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	<title>3-l-geschichten-so &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/3-l-geschichten-so/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "3-l-geschichten-so"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 13:33:06 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ach, was sind schon 10 Jahre …?!]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=175</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 12:23:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 
Jeder fährt mal mehr, mal weniger gern mit dem Zug von A nach B. Grund zur Besorgnis gibt es sel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Jeder fährt mal mehr, mal weniger gern mit dem Zug von A nach B. Grund zur Besorgnis gibt es selten, eher zum Ärgern, weil der zynisch formulierte „Slogan“ für die Bahn</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;" align="center"><em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">„Kommen Sie wann Sie wollen,</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;" align="center"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">wir fahren wann wir wollen!“</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">bedauerlicherweise seit Jahrzehnten keinen Deut an Sinnhaftigkeit verloren hat. Ich habe es zum Beispiel noch nie geschafft, auch nur annähernd pünktlich anzukommen, wenn ich von Hannover nach Berlin gefahren bin. Verspätungen zwischen einer und drei Stunden sind leider üblich. Und das bei einer regulären Fahrtzeit von gerade mal ca. 1,5 Stunden (ICE). In den meisten Fällen erfährt der Fahrgast nicht einmal, warum er wieder zu spät am Zielbahnhof ankommt. Nur einmal wurde ein „Personenschaden auf den Gleisen“ angegeben, der mich knappe zwei Stunden meiner Zeit kostete. Den Geschädigten dürfte es jedoch deutlich mehr gekostet haben ... „nur einmal“? Nein, das stimmt so nicht ganz. Nur einmal erlebte ich selbst diese Ansage, als ich in einem verspäteten Zug saß.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Am 3. Juni 1998 um 10:58 Uhr schrieb die Deutsche Bahn mit dem schwersten Bahnunglück der deutschen Nachkriegsgeschichte die Geschichte der Bahnfahrt neu: Der ICE „<span style="color:#000000;">Wilhelm Conrad Röntgen“ (Zug 884) entgleiste aufgrund von Wartungsfehlern und einem aus Zeitmangel nicht entdeckten sowie aus rein wirtschaftlichen Erwägungen nicht rechtzeitig ausgetauschten, defekten Radreifens. Bei dieser Entgleisung schafften es lediglich die ersten Wagen des Zuges unter der Brücke bei Eschede durchzukommen. Auf einen Wagen schlug die Brücke auf und zerstörte diesen zur Hälfte, alle anderen Wagen schoben sich wie ein Zollstock in- und übereinander. </span>Bei diesem weltweit bisher schwersten Unfall eines Hochgeschwindigkeitszuges verloren 101 Menschen ihre Leben, weitere 105 Fahrgäste wurden dabei teilweise schwerst verletzt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"><img class="aligncenter" style="vertical-align:middle;" src="http://galerie.marmonemi.de/albums/userpics/normal_ART-030608-Was---Eschede-Foto.jpg" alt="dpa" width="461" height="316" /></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Foto: dpa</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Zunächst gingen die alarmierten Rettungskräfte von einem entgleisten Güterzug aus. Die Bilder, die sich ihnen bei Eintreffen am Unfallort zeigten, werden wohl die Wenigsten jemals wieder vergessen. Ein Freund von mir war am Unfallort. Er hat in seinem Leben schon so einiges gesehen. Doch als ich ihn kurz danach wieder sah, hatte er sich verändert: Er erzählte wie in Trance von dem Unglück und davon, dass das keine Bilder waren, die sich „nur“ einprägen, sondern Bilder, die geeignet sind, den Geist zu zerstören. Unfassbar und von einer solchen Macht, dass man einfach nur ungläubig und wie gelähmt auf das Geschehen zugehen konnte. Wirklich ertragen konnte es wohl keiner von denen, die das, in welcher Position auch immer, miterlebt haben. Fast schon als „Glück im Unglück“ konnte man wohl für die Überlebenden sagen, dass in der Medizinischen Hochschule Hannover an dem Tag ein internationaler Ärztekongress tagte. Alle transportfähigen Patienten wurden sofort in andere Kliniken verlegt, so dass sehr viele der Eschede-Opfer direkt in die MHH geflogen wurden und so zumindest die bestmögliche ärztliche Versorgung erhalten konnten. Da ich in der Einflugschneise der MHH lebe, hätte ich keine Nachrichten gebraucht, um zumindest zu wissen, dass irgendwas unglaublich Grausames passiert sein muss.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Während der sich anschließenden Verfahren zur Aufklärung des Unfalls konnte kein Schuldiger ausfindig gemacht werden. Auch bekannte sich niemand dazu, das Unglück verursacht oder zumindest mitverschuldet zu haben. Die Bahn und ihre Mitarbeiter erwartungsgemäß am allerwenigsten. Bleibt die bittere Frage: Sind die Fahrgäste selbst die Schuldigen, weil sie auf die Sorgfalt der Transportgesellschaft vertraut haben und davon ausgegangen sind, dass sich diese ihrer Verantwortung für Massenbeförderungsmittel bewusst ist? Hartmut <span>Mehdorn</span>, seit Dezember 1999 Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bahn, versicherte seinerzeit sinngemäß in Interviews, dass die Bahn selbstverständlich ihrer Verantwortung für die Verunglückten nachkommen werde. Das hieß allerdings in der Konsequenz lediglich, dass für jedes Todesopfer ein „Entschädigungsbetrag“ in Höhe von 30.000 DM (Deutsche Mark, nicht einmal Euro) gezahlt wurde. Da mutet die Ausführung zum Stichwort „Verantwortung“ auf </span><a href="http://www.db.de"><span style="color:#000000;">www.db.de</span></a><span style="color:#000000;"> wie ein Schlag ins Gesicht an, wenn man liest „Die Bahn setzt Zeichen. Ob für die Förderung der Lesefähigkeit von Kindern oder für den Umweltschutz. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung als großes Unternehmen ernst.“. Aha. Vielleicht wäre es sinnvoller, in allererster Linie für die Sicherheit der Fahrgäste zu sorgen und sich nicht feige aus der Affäre und vor allem aus der Verantwortung zu stehlen, wenn doch mal was schief geht …</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Was mich maßlos erschreckt ist, dass ein Menschenleben in diesem Staat so billig zu „entschädigen“ ist und sich nicht einmal jemand für ein so gravierendes Unglück tatsächlich verantwortlich fühlt, geschweige denn erklärt. Von Entschuldigungen ganz zu schweigen. Damit dürfte ein ausgelöschtes Menschenleben samt zahlreicher damit vernichteter Existenzen (Familien) ja nicht vielmehr sein, als eine simple Sachbeschädigung. Was durchaus geeignet sein dürfte, die Rechtsprechung in diesem Staat zum Thema fahrlässige Tötung massiv zu revolutionieren. Bleibt zu hoffen, dass sowas nicht Schule macht. Vor allem nicht aus rein wirtschaftlichen Interessen! Denn sowas vergisst man nicht. Dafür sind 10 Jahre dann doch nicht lang genug ...</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#000000;">Wer es noch etwas genauer wissen möchte: Heute Abend läuft auf N3 ab 21:45 Uhr eine m. E. recht interessante Dokumentation zum Thema.</span></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;"><span style="color:#808080;">© skriptum</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sau-Doof-Tage!]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=174</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 12:58:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/?p=174</guid>
<description><![CDATA[Ganz unbeeinflusst von jedweder Form der so genannten Verbraucher-Information führte ich vor ein pa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000080;">Ganz unbeeinflusst von jedweder Form der so genannten Verbraucher-Information führte ich vor ein paar Tagen den ultimativen „Wie stark sind Spülmaschinen wirklich?“-Test durch:</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich klappte die Tür der Spülmaschine runter, um das Geschirr vor dem Ausräumen etwas abkühlen zu lassen. Dann drehte ich mich weg, um am Fenster irgendwas völlig unnötiges rumzufummeln. Beim Umdrehen, um die Küche zu verlassen, vergaß ich die runter geklappte Spülmaschinentür, blieb mit beiden Füßen dran hängen und machte einen solchen Satz darüber, dass ich am anderen Ende der Küche wieder aufkam, und zwar mit dem Kopf direkt auf dem riesigen Schwingdeckelmülleimer aufschlagend.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Der Flug war gut; die Landung scheiße! *sorry</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Sobald ich, vor der offenen Spülmaschinentür sitzend, wieder einigermaßen zu mir gekommen war, entdeckte ich die Blutspritzer auf meinem Arm und frage mich, wo genau, vermutlich im Gesicht, irgendwas zerbombt war. Dabei verfiel ich keinesfalls in Panik, sondern blieb ganz ruhig sitzen und sammelte mich. Etwas anderes war im akuten Schock-, Schreck- und Schmerzzustand eh nicht möglich. Aufstehen wäre spontan ebenso unmöglich gewesen, weil meine Beine höllisch schmerzten. Die Arme auch, aber das konnte in der Situation erstmal vernachlässigt werden. Kleine Hautabschürfungen sowieso.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Nach einer weiteren Phase des Sammelns erhob ich mich langsam. Ganz langsam! Dann ging ich ins Bad und prüfte vor dem Spiegel, ob es sich bei der zersprungenen Unterlippe um einen glatten Durchschlag oder nur um eine Platzwunde handelte. Anschließend nahm ich die Unterlippe in den Mund, weil das die schnellste Möglichkeit war, die Blutung zu stoppen oder mir zumindest die Klamotten nicht noch mehr vollzusauen. Danach setzte ich mich vorsichtig auf den Wannenrand und überlegte, ob alles unter dem Rumpf befindliche tatsächlich meine eigenen Beine sind und ob sie schon jemals so weh getan haben.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Sobald das Zittern nachließ, ging ich zurück in die Küche und begann endlich, die Spülmaschine auszunehmen. Plan ist Plan. Es dauerte allerdings nicht allzu lange, bis ich feststellte, dass es aktuell ziemlich blöd war, den Kopf runter zu halten. Unterlippe und so ... Auch schmerzten die Beine extrem. Also ging bzw. schlich ich zurück ins Bad und begutachtet vorsichtig, ob die Kniescheiben noch vorn oder doch nach hinten durchgeschossen waren. Dabei stellte ich fest, dass ich sie nicht einmal mit lindernder Salbe einschmieren könnte, weil die Haut aufgeschlagen war. Am linken Knie jedenfalls. Das rechte sah trotz der Schmerzen soweit in Ordnung aus, deutet allerdings schon an, dass der rechte Oberschenkel für die nächsten Wochen vermutlich in allen Blau-, Lila-, Rot- und Grüntönen glänzen würde. Bereits in den Moment war mir klar, dass ich die in den nächsten Tagen zu erwartende Farbgebung vermutlich nicht einmal in Acryl hinbekommen würde. Ich sollte mich nicht täuschen. Die Natur ist eben doch pfiffiger als der Mensch. Ob das immer gut oder angenehm ist, möchte ich in diesem aktuellen Fall gern dahingestellt lassen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Danach schlich ich ins Wohnzimmer, um telefonisch schon mal vorzuwarnen, dass ich die getroffenen Wochenend-Verabredungen möglicherweise nicht, oder zumindest nicht in der ursprünglichen Planung, wahrnehmen können werde. Anschließend legte ich mich hin, weil sich in meinem Kopf alles drehte und mir k***übel wurde. Die nächsten Tage übte ich Gehen, als wenn ich es noch nie getan hätte. Auch das Aufstehen und Hinsetzen gestaltete sich schwieriger als bis dahin gekannt. Inzwischen ist der Status erreicht - wer kennt ihn nicht? - dass der gefühlte Muskelkater in den Oberarmen, ausgelöst durch das ständige Auf- und Abstützen bei allen möglichen Bewegungsabläufen, in direkter Schmerz-Konkurrenz zu den Beinen steht. Insgesamt bessere ich mich aber; wenn auch sehr langsam.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Es hätte allerdings noch viel schlimmer kommen können. Ja doch, tatsächlich: Die Brille hätte kaputt sein können. Die Zähne hätten ausgeschlagen werden können. Die Unterlippe hätte ganz durch sein können. War aber nicht. Statt dessen laufe ich seit nunmehr knapp zwei Wochen relativ geohovt rum und habe einen weitaus entzückenderen Schmollmund, als ihn Brigitte Bardot je hätte vorweisen können. Nur das Küssen fällt noch schwer. Aber irgendwas ist ja immer. Davon abgesehen ist aber der Test „Wie stark sind Spülmaschinen wirklich?“ erfolgreich abgeschlossen. Im Zweifel: Sehr stark! Sogar ganz ohne Spülmittel …</span></p>
<p>© skriptum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Doof-Tage!]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=172</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 13:22:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/?p=172</guid>
<description><![CDATA[Es gibt sie, zweifellos. Diese Doof-Tage, die mit nichts zu überbieten sind!
Ich sitze am Rechner u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000080;">Es gibt sie, zweifellos. Diese Doof-Tage, die mit nichts zu überbieten sind!</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich sitze am Rechner und trinke meinen Kaffee aus. Soweit ist alles in Ordnung. Das passiert, wenn man keinen 10-Liter-Eimer vor sich stehen hat. Der allerdings im Handling sowieso etwas unpraktisch wäre. Also stehe ich kurz danach auf, um mir einen frischen Kaffee zu holen. Als ich im Flur stehe, was das Zurücklegen einer ungefähren Strecke von drei Metern erfordert, habe ich vergessen, was ich wollte und gehe zur Probe erstmal ins Bad. Dort angekommen fällt mir wieder ein, dass ich mir einen Kaffee holen wollte. Die leere Tasse stand allerdings noch auf dem Schreibtisch. Also zurück mit dem nebenbei gepflegten Gedanken, mir einen Pulli überzuziehen, da mir aufgrund des diesjährig wohl ausfallenden Frühlings etwas frisch um die Arme ist.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Im Wohnzimmer angekommen schlage ich in Gedenken an den im Schlafzimmer befindlichen Pullover eine Kurve und widme mich zunächst der Aufwärmung meiner fröstelnden Knochen. Anschließend schüttel ich das Bettzeug auf, um im Anschluss daran in die Küche zu gehen, mit dem sicheren Wissen, dass ich dort irgendwas wollte. Nur was war mir entfallen. Also gehe ich zurück an den Schreibtisch und starre auf die leere Kaffeetasse. Mal wieder froh, dass ich alleine lebe und niemand sehen kann, was ich hier mache. Ich schnappe mir die leere Kaffeetasse und gehe mit dem siegssicheren Wissen, jetzt nicht vergessen zu können, warum ich überhaupt aufgestanden bin, los. In die Küche. Ja: Spontan und auf direktem Weg! Dort angekommen schütte ich mir Kaffee in die Tasse.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Da ich inzwischen tatsächlich mal ins Bad muss, lasse ich die Tasse stehen und suche zunächst die Toilette auf. Während des anschließenden Händewaschens überlege ich, dass meine Haare dringend gekürzt werden müssen und hole die Schere, um sie auf die Ablage über dem Waschbecken zu legen, damit ich nach dem nächsten Haarewaschen das Vertikutieren meines Kopfes nicht vergesse [...!]. Danach setze ich mich wieder vor den Rechner und ahne bereits beim Hinsetzen, dass ich irgendwas vergessen habe. Kaffee! Also gehe ich erneut in die Küche und greife mir, inzwischen zumindest relativ entnervt, den Kaffeebecher, um zurück an den Rechner zu gehen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Nun trinke ich meinen Kaffee normalerweise mit Milch und Süßstoff. Da ich des öfteren vergesse, Süßstoff in den Becher zu klicken, habe ich ein kleines Süßstoffdingens auf meinem Schreibtisch stehen. Diesmal hatte ich jedoch die Milch vergessen und ging erneut in die Küche. Ich kippte Milch in den Becher. Nein halt, ich wollte Milch in den Becher kippen. Aus der Milchpackung kamen allerdings nur noch ein paar wenige Tropfen. Also musste ich erst eine neue Packung öffnen. Ich nahm aus dem Schrank einen frischen Liter Milch und stellte ihn - ungeöffnet - in den Kühlschrank. Drehte mich zurück zur Tasse und war froh, dass ich alleine ... siehe oben. Also Kühlschrank wieder auf, Milch raus, Milch öffnen, Milch in den Becher kippen, Milch zurück in den Kühlschrank.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Jetzt war ich sicher, dass nichts mehr schief gehen könnte: Ich hatte den Kaffeebecher, mit Süßstoff und Milch drin, in der Hand und war auf dem Rückweg zu meinem Rechner. Wenn es nicht in dem Moment an der Wohnungstür geklingelt hätte, wären meine Chancen, mit einem Kaffee, so wie ich ihn mag, an meinem Schreibtisch anzukommen, echt gut gewesen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch. Mit Kaffee, der inzwischen noch maximal lauwarm ist und ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">... habe inzwischen Hunger bekommen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich gehe dann mal los. Bitte drückt mir die Daumen!</span></p>
<p>© skriptum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das "A &amp; O" des Lebens?]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=161</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 10:24:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/?p=161</guid>
<description><![CDATA[Das Wochenende war alles andere als ruhig und der gemeine Montagsjob stand dem routiniert in nichts ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#000080;">Das Wochenende war alles andere als ruhig und der gemeine Montagsjob stand dem routiniert in nichts nach. Zuhause angekommen war ich froh, diesen Tag überstanden zu haben und inzwischen dabei, mich mental auf einen gemütlichen Feierabend einzuschießen. Eigentlich ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Nun kann man mir nicht unbedingt nachsagen, dass ich mich manieriert-gelangweilt durch meine Wohnung bewege; ein gewisses Tempo lege ich dabei meist vor und da ich diese Kemenate seit vielen Jahren bewohne, darf ich wohl behaupten, mich hier notfalls auch blind auszukennen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Dem war an diesem Abend nicht so ... nicht ganz ... Mein Schreibtisch, der mir immer wirklich Freund war und mit dem mich eine Zeit verbindet, die jene in dieser Wohnung durchaus deutlich übersteigt, zeigte sich plötzlich von einer ganz anderen Seite. Obwohl ... die Seite kannte ich wohl! Nur noch nicht die Intensität, mit der sie in der Lage war, mich in Bruchteilen von Sekunden Demut und Bewegungslosigkeit zu lehren.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich frage mich auch nach wie vor, ob er immer so hier stand oder sich am Montag Abend zum ersten Mal in seinem langen Leben bewegt haben könnte. Denn dass ich mich nach all den Jahren dann doch um pummelige drei Zentimeter verschätze, die mich fast meine Kniescheibe nebst zugehöriger Kapsel und anwohnendem Miniskus kosten, bin ich noch immer nicht zu glauben bereit. Vielleicht lag es auch einfach nur an der Geschwindigkeit des Aufpralls. Zumindest war all das dazu geeignet, mich mit meinem Schreibtisch deutlich auseinander zu harmoniesieren.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Was soll’s? Shit happens ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ich kühle und salbte, ich schonte und humpelte, ich ruhte und fluchte. Das war auch alles ganz witzig doch geholfen hat es rein gar nichts. Also machte ich mich mit dem Gedanken vertraut, jemanden aufzusuchen, der sich durch Studium und Approbation Doc nennen darf. Er war auch sehr nett. Lächelte sogar. Bat mich bereits nach wenigen Worten darum, meine Kleidung abzulegen ... Es hätte also durchaus ein netter Tag werden können. Dem war aber dann doch nicht ganz so.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Ihm zur Seite stand eine Assistenzärztin der hier nahestehenden Hochschule. Was er an Griffen nicht drauf hatte, holte sie prompt nach. Und ich muss gestehen ... sie wusste offensichtlich ganz genau was sie tat. Denn jeder Griff von ihr forderte mit diverse mir A-, O-, U- und sonstige vokalisierte Laute ab, die bis heute nicht einmal ein Mann in der Lage gewesen war, mir zu entlocken ... und nun eine Frau ... Ich denke noch immer darauf rum, ob mir das irgendetwas sagen soll. Eine fundierte Entscheidung habe ich allerdings zunächst auf später verschoben.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Die Diagnose war niederschmetternd und verbunden mit diversen Ansagen. So muss das Knie zwar bewegt, darf aber auf gar keinen Fall belastet werden. Wie ich linksseitig fliegen und rechts gehen soll, vergaß ich zu fragen. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob das eine praktikable Lösung ist. Doch versuchen werde ich es natürlich ... notgedrungen.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Neben weiterer, verordneter Salbungen und oral zu konsumierender Heilmittel ist Treppensteigen ab sofort so was von verboten, wie es nur sein kann. Da ich im zweiten Stock, natürlich ohne Fahrstuhl, wohne fragte ich ihn, wie ich denn bitte meine Wohnung erreichen solle und dass die außenseitig am Haus befestigten Dachrinnen nicht allzu haltbar erscheinen. Den doktorischen Vorwurf, diese Treppen ja dann wohl bereits herab gestiegen zu sein, um zum ihm zu kommen, quittierte ich mit der Äußerung, dass ein aus dem Fenster Springen doch wohl wahrlich schwerwiegendere Folgen gehabt hätte als das, was ich ihm nun in der Lage bin zu präsentieren.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Er hatte anfänglich so nett gelächelt.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Müßig zu erwähnen, dass die Praxis des Arztes im dritten Stockwerk ist und in dem Haus ebenfalls kein Fahrstuhl zur Verfügung steht. Damit hatte ich im aufwärts Treppensteigen klar eine Etage vorsprung. Und runter musste ich ja erst noch. Aber das sagte ich ihm natürlich alles nicht. Nein, nein. Nicht, dass er mich doch noch aus dem Fenster geschmissen hätte ...</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Dieses Gespräch desasterte in der klaren Ansage des Arztes, meine Wohnung frühestens am Montag oder höchst ausnahmsmäßiger Weise vorher, falls ich anderenfalls verhungern müsse, wieder zu verlassen. Natürlich nicht den Hinweis vergessend, dass ein Mensch durchaus in der Lage ist, einige Tage nur mit Wasser zu überleben.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Na ja ... zumindest wird mein nächstes Wochenende deutlich ruhiger als geplant und dass ein Montagsjob aufgrund widrigen Aufpralls auf den Schreibtisch dem anderen direkt folgt ist ja auch eher selten. Bleibt nur zu hoffen, dass, für den Fall, irgendwann mal umzuziehen, ein anderes Haus einen Fahrstuhl als generelle Einrichtung vorzuweisen hat ... möglichst mit fließendem Wasser, dann dürfen die Regenrinnen auch gern klapprig sein.</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Und wen interessieren schon Vokale?</span></p>
<p>© skriptum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Grippeschutzimpfung ahoi!]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=71</link>
<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 12:18:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Grippeschutzimpfung! Lass Dir endlich eine Grippeschutzimpfung geben!“ hörte ich Tag aus, Tag ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>„Grippeschutzimpfung! Lass Dir endlich eine Grippeschutzimpfung geben!“ hörte ich Tag aus, Tag ein. Also tat ich es und ließ mir von meinem Arzt ein seiner Helferin zugebrülltes „Bitte einmal Grippe für Frau X!“ geben. Das ist jetzt knapp 11 Monate her und die Bilanz kann sich echt sehen lassen:</p>
<p>Im Mai bekam ich eine Erkältung. Klar, kein Problem. Grippeschutzimpfungen sind ja kein Allheilmittel, um nie wieder rumzuschnöfen.</p>
<p>Im Juli grippte ich anderthalb Wochen vor mich hin, ignorierte das aber weitestgehend. Schließlich hatte ich mir ja eine Grippeschutzimpfung geben lassen. Es konnte also gar nicht schlimm sein, egal wie erbärmlich ich mich fühlte.</p>
<p>Ab September lag ich flach. Komplett mit Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost gleichzeitig. Das konnte zwar nicht sein, da ich ja … Es war aber trotzdem. Zu geschwächt, um diese verdammte Kindersicherung an der Flasche Wick MediNait zu überlisten, begnügte ich mich mit heißen Bädern und Zitronentee.</p>
<p>Ende November erwachte ich eines Morgens. Was für sich genommen schon eine Leistung war. Denn an diesem Tag sagte ich mir … Nein, halt! Ich sagte gar nichts. Ich hatte nämlich keine Stimme mehr. Dafür furchtbare Drüsenschmerzen, links und rechts im Hals drückend und Ohrenschmerzen verursachend. Husten und Schnupfen gab es kostenlos dazu. Natürlich, wenn wir schon mal dabei sind, muss sich die ganze Schose ja auch lohnen.</p>
<p>Anfang Januar war nichts neues. Ich kämpfte noch immer mit meiner November-Infektion. Die Stimme war nach wie vor nicht wirklich vakant, so dass ich nicht einmal laut losmotzen konnte. Aber inzwischen hatte ich die Wick MediNait-Flasche auf. Immerhin.</p>
<p>Im kommenden März, also sozusagen im nächsten Monat, müsste ich mir die nächste Grippeschutzimpfung geben lassen. Da man die aber nicht bekommt, wenn man bereits begrippt ist, überlege ich, ob ich nicht doch lieber bereits in diesem Monat zum Arzt gehe.</p>
<p>Also sozusagen, sobald mein momentanes Fieber auf unter 38,drölfzig gesunken ist. Danach aber sofort. Es wäre doch schade, wenn die kommenden 12 Monate nicht durchflutet wären, mit den Auswirkungen des Segens einer Grippeschutzimpfung.</p>
<p>Oder lasse ich es vielleicht einfach darauf ankommen?</p>
<p>Viel schlimmer kann es ja eigentlich nicht werden …</p>
<p>© skriptum</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jetzt aber flott …]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2008/02/16/jetzt-aber-flott-%e2%80%a6/</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 18:48:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/2008/02/16/jetzt-aber-flott-%e2%80%a6/</guid>
<description><![CDATA[Erinnerungen hat ja jeder. Ich weiß. Das ist nun wirklich nichts besonderes. Dennoch wiegen manche ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnerungen hat ja jeder. Ich weiß. Das ist nun wirklich nichts besonderes. Dennoch wiegen manche Erinnerungen schwerer und andere verblassen oder verschwinden irgendwann ganz. Die ersten Erinnerungen gehen meist auf die Kindergartenzeit zurück. Lange her und doch haben sie sich aus irgendwelchen Gründen eingeprägt.</p>
<p>Wie war das eigentlich im Kindergarten. Mittagsschlaf? Das Grauen! Heute wäre ich froh, wenn ich mich zwischendurch hin und wieder ablegen könnte. Händewaschen nach jedem Toilettengang. Gut, das habe ich beibehalten. Ne, echt! Soll man ja auch so machen.</p>
<p>Noch etwas habe ich beibehalten. Und das ist der totale Ekel vor purer Milch. In jeder Mischung und Verarbeitung mag ich sie. Aber pur? Mir wird schon schlecht wenn ich sie nur riechen muss. Von trinken ganz zu schweigen. Woran das liegt, ist schnell erklärt:</p>
<p>Im Kindergarten (natürlich, wo sonst) mussten wir jeden verdammten Tag warme Milch trinken. Und immer mit Flott oben drauf. Heute nennt man das ja vörnehm „Haut“ aber damals war es einfach Flott. Und der war ekelhaft! Er klebte an den Lippen oder am Gaumen. Oder im Magen. Gefühlt natürlich nur. Man konnte ihn zwar zur Seite schieben, doch sobald man anfing zu trinken, mogelte er sich in den Mund. Und da war er dann. Ausspucken war unter Strafe verboten. Wohin auch? Zurück in die Tasse? Das wäre eine Never ending Story geworden. Also schluckte man das Zeug. Und ekelte sich. Ich zumindest.</p>
<p>Noch heute wird mir schlecht, wenn ich warme Milch nur sehe. Muss ich sie riechen, ergreife ich die Flucht. Auf’s Klo meistens. Aber der Würgereiz beruhigt sich normalerweise, sobald ich aus Riechweite der Milch bin. Ne, da ist mir Joghurt schon lieber. Kalt natürlich. Und ohne Flott. Auch wenn ich ihn meistens recht flott wegesse. Flotter zumindest als ich im Kindergarten die Milch getrunken habe. Sofern ich mich recht erinnere …</p>
<p>© skriptum</p>
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<title><![CDATA[Mit der Meinung ...]]></title>
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<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 12:21:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit der Meinung &#8230;
ist das ja so eine Sache: Im Grunde genommen kann sich trotz Hartz IV, reich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Meinung ...</p>
<p>ist das ja so eine Sache: Im Grunde genommen kann sich trotz Hartz IV, reichlichem Kindersegen, zu hohen Studiengebühren, in den Himmel steigenden Spritpreisen und vielem mehr, dennoch jeder eine leisten. Und doch tun es die wenigsten.</p>
<p>Ich gehörte noch nie zu der Masse. Und mir meine Meinung nicht nur bilden, sondern auch vertreten zu dürfen und sogar zu können, empfinde ich als hohes Gut. Wenn ich also etwas sage oder schreibe, handelt es sich um meine Meinung:</p>
<p>Immer subjektiv.</p>
<p>Nie allgemeingültig.</p>
<p>Stets meine.</p>
<p>Wer keine eigene hat, darf sich gern bedienen. Wer schon bedient ist, darf gern mit mir teilen. Und wen's nicht interessiert, dem kann ich auch nicht helfen. Zumal es nicht meine Art ist, hinter Menschen herzurennen, um ihnen etwas mitzuteilen, das sie nicht interessiert.</p>
<p>Apropos "bedienen": Bedienen heißt nicht klauen, sondern lediglich für den Moment nutzen dürfen. In diesem Staat gibt es diverse Gesetze. Viele davon kann man für sinnvoll halten, muss man aber nicht. Andere sind es tatsächlich. So zum Beispiel das Urheberrecht.</p>
<p>Noch immer gibt es Menschen, die davon ausgehen, dass sie alles was sie irgendwo finden auch behalten und benutzen dürfen. Irrtum. Sie dürfen es sich anschauen. Wenn sie es jedoch haben und verwenden wollen, müssen sie es vorher bezahlen.</p>
<p>Das ist beim Bäcker das gleiche Spiel, wie im Elektronik-Markt, an der Tankstelle, bei Telefonanbietern und unter anderem eben auch im Internet: Wer meint, dass er Urheber-, Verwertungs- und Persönlichkeitsrechte nicht zu beachten braucht, riskiert einiges.</p>
<p>Davon abgesehen, dass man vor einem Künstler, dessen Werke man so gut findet, dass man sie sogar verwenden will, genügend Achtung haben sollte, ihm sein Eigentum nicht einfach wegzunehmen. Tut man es dennoch, macht man sich strafbar. Ganz einfach, oder?</p>
<p>Das heißt in würziger Kürze: Alle von mir geblogten Texte und Abbildungen sind meins. Ich habe sämtliche Rechte daran und kann sie verwenden wie ich will, behalten wenn ich will und verkaufen sofern der Preis stimmt.</p>
<p>Sollte ich mich ausnahmsweise mal fremder Werke bedienen, mache ich die tatsächlichen Rechteinhaber entsprechend kenntlich, indem ich sie ausdrücklich nenne, bestenfalls ihre Seiten verlinke. Allein schon, um ihnen die gebührende Achtung zu erweisen.</p>
<p>Wer meint, dass er sich einfach etwas aus dem Regal nehmen und gehen kann, wird verfolgt. Was nicht wirklich überraschend ist. Wer aber Freude und Spaß beim Betrachten und Lesen hat, ist selbstredend herzlich willkommen.</p>
<p>Soweit zu meiner Meinung. Und wenn es nun noch sachliche Kommentare 'hagelt', freue ich mich sogar über 'schlechtes Wetter' ;-)</p>
<p>Viel Vergnügen auf diesen Seiten wünscht</p>
<p>© skriptum</p>
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