich in meiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Frankfurter Römer und auf Einladung der Veranstalter auf der Messe befunden und lediglich von meinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Um 13:30 Uhr, rund drei Stunden nach meiner Festnahme musste mich die Polizei schließlich wieder auf freien Fuß setzen. Das Verteilen von Flugblättern rechtfertigt nicht das Vorgehen der Polizeikräfte!</p></blockquote>
<p><strong>Presserklärung der Fraktion der LINKEN im Römer</strong></p>
<blockquote><p><strong>Fraktionsvorsitzender der LINKEN verhaftet</strong><br />
Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Römer, Lothar Reininger, wurde am Mittwoch beim<br />
Verteilen von Flugblättern festgenommen. „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ heißt der Titel<br />
der Informationsschrift, die Reininger zusammen mit weiteren Mitgliedern der LINKEN vor dem<br />
Stand der Bundeswehr auf der Berufsbildungsmesse verteilte. „<em>Wir haben über das Risiko einer Ausbildung bei der Bundeswehr informiert</em>“, sagt Stadtrat Achim Kessler (LINKE). Der Veranstalter, die IHK Frankfurt, wollte das Verteilen der Flugblätter untersagen. Kessler:„<em>Die Messe findet mitten auf dem Börsenplatz statt. Das ist öffentlicher Raum.</em>“ Trotzdem holte der Veranstalter die Polizei. Zwei Beamte drückten Reininger derart gewaltsam zu Boden, dass er vor Schmerzen schrie. Er wird auf dem ersten Polizeirevier festgehalten, ihm droht jetzt möglicherweise ein Unterbindungsgewahrsam, das heißt er könnte für die Dauer der Messe vom 5. bis zum 7. Juni festgehalten werden. Die LINKE hat bereits einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Kessler: „<em>Wir fordern die sofortige Freilassung unseres Fraktionsvorsitzenden.</em>“</p></blockquote>
<p><strong>Pressemitteilung der LINKEN zur Freilassung von Reininger</strong></p>
<blockquote><p>Fraktionsvorsitzende der LINKEN wieder frei<br />
Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Römer, Lothar Reininger, ist seit Mittwochnachmittag<br />
wieder auf freiem Fuß. Er war am Vormittag beim Verteilen von Flugblättern auf der<br />
Berufsbildungsmesse der IHK Frankfurt von zwei Polizeibeamten unter gewaltsamen Einsatz<br />
verhaftet worden. „<em>Es ist ein Skandal, dass die freie Meinungsäußerung offenbar nichts mehr zählt</em>“, sagt Reininger empört, „<em>die Bundeswehr lockt die jungen Leute mit der Aussicht auf eine Ausbildung und stellt dabei in den Hintergrund, dass im Vordergrund der Wehrdienst inklusive Auslandseinsätze steht.</em>“ Der Auftrag der Bundeswehr müsse auf die Landesverteidigung und den Katastrophenschutz beschränkt werden, betont Reininger. Der Fraktionsvorsitzende war am Mittwochvormittag einer Einladung der IHK Frankfurt zur Eröffnung der Berufsbildungsmesse gefolgt. Bei einem geführten Rundgang traf er auf die Gruppe der Leute, die die Flugblätter verteilten, darunter Mitglieder der LINKEN. Er solidarisierte sich vor Ort mit den Genossen und verteilte selbst die Informationsschriften mit. Die LINKE will am Donnerstag, 6. Juni, um 9.30 Uhr erneut Flugblätter auf der<br />
Berufsbildungsmesse am Börsenplatz verteilen. Daran werden sich der Landtagsabgeordnete der LINKEN, Ulrich Wilken, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Römer, Carmen Thiele sowie Stadtrat Achim Kessler (DIE LINKE) beteiligen.</p></blockquote>
<p><strong>Presseerklärung der Landtagsfraktion der LINKEN</strong></p>
<blockquote><p>Verhaftung des Vorsitzenden der LINKEN. im Römer ist ein Skandal - Kriminalisierung von antimilitaristischen Protest ist nicht hinnehmbar</p>
<p>Zur Festnahme des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. im Römer, Lothar Reininger, am 5. Juni auf dem Frankfurter Börsenplatz erklärt Ulrich Wilken, Landagsabgeordneter aus Frankfurt am Main und rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:<br />
„Es ist ein handfester Skandal, dass die Verteilung eines Flugblatts mit dem Titel „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ einen brutalen Polizeieinsatz zur Folge hat. Lothar Reininger hat sein Recht auf Demonstrationsfreiheit wahrgenommen, als er vor dem Stand der Bundeswehr auf der Berufsbildungssmesse gegen weltweite Einsätze der Bundeswehr protestierte und Flugbätter verteilte.<br />
Die Messe findet auf dem Börsenplatz statt, dieser ist ein öffentlicher Platz. Der Veranstalter, die IHK, ist glücklicherweise nicht im Besitz des öffentlichen Raums. Dass Reininger trotzdem einen Platzverweis erhielt und anschließend von zwei Polizisten brutal zu Boden gerissen und festgenommen wurde, muss ein juristisches Nachspiel haben.“<br />
DIE LINKE. im Hessischen Landtag ist empört, dass friedenspolitisches Engagement offenbar kriminalisiert werden soll. Hessens geschäftsführende Innenminister Volker Bouffier (CDU) hatte in einer Plenardebatte im Landtag noch das hohe Lied der Meinungsfreiheit gesungen. Gleichzeitig wurde diese in Frankfurt am Main mit Füßen getreten.</p></blockquote>
<p><strong>Protesterklärung der IG Metall Frankfurt</strong></p>
<blockquote><p>Verhaftung des Vorsitzenden der LINKEN. im Römer ist ein Skandal - Kriminalisierung von demokratischer Meinungsäußerung ist nicht hinnehmbar</p>
<p>Zur Festnahme des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE. im Römer, Lothar Reininger, am 5. Juni auf dem Frankfurter Börsenplatz erklärt die IG Metall Verwaltungsstelle Frankfurt:</p>
<p>Als handfesten Skandal erachtet die IG Metall Verwaltungsstelle Frankfurt, dass die Verteilung eines Flugblatts mit dem Titel „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ einen brutalen Polizeieinsatz zur Folge hat. Lothar Reininger hat sein Recht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen, als er vor dem Stand der Bundeswehr auf der Berufsbildungssmesse gegen weltweite Einsätze der Bundeswehr protestierte und Flugblätter verteilte. „<em>Reininger, seit 30 Jahren Mitglied der IG Metall, früheres Ortsvorstandsmitglied in Frankfurt und bis zur Schließung des Unternehmens Betriebsratsvorsitzender der Adler-Werke, bringt in dem verteilten Flugblatt zum Ausdruck, was wir als IG Metall auch in weiten Teilen unterstützen</em>,“ so Katinka Poensgen, 2. Bevollmächtigte der IG Metall Frankfurt. „<em>Weil wir uns Kollegen Reininger, den zum Ausdruck gebrachten Positionen und demokratischen Bürgerrechten zutiefst verbunden fühlen, protestieren wir aufs schärfste gegen diesen ungeheuerlichen Vorgang</em>“, so Poensgen weiter.<br />
Kollege Reininger kann sich auch im weiteren Verlauf möglicher Streitigkeiten in dieser Angelegenheit der Unterstützung seiner IG Metall sicher sein!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nein zur Nazi-Volksgemeinschaft und Nazi-Globalisierung]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=921</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:31:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>ank ffm</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=921</guid>
<description><![CDATA[ Offen und unverhohlen propagieren die Nazis z.B. in und außerhalb der NPD die &#8220;deutsche Volk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/pJqnys3dFKE'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/pJqnys3dFKE&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span> Offen und unverhohlen propagieren die Nazis z.B. in und außerhalb der NPD die "deutsche Volksgemeinschaft" als ihr Ideal und Ziel. Schon einmal haben die deutschen Faschisten die Welt mit ihrer "Globalisierung" von "deutscher Volksgemeinschaft" überzogen, Mord, Terror und Verfolgung für Millionen Menschen waren die blutige Folge. Daher gilt es, die Bedeutung der zunächst harmlos klingenden "Volksgemeinschaft" deutlich zu machen. Ein kleiner Beitrag ist dieser kurze Video-Clip, der z.B. auf YouTube zu sehen ist:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=pJqnys3dFKE" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=pJqnys3dFKE</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sinnfreier Aktivismus, rassistisch aufgepeppt: Kommunalpolitik der NPD am Beispiel Büdingen]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=913</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 06:12:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein soeben ergangenenes Urteil des Landgerichts Gießen wirft ein bezeichnendes Licht auf die kommun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein soeben ergangenenes Urteil des Landgerichts Gießen wirft ein bezeichnendes Licht auf die kommunalpolitischen Aktivitäten der hessischen NPD. Weitere Infos zur hessischen Kommunalpolitik auf <a href="http://npd-blog.info/?p=1786">NPD-Blog.info</a></strong><!--more--><br />
Das Gericht gab dem Stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Büdingens Recht, der sich geweigert hatte, eine rassistische Anfrage des NPD-Stadtverordneten Daniel Lachmann zu beantworten und bezeichnete sie im Rahmen einer Sitzung des Stadtparlamaments als volksverhetzend. Daraufhin klagte Lachmann gegen diese vermeintliche "Beleidigung". Nun fiel er vor Gericht damit auf die Nase. Bei Gelegenheit eines Presseberichts dazu kommen weitere Details zur kommunalpolitischen Arbeit der NPD zur Sprache, die zum Schmunzeln anregen:</p>
<blockquote><p>
<strong>Urteil: NPD-Anfrage war volksverhetzend</strong><br />
<em>aus: Kreis-Anzeiger, Nidda, Lokales vom 04.06.2008</em></p>
<p>Landgericht Gießen gibt stellvertretendem Stadtverordneten-vorsteher recht -<br />
Spamer: Gezieltes Aufbauen eines Feindbildes BÜDINGEN (ten). </p>
<p>Ein seit Februar über dem Stadtverordneten Ulrich Engler (SPD, legte inzwischen sein Mandat nieder) schwebendes Verfahren hat nun seinen Abschluss gefunden. Engler hatte im Dezember in seiner Funktion als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher die Behandlung einer Anfrage des NPD-Stadtverordneten Daniel Lachmann mit der Begründung verweigert, diese sei grundgesetzwidrig und volksverhetzend.<br />
Lachmann wollte wissen, wie viele gastronomische Einrichtungen es in Büdingen gibt, "deren Betreiber oder Besitzer nicht deutscher Herkunft sind beziehungsweise keinen bundesdeutschen Personalausweis besitzen". Außerdem fragte Lachmann nach möglichen Fördergeldern für diese Gastronomen von Stadt, Kreis, Land, Bund und EU. Lachmann fühlte sich durch die Einstufung seines Antrags als Volksverhetzung beleidigt und rief mit Unterstützung des Anwalts Dirk Waldschmidt das Landgericht Gießen an, um Engler zur Unterlassung verurteilen zu lassen. Um sich die Unterlassungsklage leisten zu können, beantragte Lachmann Prozesskostenhilfe.<br />
Im März bestätigte Büdingens Stadtverordnetenvorsteher Bernd Luft (CDU) noch einmal ausdrücklich "im Namen aller vier demokratischen Fraktionen" Englers Haltung und betonte, dass Engler mit seiner Äußerung als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher auch deren Ansicht vertreten habe Das Landgericht versagte Lachmann die Übernahme der Prozesskosten, da es keine Erfolgsaussichten für den Antrag sehe. Vielmehr sei Englers Wertung des Antrags als Meinungsäußerung grundrechtlich besonders geschützt, da sie im parlamentarischen Rahmen der öffentlichen Meinungsbildung diene. Deshalb sei sie auch nicht als beleidigend zu werten.<br />
Bürgermeister Erich Spamer (FWG) erklärte, dass die Stadt ohnehin der falsche Adressat für eine solche Anfrage sei, da die Verwaltung weder gesonderte Daten zur Herkunft von Unternehmern erhebe noch Informationen über mögliche Fördermittel habe. Außerdem gebe es laut Spamer gar keine Veranlassung, über ein solches Thema auch nur nachzudenken. "Aus meiner Sicht haben wir da eine gesunde Struktur", beschreibt der Bürgermeister die Gastronomielandschaft.<br />
Er vermutet, dass Lachmann die Anfrage auch gar nicht ausschließlich für Büdingen formuliert hat. "Das sind Anträge, mit denen offensichtlich alle Städte und Gemeinden überzogen werden." Schon mit einem seiner ersten Anträge habe Lachmann im Parlament für Heiterkeit gesorgt. Die Stadtverordneten sollten beschließen, "auf sämtlichen offiziellen Versammlungen der Stadt Butzbach zum Ausklang das Lied der Deutschen mit allen drei Strophen" spielen und singen zu lassen. Lachmann hatte offenbar vergessen, in seiner Dateivorlage den Stadtnamen in Büdingen abzuändern, erinnerte sich Spamer.<br />
"Es ist nicht erkennbar, welchen Nutzen wir als Stadt davon haben", urteilte Spamer über die Initiativen Lachmanns. "Es werden kommunalpolitische Aktivitäten vorgetäuscht. Das selbe Problem haben wir im Kreis. Man versucht gezielt, durch Anträge ein Ausländerfeindbild aufzubauen", so Büdingens Rathauschef.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antifaschistischen Widerstand organisieren!]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=911</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:30:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=911</guid>
<description><![CDATA[Die Blockadegruppe Rödelheim hat nach dem erfolgreichen Abschluss auch des dritten Prozesses gegen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Blockadegruppe Rödelheim hat nach dem erfolgreichen <a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/05/30/erneuter-freispruch-fur-antifaschistische-aktivistinnen-des-7-juli-2007/">Abschluss auch des dritten Prozesses</a> gegen Teilnehmer einer Gleisblockade am 7. Juli 2007 gegen die NPD die folgende Pressemitteilung veröffentlicht:</strong><!--more--></p>
<blockquote><p><strong>Wir sind im Recht! Antifaschistischen Widerstand organisieren!<br />
Kurzbericht zum Prozess am 29.05.08 wegen der Gleisblockade am 07.07.07 </strong></p>
<p>Wie beim Prozess im April 2008, der auf Staatskosten eingestellt wurde, haben wir uns vor dem Prozess getroffen und unseren Ballon mit der Parole: Antifaschistischen Widerstand organisieren! Steigen lassen. (<a href="http://antinazi.wordpress.com/2008/05/30/erneuter-freispruch-fur-antifaschistische-aktivistinnen-des-7-juli-2007/">siehe Foto</a>)<br />
Angeklagt war der Genosse wegen Widerstand gegen Polizeibeamte. Hierfür hatte er einen Strafbefehl vom Amtsgericht Frankfurt erhalten, gegen den wir Einspruch eingereicht haben.<br />
Diesmal gab es kein Polizeiaufgebot wie am 14. April, aber eine breitere Mobilisierung.<br />
Im Prozess verlas der Angeklagte vor 50 solidarischen Menschen eine Erklärung, die die Legitimität unseres antifaschistischen Widerstandes herausstellte: ein Schwerpunkt der Erklärung lag auf der Novellierung des BKA-Gesetzes als Teil der neuen Sicherheitsarchitektur. Ziel dieser neuen Sicherheitsarchitektur ist die Optimierung des Repressionsapparats und der präventiven Aufstandsbekämpfung. Direkt im Anschluss wurde aus dem Publikum das Lied der A-Sager von den Schmetterlingen (Proletenpassion) gesungen, was der Richter unterbinden wollte. Nach dem erfolgreichen Singen, drohte der Richter den Raum bei weiteren Störungen räumen zu lassen. Die Staatsanwältin, die schon vom Verlesen der Prozesserklärung genervt war, drängte auf eine direkte Räumung, konnte sich aber damit nicht durchsetzen.<br />
Die Verlesung der Zeugenaussagen – sprich die Aussagen von Angehörigen des USK-Dachaus (Sonderpolizeieinheit), gerieten zu einer Anklage gegen Polizeiübergriffe und Willkür. Detailliert wurden darin die Misshandlungen unseres Genossens bei dessen Festnahme geschildert.</p>
<p>Der Prozess endete mit einer Einstellung des Verfahrens, wobei unser angeklagter antifaschistischer Genosse die eigenen Auslagen (Anwältin) tragen muss.</p>
<p>Wir werten den Prozess als weiteren Erfolg unserer Einsprüche gegen die Verurteilung unseres antifaschistischen Widerstandes gegen die Naziaufmärsche! </p>
<p>Wir haben auch nach dem Prozess noch erfahren, dass es weitere Verfahren gegen AntifaschistInnen im Zusammenhang mit der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 07.07.07 gegeben hat und gibt!<br />
Betroffen scheinen hierbei auch viele jüngere Menschen zu sein, die auch im Umfeld der Blockadeaktionen festgenommen wurden. Hier geht es Polizei und Justiz um bewusste Verunsicherung und präventiver Abschreckung von weiteren politischen Aktivitäten.<br />
Wir möchten allen, die davon betroffen sind, anbieten, Kontakt zu uns aufzunehmen, um über ihre jeweilige Situation zu reden und zu überlegen, wie wir gemeinsam damit umgehen können (ist auch per mail an diese homepage möglich)! Denn Vereinzelung ist ihr Ziel und Solidarität ist unsere Waffe gegen die, die widerständiges Handeln brechen wollen.<br />
Nur in unserer gemeinsamen Initiative setzen wir ihrer Repression eine Grenze!</p>
<p>Pressemitteilung der Rödelheimer Blockadegruppe</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Altnazi Otto Riehs bereits am Donnerstag verstorben]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=910</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 22:56:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=910</guid>
<description><![CDATA[ Otto Riehs ist nach Auskunft von Ex-&#8221;Stabschef&#8221; Thomas Brehl, wie Riehs Aktivist im fas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="alt-nazi otto riehs" href="http://www.flickr.com/photos/antinazi/1114274486/" target="_blank"><img style="float:left;margin-right:8px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1262/1114274486_2a4ab7db49_m.jpg" alt="7. Juli 2007 Frankfurt a.M (16) - Otto Riehs" width="167" height="240" /></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Riehs">Otto Riehs</a> ist nach Auskunft von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Brehl">Ex-"Stabschef" Thomas Brehl</a>, wie Riehs Aktivist im faschistischen "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kampfbund_Deutscher_Sozialisten">Kampfbund Deutscher Sozialisten</a>" am vergangenen Donnerstag (29. Mai) nach längerem Krankenhausaufenthalt gestorben. <strong>[<a href="http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/Riehs,%20Otto.htm">update: "Ein Leben für die Lüge" - Stellungnahme des apabiz e.V.</a>]</strong> Ob es zu einem Begräbnis in Frankfurt kommt ist fraglich. Auf dem faschistischen Infoportal "Altermedia" teilt der Nazi-Aktivist Brehl dazu heute abend mit:<!--more--></p>
<blockquote><p>@ Alle<br />
Mich erreichen nun dauernde Anfragen nach Ort und Zeitpunkt des Begräbnisses von Otto Riehs. Dazu schrieb ich eben einem Kameraden: “Das mit dem Begräbnis ist so eine Sache, die Familie mauert total, selbst die Nachricht von Ottos Ableben erreichte uns nur auf Umwegen. Man wird seitens der Familie alles tun, damit es keine große, nationale Wallfahrt nach Frankfurt geben wird. Man kann sich dabei sogar auf Otto selbst berufen, der immer mal wieder verlauten ließ, man solle ihn nach seinem Tod verbrennen und die Asche in alle Winde verstreuen. Unerträglich war ihm der Gedanke, daß sein Grab im multikulturellen, roten Frankfurt Angriffsziel dauernder Schändungen sein könnte…<br />
Es bleibt zu beobachten, wie´s nun weitergeht, leider haben wir keine große Möglichkeit auf die Entscheidungen seiner Familie -an der Spitze seine Frau, von der er sich ja nie hat scheiden lassen- irgendeinen Einfluß zu nehmen…”<br />
Ich grüße alle, die unserem Kameraden Ritterkreuzträger Otto Riehs in ihrem Herzen einen Platz einräumen. Mag man seine sterbliche Hülle verbrennen, das, was ihn ausgemacht hat, lebt in uns allen weiter…<br />
Mit besten Kampfesgrüßen,<br />
Thomas Brehl</p></blockquote>
<p>Ob es sich hierbei nur um eine Finte handelt, wird sich zeigen. Sollte es in Frankfurt zu einer öffentlich zugänglichen Beerdigung von Riehs kommen, wird sicherlich eine große Zahl von Nazi-Aktivisten diese in eine faschistische Demonstration umfunktionieren wollen, die wohl kaum ungestört bleiben dürfte. Weiter Infos folgen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[NPD-Wiesbaden: Demo auf der Verkehrsinsel]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=909</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 22:30:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=909</guid>
<description><![CDATA[Nachdem bereits der lange für den 31. Mai angekündigte Vortrag des Geschichtsrevisionisten Olaf Ro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem bereits der lange für den 31. Mai angekündigte Vortrag des Geschichtsrevisionisten Olaf Rose in Mainz-Kastel erfolgreich verboten worden war und dieses Verbot auch vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel Bestand hatte, wurde nun die Ersatzveranstaltung der NPD Main-Taunus, eine Demonstration im Stadtteil, eine schwere Blamage. Ganze 26 Nazi-Figuren, etliche davon aus der Wetterau herangekarrt, drängten sich auf einer Verkehrsinsel (<a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;q=Mainz+Kastel+Paulusplatz&#38;sll=37.0625,-95.677068&#38;sspn=31.646818,81.826172&#38;ie=UTF8&#38;ll=50.008973,8.288541&#38;spn=0.00313,0.009989&#38;t=h&#38;z=17">Satellitenbild</a> von der Größe des Tatorts) zusammen, beschützt von der Polizei vor etwa 300 AntifaschistInnen. Mario Matthes, Hoffnungsträger der gebeutelten Hessen-NPD, wird lernen müssen, daß seine Bäume nicht in den Himmel wachsen. Pressemitteilung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts (Stellungnahme und Bericht der Antifa Wiesbaden <a href="http://antifawiesbaden.blogsport.de/">hier</a>): </strong><!--more--></p>
<blockquote><p>
Neonazis müssen sich mit Verkehrsinsel statt Bürgerhaus begnügen<br />
Pressemitteilung, vom 31.05.2008</p>
<p>Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts wertet die Gegenkundgebung am heutigen Samstag, 31.05.08, als Erfolg. Ein erbärmliches Häuflein von 26 jungen Neonazis, teilweise extra aus der Wetterau angekarrt, konnte nur unter Polizeischutz für eineinhalb Stunden mit einer ihnen zugewiesenen Verkehrsinsel am Kasteler Paulusplatz Vorlieb nehmen. Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts hatte es trotz lange unklarer und ständig wechselnder Terminierung geschafft, mit annähernd zehn mal so vielen Personen - mit Lautsprecherwagen, Live-Musik und Sprechchören - zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, so dass die dumpfen Parolen der Neonazis mühelos übertönt werden konnten. Leider sind wieder einmal einzelne Polizeibeamte ohne Not unverhältnismäßig gegen Gegendemonstranten vorgegangen. Dabei wurde ein unbeteiligter Anwohner von einem Polizeihund gebissen und musste medizinisch behandelt werden. Die Einschätzung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts, dass die Neonazis sich ihren öffentlichen Auftritt nicht komplett durch ein Verbot nehmen lassen, hat sich wieder einmal bestätigt. Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts bedankt sich bei allen, die sich dem Protest angeschlossen haben.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nazi-Veranstaltung in Mainz-Kastel (Wiesbaden) vorerst verboten - Antifa-Kundgebung findet trotzdem statt ]]></title>
<link>http://antinazi.wordpress.com/?p=907</link>
<pubDate>Fri, 30 May 2008 14:18:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>hans christoph stoodt</dc:creator>
<guid>http://antinazi.wordpress.com/?p=907</guid>
<description><![CDATA[Wie das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts mitteilt, wurde die für morgen angekündigte NPD-Kundgebu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts mitteilt, wurde die für morgen angekündigte NPD-Kundgebung in Wiesbaden verboten. Ob die NPD den Rechtsweg beschreitet, ist derzeit unklar. Deshalb <a href="http://wiesbadengegenrechts.blogsport.de/">ruft das Wiesbadener Bündnis alle AntifaschistInnen auf</a>, sich dennoch zur Kundgebung einzufinden.</strong></p>
<p><strong>[update:]</strong> Die NPD hat nun angekündigt, statt der erfolgreich verbotenen Saalveranstaltung eine Demonstration in Mainz-Kastel durchführen zu wollen. Das <a href="http://wiesbadengegenrechts.blogsport.de/">Wiesbadener Bündnis gegen Rechts</a> ruft zur Verhinderung auf. <strong>Treffpunkt für AntifaschistInnen: 14 Uhr, Bürgerhaus!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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