<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>aktiv-werden &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/aktiv-werden/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "aktiv-werden"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 01:47:10 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Initiative Möckernkiez - Energie- und Rohstoffwende im Selberbau]]></title>
<link>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=122</link>
<pubDate>Tue, 06 May 2008 12:53:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
<guid>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=122</guid>
<description><![CDATA[Seit einem guten halben Jahr bin ich sehr aktives Mitglied einer Initiative in Berlin, die in Eigenr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem guten halben Jahr bin ich sehr aktives Mitglied einer Initiative in Berlin, die in Eigenregie ein drei Hektar großes Baufeld in Kreuzberg bebauen will. Mit der "Initiative Möckernkiez" wollen wir bezahlbare Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten schaffen, die ebenso ökologisch vorbildlich wie sozial integrativ sein, die barrierefrei gestaltet werden und interkulturelles Leben befördern sollen. Auf unserer kürzlich freigeschalteten Webseite <a href="http://moeckernkiez.de">www.mockernkiez.de</a> stehen viele weitere Informationen zu unserem Vorhaben. An dieser Stelle will ich vor allem auf den ökologischen Aspekt eingehen und BesucherInnen meines Blogs dazu einladen, konstruktive Kommentare, Vorschläge und Anregungen einzubringen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://globaleumweltpolitik.files.wordpress.com/2008/05/moeckernkiez_titel.png"><img class="size-full wp-image-123" src="http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/files/2008/05/moeckernkiez_titel.png" alt="" width="400" height="69" /></a><em></em></p>
<p><!--more--></p>
<p>Das Baufeld Möckernkiez befindet sich in Berlin-Kreuzberg an der Ecke Yorckstraße/Möckernstraße, also <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;hl=en&#38;geocode=&#38;q=yorckstra%C3%9Fe,+berlin,+germany&#38;sll=37.0625,-95.677068&#38;sspn=31.095668,61.523437&#38;ie=UTF8&#38;ll=52.493651,13.378043&#38;spn=0.005827,0.01502&#38;t=h&#38;z=16">genau hier</a>. Am südlichen Ende, also an der Yorckstraße, befindet sich der alte Zollpackhof, nach Norden und Westen sieht man den ungefähren Verlauf des Feldes deutlich an dem großen Beachvolleyballplatz mit seinem hellen Sand. Im Osten grenzt das Baufeld an die Möckernstraße. Das Ganze ist natürlich auch <a href="http://moeckernkiez.de/index.php?id=15">auf unserer Webseite beschrieben</a>.</p>
<p>Zur Zeit stecken wir in vielfältigen Prozessen gleichzeitig, darunter Verhandlungen mit Banken, Gesprächen mit der Besitzerin Vivico Real Estate, Abstimmungen mit Akteuren der lokalen Politik im Berliner Senat sowie dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der Nachbereitung unserer Vereinsgründung und der Vorbereitung zur Genossenschaftsgründung, der weiteren Ausarbeitung und Differenzierung unseres sozialen wie ökologischen Konzeptes und und und.</p>
<p>Eine der Aufgaben, die ich mir in der Initiative gesucht habe, ist die Ausarbeitung der ökologischen Bestandteile. Was wir darunter verstehen, ist ausführlicher wiederum auf unserer Homepage <a href="http://moeckernkiez.de/index.php?id=7">unter dem Stichwort "Ökologische Nachhaltigkeit" beschrieben</a>. Hier sind kurz die Eckpunkte:</p>
<p>- <strong>Energieeffizienz </strong>wollen wir vor allem mittels Passivbauweise verwirklichen. Aufgrund der dichten Baustruktur sind Werte unter 10 kWh Heizenergiebedarf pro Quadratmeter und Jahr realisierbar, wie das gerade im Bau befindliche <a href="http://klimasolarhaus-berlin.de/">KlimaSolarHaus Berlin</a> rechnerisch zeigt. Damit auch der ansonsten gleich bleibende individuelle Energiebedarf sinkt, werden wir für unsere Gruppe eine professionelle Energieberatung vornehmen. Das senkt nämlich nicht nur den Naturverbrauch, sondern spart bares Geld - und ermöglicht letztlich mehr Menschen mit weniger Einkommen, bei uns mitmachen zu können!</p>
<p>- <strong>Erneuerbare Energien</strong> sollen den Restbedarf an Wärme, aber auch Teile des Strombedarfs umweltfreundlich decken. Solarthermische Anlagen können bei der geplanten Größenordnung der Anlage von geschätzten 300 Wohneinheiten sehr wirksam eingesetzt werden. Zwischenspeicher sorgen dafür, dass die Effizienz der gesamten Anlage maximiert wird. Noch nicht weiter geplant, aber denkbar, ist die Stromproduktion mittels kleiner Biomasse-BHKW. Bei geschickter Planung ist, in Anlehnung an ein Gespräch von uns mit dem Solararchitekten Rolf Disch, vielleicht sogar "Plusenergie" drin, also die solare Aktivierung unserer Häuser im Gegensatz zur bloß passiven Ausnutzung der Sonne.</p>
<p>- <strong>Ökologische Baumaterialien</strong> verbessern unsere Umweltbilanz weiter. Die angedachte Holzbauweise senkt den Primärenergiebedarf zur Herstellung der Materialien im Vergleich zur konventionellen Massivbauweise um bis zu zwei Drittel. Die Baugruppe <a href="http://e3berlin.de/">E3Berlin</a> hat eindrucksvoll gezeigt, dass selbst siebengeschossige Stadthäuser mittlerweile problemlos aus Holz gebaut werden könnnen. Kritisch ist für uns dagegen leider die Nutzung nachwachsender Rohstoffe für die Dämmung, weil diese bislang noch empfindlich viel teurer sind als mineralische Dämstoffe. Dies ist einer der wenigen Punkte, an denen Ökologie und Soziales in Konflikt geraten und das Soziale eindeutig den Vorrang bekommen wird - bei vielen anderen Entscheidungen bedingen sich beide Elemente allerdings, denn ein Passivhaus spart auf lange Sicht allen BewohnerInnen viel Geld!</p>
<p>- Der <strong>sparsame Einsatz weiterer Ressourcen</strong> wird unter anderem durch das angedachte Grauwassersystem garantiert. Auch dieses System bringt nicht nur Umweltvorteile, sondern spart eine Menge Geld ein. Die Größe der Wohnanlage ist wiederum ein Garant dafür, dass das System bei fachgerechter Planung die hierin gesetzten ökologischen und finanziellen Erwartungen erfüllen kann.</p>
<p>Viele dieser Vorschläge sind bislang genau das: Vorschläge, Ideen, Wünsche, Ziele. In Gesprächen mit StadtplanerInnen und ArchitektInnen müssen wir sie jeweils konkretisieren, von einigen wohl oder übel auch mal Abschied nehmen, dafür aber dann ganz neue, bislang nicht bedachte Aspekte mit hineinnehmen. Die Chancen für die Realisierung unseres gelinde gesagt ambitionierten Vorhabens vermag ich nicht zu beziffern. Wir sind allerdings optimistisch genug, für unsere Ziele immer stärker in der Öffentlichkeit zu werben. Ein Teil davon ist die von mir mit erstellte Webseite unserer Initiative. Ich persönlich halte unser Vorhaben trotz aller offensichtlichen, kollektiven Übergeschnapptheit für so realistisch, dass ich nach langen Monaten des Zögerns auch hier in meinem Blog darüber schreibe.</p>
<p>Wenn wir das Baufeld nämlich wirklich für uns gewinnen können, wenn uns eine solide Finanzierung auf die Beine zu stellen gelingt, und wenn unsere Gruppe den eingeschlagenen Weg wirklich erfolgreich bis zum gemeinsamen Einzug weiter gehen sollte, dann bin ich mir sicher, dass mitten in Berlin ein einzigartiges, ein absolut faszinierendes, ein neben vielen anderen Aspekten auch ökologisch mehr als vorbildhaftes Gebäudeensemble entstehen wird, das die Latte für nachhaltiges Bauen und Wohnen nicht nur in Berlin ein gutes Stück höher legen wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Online-Aktion für nachhaltigen Ausbau von Agrokraftstoffen]]></title>
<link>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=112</link>
<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 13:53:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nils Simon</dc:creator>
<guid>http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/?p=112</guid>
<description><![CDATA[Auf der Online-Plattform avaaz.org wurde kürzlich eine Petition zum Mitzeichnen freigeschaltet, mit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Online-Plattform <a href="http://www.avaaz.org/de/">avaaz.org</a> wurde kürzlich eine Petition zum Mitzeichnen freigeschaltet, mit der Staats- und Regierungschefs auf dem anstehenden G20-Gipfel aufgefordert werden können, strikte Nachhaltigkeitsstandards bei Agrokraftstoffen einzuführen. Die Petition ist zu finden unter</p>
<p><a href="http://www.avaaz.org/de/biofuel_standards_now/">Avaaz.org: Erst der Teller, dann der Tank!</a></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
