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	<title>20-jahrhundert &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "20-jahrhundert"</description>
	<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 17:47:48 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der wahre Mythos des 20. Jahrhunderts]]></title>
<link>http://polisebmeier.wordpress.com/2008/10/15/der-wahre-mythos-des-20-jahrhunderts/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 21:00:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>ebmeierjochen</dc:creator>
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<description><![CDATA[
 

Die Sicherheit ist der höchste soziale 
Begriff der bürgerlichen Gesellschaft.
Karl Marx, Zur ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:left;"><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/utopia.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-273" title="endlich daheim" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/utopia.jpg" alt="" width="460" height="274" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#008080;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die <span style="color:#3366ff;">Sicherheit</span> ist der höchste soziale </span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#008080;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Begriff der bürgerlichen Gesellschaft.</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-family:Garamond;color:#000000;"><span>Karl Marx, Zur Judenfrage</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-family:Garamond;color:#008080;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><span style="color:#008080;">Als ‚die Moderne’</span> </span></strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">bezeichnen wir die Zeit, wo der Glaube aus dem Alltag entschwunden ist - weil sich das Leben in Öffentliches und Privates schied. Seit Gottes Tod ist nun das Universum offen und sind wir zur Freiheit verurteilt. Doch die Carmagnole tanzten wir nur einen Sommer,</span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/carmagnole.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-269" title="La carmagnole" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/carmagnole.gif" alt="" width="460" height="115" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> dann packte uns Heulen und Zähneklappern: Ohne Führung waren wir mit den Rätseln der Welt alleingelassen, die menschliche Existenz erschien plötzlich so, wie sie womöglich schon immer gewesen war: unsicher; stets neu verwirrt von den bangen Fragen ‚Was kann ich wissen, was soll ich tun, was darf ich hoffen?’</span></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p 	{mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Erschreckt vom End- und Maßlosen jagten wir der verlorenen Gewissheit hinterher. Die vormalige Positivität des geoffenbarten Wortes sollte uns - die Wissenschaft zurückbringen. Aus dem Chaos der Erscheinung sollte sie herauslesen, woran wir uns halten könnten. Wahrheit sollte jetzt in der Wirklichkeit selber liegen, und das Sein einen Sinn in und an sich tragen. Der Kernsatz der Identitäts- philosophie, das Wahre sei das Wirkliche, ist die obskurantistische Umkehrung von Holbachs System der Natur und Laplaces Weltformel. Ob Uhrwerk oder Weltgeist - in dem alles entscheidenden Punkt, dass in der ‚Erscheinung’ ein ‚Gesetz’ walte, sind sie einig. Dies Gesetz sollen wir „heraus“ finden, und dann wissen wir wo&#8217;s langgeht.</span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Revolution und Transzendentalphilosophie hatten den Menschen auf seine </span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/gelaender_m.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-270" title="Geländer" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/gelaender_m.jpg?w=219" alt="" width="219" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Füße gestellt, aber denen traute er nicht und griff nach einem Geländer.</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Jene hatten die Welt als Bestimmbarkeit, nämlich als Aufgabe und Problem erkannt, aber wir wollten Bestimmtheit. Fürs Moderne waren wir noch zu neu, und romantische Ironie verbiederte zu bürgerlicher Positivität. Aus Revolution wurde Fortschritt. Aus Zwiespalt Entwicklung.</span></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Niemand hat</span></strong></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> diesen Umschlag personifiziert und zu Wort gebracht wie F.W.J. Schelling. </span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/fwj-schelling4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-271" title="fwj-schelling" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/fwj-schelling4.jpg" alt="" width="176" height="221" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">An der Unbestimmtheit der Welt, der „zweideutigen Natur, was sich umdrehen kann und unter der Hand ein anderes werden“, hält er fest bis zum Schluss. Doch darüber stellt er schon „das alleinige, das höchste, über allem schwebende Weltgesetz, das verbietet, dass etwas in der Unentschiedenheit verharre, ein Gesetz, das fordert, daß nichts verborgen bleibe, alles offenbar werde, alles klar, bestimmt und entschieden sei und so erst das vollkommene, beruhigte Sein gesetzt werde“. Diese Philosophie nennt er die <em><span style="color:teal;">positive</span>.</em></span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Positivität des vorigen Jahrhunderts hieß Fortschritt; kein Begriff, sondern ein Mythos, und also ein Bild. Eigentlich absurd, denn das Bild ist ja vieldeutig und ungewiß und gar nicht positiv. So klangen denn im Fortschritt neben Gesetz und Richtigkeit stets auch Unendliches, Fremde und Abenteuer mit.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Gewißheit des neunzehnten Jahrhunderts war selber zweideutig. Qua Fortschritt wurde zwar Sein zu Sollen und Notwendigkeit zur Freiheit. Die Verdrängung der Bilder durch die Begriffe, der Vorstellung durch den Beweis, des Poietischen durchs Diskursive war wohl eine Flucht vor der Moderne. Aber die Vereindeutigung des Denkens stand immerhin im Dienst verallgemeinerter Mitteilung und also des sich stets erweiternden Verkehrs der Menschen, der doch selbst befreiend wirkt.</span></p>
<p><span style="color:#008080;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die wahre</span></strong></span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><span style="color:#008080;"> <strong>Dialektik</strong></span> der Aufklärung ist dies: Die Wissenschaft wurde, anstelle der Kirche, zur Institution, und deren Auftrag ist, nach Arnold Gehlens kanonischer Formel: ‚Entlastung der Menschen von zuviel Unterscheidungs- und Entscheidungsdruck’; nämlich von zuviel Freiheit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Sub specie Fortschritt mauserte sich auch ‚die Revolution’ von der Aufgabe zur Lösung, von der Freiheit zur Notwendigkeit, wurde positiv und zur absoluten Idee; aber sie fiel ins Wasser.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Da enthüllte der <em><span style="color:teal;">Geist der Utopie</span> </em>sein Antlitz, und das wies - rückwärts. Die Furcht vor dem Fremden gewann nun Oberhand, aus dem Fortschritt wurde der Zwiespalt aus- geschieden. </span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/carlschmitt.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-272 alignleft" title="carl schmitt" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/carlschmitt.jpg?w=63" alt="" width="63" height="96" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Der wahre Mythos des zwanzigsten Jahr- hunderts heißt <em><span style="color:teal;">Sicherheit</span></em>. Sie war das Leitmotiv aller Endlösungen.</span><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/stalin_01.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-275" title="Vaterland" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/stalin_01.jpg?w=300" alt="" width="300" height="189" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> Der Feind, erklärt Carl Schmitt, sei „un- sere ei- gene Frage als Ge- stalt“. Sie sagten Prinzip Hoffnung und meinten <span style="color:#008080;"><em>heim ins Reich</em></span>. Volksge- meinschaft, Zukunftsstaat, ewiger Frieden: Die Schäfchen wollten ins Trockne gebracht sein, ein für allemal. Der bereinigte Fortschritt entpuppte sich als Zirkel: Zurück zu den Ursprüngen, Heimkehr aus der Fremde.</span></p>
<p><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:teal;">O daß wir unsre Ururahnen wären.<br />
Ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor.<br />
Leben und Tod, Befruchten und Gebären<br />
glitte aus unsern stummen<br />
Säften empor. </span></em><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><br />
</span></em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Benn</span></p>
<p><a href="http://polisebmeier.files.wordpress.com/2008/10/schleim.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-274" title="Schleim" src="http://polisebmeier.wordpress.com/files/2008/10/schleim.jpg" alt="" width="460" height="278" /></a></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Und das nennt sich nun <em><span style="color:teal;">die Postmoderne</span>.</em></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>____________________________________________________________________________________________________</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Homo vagans]]></title>
<link>http://neuromantiker.wordpress.com/2008/10/11/neomoderne/</link>
<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 20:28:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>ebmeierjochen</dc:creator>
<guid>http://neuromantiker.wordpress.com/2008/10/11/neomoderne/</guid>
<description><![CDATA[Ein romantisches Menschenbild zur Jahrtausendwende
 
 
Ich schwöre Ihnen, erwiderte Ulrich ernst, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:24pt;font-family:Garamond;"><span>Ein</span> <span>romantisches</span> <span>Menschenbild</span> <span>zur Jahrtausendwende</span></span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#993366;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:#993366;"> </span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/carpeaux.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-243" title="Jean Baptiste Carpeaux, Der Fischerjunge" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/carpeaux.jpg" alt="" width="460" height="345" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-family:Garamond;">Ich schwöre Ihnen, erwiderte Ulrich ernst, daß weder ich noch irgendwer weiß,</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-family:Garamond;"> was der, die, das Wahre ist; </span><span style="font-family:Garamond;">aber ich kann Ihnen versichern, </span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-family:Garamond;">daß es im Begriff steht, verwirklicht zu werden!</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-family:Garamond;color:#000000;">Der Mann ohne Eigenschaften</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Abrupt ist gerade<strong><span style="color:#cc0066;">*</span></strong> das zwanzigste Jahrhundert zu Ende gegangen. War es die Epoche der Weltrevolution oder war es, wie ein konservativer Geist meinte „der europäische Bürgerkrieg“, gleichviel: vorbei ist es so oder so.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Eine neue Zeit bricht an, und nirgends so stürmisch wie bei den Deutschen. Ein normales Volk unter den Völkern in einem normalen Staat unter den Staaten, das hatten wir noch nie. </span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/partyotismus.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-244" title="Partyotismus" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/partyotismus.jpg" alt="" width="170" height="124" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Und immer noch in der Mitte Europas. Ganz ungewohnt: Wir werden uns nicht mehr mit uns und mit dem Naheliegenden begnügen können. An unsere Geschichte müssen wir jetzt wieder in der ersten, statt bloß in der dritten Person denken. Die Welt ist nicht mehr, was sie war, und wir auch nicht. Unsern Platz müssen wir, wie die andern Völker auch, selbst bestimmen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der Pädagogenstand, Mehrer des Fortschritts und Wahrer guter Gesinnung, hat von alldem noch nichts gemerkt. Er zehrt weiter, schlecht oder recht, am Vermächtnis des Jahres Achtundsechzig. Sind aber nicht gerade die Kinder, mehr noch als die andern, Kinder ihrer Zeit? „Weiter so“ ist schon an ruhigen Tagen keine Losung, die der Pädagogik zu Gesicht stünde. Doch im Moment der Zeitenwende macht sie sich damit ganz unmöglich. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Nicht das Kapital ist zusammengebrochen. Seine zivilisatorische Mission war wohl noch nicht erschöpft: Der Welt-Markt liegt erst noch vor uns.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das nachindustrielle Zeitalter läßt auf sich warten, die Postmoderne ist schon wieder vorbei. Die Welt, in der wir leben, stellt sich neuerlich dar, als was sie ist: bürgerliche Gesellschaft. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Durchbruch</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Doch der Charakter der bürgerlichen Zeit ist Krisis. Sie ist das Tor, das aus der Naturnotwendigkeit hinausführt ins Reich der Freiheit - oder in die Barbarei. Die Krisis ‚äußert’  sich als Revolution in Permanenz: Jede noch verbliebene Naturschranke wird beiseite geschoben, noch die letzte Naturfessel wird abgestreift wie eine Schlangenhaut, eine nach der andern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Ihre nacheinander eingerichteten Gesellschaftsbildungen haften der Menschheit an wie Häute, in denen sich ihre Anpassung an die - je durch Arbeit modifizierte - Natur materialisiert hat zu so und sovielen Bedürfnissen und „Eigenschaften“ der Menschen selbst. Die Menschen machen ihre Geschichte nicht aus freien Stücken. Die Tradition aller toten Geschlechter lastet wie ein Alb auf dem Gehirne der Lebenden. Aber die Menschen machen ihre Geschichte selbst. Sie können sich häuten, wenn und weil sie es wollen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der Charakter der bürgerlichen Epoche ist Revolution in Permanenz. Theoretisch ausgesprochen hat sie ihn in der <span style="color:#cc0066;"><em>Wissenschaftslehre</em></span><span style="color:#cc0066;"> </span>- als der „pragmatischen Geschichte“ davon, wie ‚das Ich’ sich immer wieder „selbst setzt“ im ‚praktischen Erzeugen einer gegenständlichen Welt’ - als seinem Spiegel.<em> </em><a name="_ednref1"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn1"><span>[1]</span></a></span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/selbst.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-246" title="Ich - Nichtich" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/selbst.jpg" alt="" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Die Geschichte davon, wie es ein ‚Selbst’ wird, indem es die Welt zu seiner Aufgabe macht; wie es seine Zukunft zu dem macht, was ihm zukommt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Je dringender aber die bürgerliche Welt nach ihrer Zukunft fragt, umso unabweisbarer wird ihr ihre Herkunft zum Problem. Führt ein gerader Weg von ihrem Woher zu ihrem Wohin? Waren die Bewegungsgesetze ihrer Gegenwart schon die Bildungsgesetze ihrer Entstehung? Nur wenn ihre Entwicklungslogik immanent, und wenn die bürgerliche Verkehrsweise in sich selbst begründet ist, läßt sich aus ihrem Heute auch ihr Morgen hochrechnen. Anderfalls bleibt ihre Zukunft in der Schwebe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Jene Selbstreflexion der bürgerlichen Gesellschaft auf ihre Ursprünge war die <span style="color:#cc0066;"><em>Kritik der politischen Ökonomie</em></span> gewesen - als Durchführung des Programms der Wissenschaftslehre am Spezialfall der Bildung des Kapitalverhältnisses. Sie </span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/marx3jpg.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-247" title="Marx" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/marx3jpg.jpg?w=73" alt="" width="73" height="96" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">beschrieb nicht einfach, wie das ‚System’ der bürgerlichen Ökonomie „funktioniert“, sondern sie zeigte, daß sein Funktionieren auf einer sachlichen Bedingung beruht, die durch das System nicht begründet werden kann, weil sie es selbst begründet: die Trennung des Arbeitsvermögens von den Arbeitsmitteln, alias „die sogenannte ursprüngliche Akkumulation“. Es ‚basiert’&#8217; auf einem historischen Faktum, nicht auf einem Gesetz.<a name="_ednref2"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn2"><span>[2]</span></a> Aber Fakta sind vergänglich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Und weiter!</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Da sie so aus ihren heutigen Bewegungsregeln ihre zukünftige Entwicklungsrichtung nicht einfach extrapolieren kann, kommt sie sich nach vorn hin offen vor. Ihre Krisis erscheint ihr als Progressus in infinitum. Sie weiß zwar, daß es irgendwo „hin“ geht. Aber sie weiß nicht, wo das liegt. Sie fühlt sich unterwegs, aber sie weiß nicht die Richtung. Sie weiß nur, daß da irgendeine „sein muß“.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das Hier und das Jetzt der bürgerlichen Gesellschaft heißen immer: <span style="color:#cc0066;"><em>plus ultra</em></span>.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Für den Einzelnen bedeutet das: Er muß sein Leben <span style="color:#cc0066;"><em>führen</em></span> - denn es versteht sich nicht mehr von selbst. Und wenn es nach vorne offen ist, muß er seine Bestimmung suchen - nämlich da, wo er <span style="color:#cc0066;"><em>nicht</em></span> ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Ist ihm sein Ziel nicht ‚gegeben’, so kann er es auch nicht sehen</span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/ohne-weg.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-248" title="no hay caminos; hay que caminar" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/ohne-weg.jpg?w=237" alt="" width="237" height="300" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> - nicht einmal als ‚Idee’; nicht, wie es aussieht, noch wo es liegt. Er ahnt nur, daß eins da sein muß. Darum steht er nicht einmal, sondern immer vor der Frage: Wo soll ich hin? Wie geht es weiter? Und das heißt immer bloß: Was ist der nächste Schritt? An einem spanischen Kloster steht die Inschrift: <em><span style="color:#cc0066;">No hay caminos; hay que caminar</span>.</em> Oder wie der Tatmensch Oliver Cromwell das ausgedrückt hat: Einen Mann trägt sein Roß nie weiter, als wenn er nicht weiß, wohin er reitet. - Sein Ziel ist dann nämlich nur: weiter vorn.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Ein ewig gegenwärt&#8217;ges Nun</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Doch „wenn man nicht weiß, wohin man geht, weiß man bald auch nicht mehr, wo man sich befindet“<a name="_ednref3"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn3"><span>[3]</span></a>. So schlägt die Permanenz der bürgerlichen Krisis sich erlebens-wirklich nieder als permanente Selbstreflexion - das ewige Fragen nach Wo, Woher und Wohin. Es ist die unablässige </span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/meistereckhart1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-250" title="Meister Eckhart" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/meistereckhart1.jpg?w=78" alt="" width="78" height="96" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Neugeburt des transzendentalen Subjekts: Es ist nur <span style="color:#cc0066;"><em>in actu</em></span>, es ist immer wieder „frei und neu in jedem Nun“<a name="_ednref4"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn4"><span>[4]</span></a>. Ansonsten ‚ist’ es nur formale Möglichkeit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Es dauert nicht in Raum und Zeit. Es kann sich nicht ‚rechtfertigen’ durch bleibende Werke. Es muß sich bewähren stets aufs neue. Es ‚ist’ nicht erbrachte Leistung, sondern höchstens stete Bereitschaft, zu leisten. Es rechtfertigt sich „allein aus dem Glauben“, als <span style="color:#cc0066;"><em>daz fünklîn</em></span>,<a name="_ednref5"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn5"><span>[5]</span></a> das nur leuchtet, wenn ich es anschaue. „&#8217;Ich bin&#8217; heißt, ich befinde mich in allgemeiner Relation, oder ich <span style="color:#cc0066;"><em>wechsle</em></span> - es ist das Glied des Wechsels überhaupt: erstes Spiel.“<a name="_ednref6"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn6"><span>[6]</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Ein ‚Ziel’ - ein Unbedingtes, bei dem er stehenbleiben; ein Absolutes, bei dem er sich beruhigen könnte - ist dem modernen Menschen nicht „sichtbar“; ist nicht im Raum noch in der Zeit. Und doch soll es ihm „irgendwie“ präsent sein! Nämlich als Maßstab seines jeweiligen Handelns, hier und jetzt. „Moral ist die Zuordnung jedes Augenblickszustandes unseres Lebens zu einem Dauerzustand.“<a name="_ednref7"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn7"><span>[7]</span></a> Aber er kanns nicht behalten und kanns nicht vergessen, und faßt er es ganz, so kann ers nicht messen. „Das einzig mögliche Absolute, das uns gegeben werden kann“, ist „die unendlich freie Tätigkeit in uns“. Es „läßt sich nur negativ erkennen, indem wir handeln und finden, daß durch kein Handeln das erreicht wird, was wir suchen“. <a name="_ednref8"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn8"><span>[8]</span></a> Und mit den Worten des Cherubinischen Wandersmanns: Je mehr du nach ihm greifst / je mehr entwird er dir.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Als ob</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21       MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman";} --> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-family:Garamond;">„Ich glaube nicht, daß Gott da war, sondern daß er erst kommt. Aber nur,</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><em><span style="font-family:Garamond;"> wenn man ihm den Weg kürzer macht als bisher.“ </span></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-family:Garamond;color:#000000;"><em>Se. Erlaucht wies das mit den würdigen Worten zurück: „Das ist mir zu hoch.“ </em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-family:Garamond;color:#000000;">Der Mann ohne Eigenschaften</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Dieses Paradox wird gewöhnlich veranschaulicht durch die Metaphern „Ideal“ und „unendliche Annäherung“. Aber solche Bilder verdunkeln mehr, als sie erhellen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Da ist kein ‚Punkt’, dem es näherzukommen gälte, früher oder später, mehr oder weniger. Sondern da ist ein Wert, der gilt - jetzt und überhaupt. Man ‚hat’ ihn nicht als </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Aktiv-</span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/parabola.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-253" title="Parabola" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/parabola.jpg" alt="" width="415" height="229" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> posten, </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">sondern wie einen Stachel. Er gilt, indem ich jederzeit so handle, als ob die Welt „jetzt schon“ nach einem göttlichen Heilsplan eingerichtet wäre. Wenn alle so handelten, als ob es eine göttliche Weltregierung gäbe, dann - gäbe es eine göttliche Weltregierung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so. Und so kann ich auch nicht messen, wie weit mich mein Handeln jenem idealen Zustand „nahegebracht“ hat. Ich kann nur wissen, daß ich so gehandelt habe, als ob&#8230; Wenn aber das Resultat kläglich ausfiel, dann wird mich das bekümmern; doch reuen muß es mich nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Mehr noch als die Geschichte der Gattung ist so der Lebensplan jedes Einzelnen Sinngebung des Sinnlosen. Die Welt ist ‚alles, was der Fall ist’. Ein Sinn ist darin noch keiner. Mein Leben in der Welt dagegen ist so, wie es sein soll - oder nicht. Anderer Sinn wird sich in der Welt nicht auffinden lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das Unbefriedigende daran ist, daß man das Ende nie zu fassen kriegt. Immer greift man ins Leere. Da ist kein Stoffliches, vulgo „Inhalt“, in dieser Moral, woran man sich halten könnte. Sie ist die Ausbreitung einer einzigen Tautologie - zu einem Paradox.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Durch einander</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Die ganze Philosophie ist aber so eine Tautologie. Sie besteht nur in der Auflösung eines tautologischen Satzes in einen Gegensatz. Jener Satz heißt a = a, oder „was ist, ist“, und ist </span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/verschlungen_0.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-251" title="durch einander" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/verschlungen_0.jpg" alt="" width="200" height="267" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">landläufig als ‚Satz der Identität’ bekannt. Einen Sinn hat er freilich nur, wenn damit „eigentlich“ eine - Nichtidentität gemeint ist. Dann heißt er so: Das Eine ist ‚es selbst’ <span style="color:#cc0066;"><em>durch</em></span><span style="color:#cc0066;"> </span>ein Andres; soll gelten <span style="color:#993366;"><span style="color:#cc0066;"><em>als</em></span> </span>das Andre.<a name="_ednref9"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn9"><span>[9]</span></a> Etwa so: Das Unendliche soll endlich sein; oder: Das Unbedingte soll bedingt werden; oder auch, Was ist, soll einen Sinn haben. - Dann ist er nicht Feststellung einer Tatsache, sondern Stellung einer Aufgabe. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">In der Geschichte der abendländischen Philosophie ist jene Aufgabe als das Problem der „Einheit von Subjekt und Objekt“ formuliert und formalisiert worden. Aber so, als ob seine Lösung irgendwann einmal gelingen müßte. Doch kann ich den „Gegensatz des Bewusstseins“ lediglich ‚praktisch’ als gegenstandslos behandeln - nämlich im Moment der Tat selbst, wo im Vollzuge ‚Subjekt’ und ‚Objekt’, Sinn und Sein, das Gegebene und die Aufgabe, der ‚Stoff’ und die ‚Form’ wirklich in einem Punkt zusammenfallen. Die Lösung ‚gelingt’ immer nur <em><span style="color:#cc0066;">actu</span>:</em> während der Tat, doch schon nicht mehr in ihrem Produkt; und hernach ist alles so offen wie je zuvor. Die Lösung der Aufgabe ist immer wieder nur die Aufgabe selbst.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Der dialektische Schein</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Und wenn ich es recht bedenke, ist der ‚Gegensatz des Bewußtsein’ auch theoretisch ein bloßer Schein. Im wirklichen Leben kommen überhaupt nur Handlungen vor. Ohne das wäre ein ‚Objekt’ uns ebensowenig gewärtig wie ein ‚Subjekt’. Die Handlungen sind das Reale am wirklichen Leben. Was aber „in Begriffen dargestellt wird, ruht“<a name="_ednref10"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn10"><span>[10]</span></a>. ‚Subjekt’ und ‚Objekt’ sind theoretische Bestimmungen, die eine abstrahierende Reflexion im nachhinein in meine Anschauung hineingetragen hat. Sie stammen nicht aus dem natürlichen Bewußtsein, sondern sind selbst schon Wissenschaft.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Doch reden wir hier ja nicht vom natürlichen Bewußtsein „überhaupt“, sondern von der Gemütslage des modernen, des bürgerlichen Menschen. Und den zeichnet es allerdings aus, daß er eben - reflektiert. Es ist ihm ja nichts mehr selbstverstündlich, kein Gegebenes und kein Aufgegebenes. Die beseufzte „Verwissenschaftlichung des Alltags“ hat diesen Grund: Er muß <span style="color:#cc0066;"> </span><span style="color:#993366;"><span style="color:#cc0066;"><em>fragen</em></span> </span>- nach einem Wozu. Und prompt zerfällt ihm die Wirklichkeit in ein Ich und in ein Nichtich. Um die Unschuld ists geschehn.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der antiquierte Mensch ist mit sich selbst im Reinen und in jeder Nische zuhaus, wo es sich wohlsein läßt.</span><a href="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/09/daumier-celebrites-du-juste-milieu.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-49 alignleft" title="Honoré Daumier, Célébrités du juste milieu" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/09/daumier-celebrites-du-juste-milieu.jpg?w=76" alt="" width="76" height="96" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Das ist die Gattung des <a href="http://neuromantiker.wordpress.com/2008/09/23/der-philister-zu-deutsch-der-spieser">Philisters</a>. Sie ist zwar noch zahlreich, aber schon</span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> veraltet.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Sie ahnen es, und seither werden sie ihrer Unzufriedenheit nicht mehr Herr:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><span style="color:#000000;">Es scheint, daß der brave, praktische Wirklichkeitsmensch die Wirklichkeit nirgends restlos liebt und ernst nimmt. Als Kind kriecht er unter den Tisch, um das Zimmer der Eltern, wenn sie nicht zu Hause sind, durch diesen genial einfachen Trick abenteuerlich zu machen; als Knabe sehnt er sich nach der Uhr; als Jüngling mit der goldenen Uhr nach der zu ihr passenden Frau; als Mann mit Uhr und Frau nach der gehobenen Stellung; und wenn er glücklich diesen kleinen Kreis von Wünschen zustande gebracht hat und ruhig darin hin und her schwingt wie ein Pendel, scheint sich sein Vorrat unbefriedigter Träume um nichts verringert zu haben. Wenn er sich erheben will, so gebraucht er dann ein Gleichnis - denn es kommt ihm anscheinend nur darauf an, etwas zu dem zu machen, was es nicht ist; was wohl ein Beweis dafür ist, daß er es nirgends lange aushält, wo immer er sich befinde.</span><a name="_ednref11"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn11"><span>[11]</span></a></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der Philister ist eine aussterbende Spezies. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Eine komische Existenz</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der moderne Mensch ist ein Wanderer: An seinem Platz ist er immer fremd. Setzt er sich fest, fällt er aus seiner Bestimmung.<a name="_ednref12"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn12"><span>[12]</span></a> Das Endliche, das er nur immer hat, wird zur greifbaren Figur erst vorm Hintergrund des Unendlichen, das er haben soll und nicht haben kann. Gewärtig ist ihm das Endliche bloß als ein (zu kleines) Stücklein vom Absoluten. „Wir suchen überall das Unbedingte und finden immer nur Dinge.“<a name="_ednref13"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn13"><span>[13]</span></a> In seiner Welt ist er jenseits. Er ist selber das Paradox: Seine Gottheit ist diesseitig, sein Jenseits hier und jetzt, sein Alltag ist seine Offenbarung, seine Erkenntnis Ironie, denn „jeder Philosoph,</span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/eulenspiegel2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-254" title="Eulenspiegel, Mölln" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/eulenspiegel2.jpg?w=198" alt="" width="158" height="240" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> der die Immanenz gegen die empirische Person geltend macht, ist ein Ironiker“<a name="_ednref14"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn14"><span>[14]</span></a>. Er partizipiert an der Ewigkeit, indem er weiß, daß er nur vorläufig ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Es ist die Anschauung des hier-und-jetzt-Gegebenen <span style="color:#cc0066;"><em>s<span>ub specie aeterni</span></em> </span>- so „als ob“ es ein Unbedingtes zu vergegenwärtigen habe -, die die Romantiker Ironie genannt haben. „Der Humor, als das umgekehrte Erhabene, vernichtet nicht das Einzelne, sondern das Endliche durch den Kontrast mit der Idee.“<a name="_ednref15"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn15"><span>[15]</span></a> Gemessen an der ‚unendlichen Aufgabe’ wird alles Reale, jedes einmal fertige Produkt, das im Raum und in der Zeit vorkommt, komisch: Verglichen mit dem, was es vorstellen soll, wirkt es gemein - und rührend zugleich.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">„Ironie ist die Form des Paradoxen“, sie repräsentiert den „unauflöslichen Widerstreit des Unbedingten und Bedingten“<a name="_ednref16"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn16"><span>[16]</span></a>. Durch sie erst „wird das eigentümlich Bedingte allgemein interessant und erhält objektiven Wert“<a name="_ednref17"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn17"><span>[17]</span></a>. „Sie ist die freieste aller Lizenzen, denn durch sie setzt man sich über sich selbst hinweg.“ <a name="_ednref18"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn18"><span>[18]</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wo das empirische Ich aus sich heraustritt, sich über sich hinwegsetzt und von dort aus - auf sich zurückblickt: dort reden wir von Reflexion. Permanente Reflexion ist der Charakter der bürgerlichen Existenz. Sie ist deren reale Ironie, auch bei einem, dem aller Humor abgeht.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Mann ohne Eigenschaften</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Was immer er erreichen will, es ist immer nur der nächstbeste Schritt auf seinem Weg ins Unendliche. Und hat er was erreicht, kehrt es sich gegen ihn als die nächste Schranke auf seinem Weg. Es hält ihn auf, es hält ihn fest, es schmiedet ihn an&#8230; das Endliche. Das richtige war es nur, solange er es nicht hatte. Kaum hält er es in Händen, da ist es schon falsch. „Das Endziel hat keine bestimmte Weise, es entwächst der Weise und geht in die Breite.“<a name="_ednref19"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn19"><span>[19]</span></a> Was immer er hat, es ist nicht genug. Immer ist er auf dem Weg zu einem andern Ufer. Und wo er sich niederläßt, da - schwebt er nur.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Was er je geworden ist - gemessen an dem, was er alles nicht ist, ist es viel zu wenig. Alle Eigenschaften, die er haben kann, sind ebensoviele Einschränkungen seiner Möglichkeiten: weniger Reichtum als Mangel. Seiner Bestimmung gerecht wird er erst als Mann ohne Eigenschaften. „Kinder sind deshalb am schönsten“, meint Hegel, weil „das Kind in seiner Lebhaftigkeit als die Möglichkeit von allem erscheint“.<a name="_ednref20"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn20"><span>[20]</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das Kind ist das Urbild des modernen Menschen: Es hat noch keine Eigenschaften.</span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/carpeaux3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-255" title="Fischerjunge" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/carpeaux3.jpg" alt="" width="298" height="216" /></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Es fühlt sich im Möglichen nicht minder zuhaus als im Wirklichen; eher mehr. Sein - um mit Robert Musil zu reden - Möglichkeitssinn ist ihm präsenter als sein Wirklichkeitssinn: „Alles könnte auch ganz anders sein.“ Darum wurde das Kind zur großen Entdeckung der Romantik: „Der frische Blick des Kindes ist überschwänglicher als die Ahndung des entschiedensten Sehers“, und „ein Kind ist weit klüger als ein Erwachsener: das Kind muß durchaus ironisches Kind sein“.<a name="_ednref21"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn21"><span>[21]</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Aber auch als Urbild ist es doch bloß ein Bild.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Mögen es sein frischer Blick und der „leichte Sinn für das Zeitliche“ (Fichte) auch auf vertrauten Fuß mit dem Unendlichen setzen - aber es ‚strebt’ ja nicht in der Welt, die „der Fall ist“. Sein Überschwang hält sich in den Grenzen einer ‚Welt’ ad usum Delphini: einer Kunstwelt des harmlosen Scheins. Da kostet es nichts, sich alles „ganz anders“ zu denken. Es ist Gedanken-Spielerei.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Unternehmer an der Grenze</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wirkliches Streben in der Welt der Tatsachen ist Arbeit, nicht Spiel. Der Mensch, der bloß arbeitet, wird zum Philister. Er arbeitet, um sich an seiner Statt einzurichten. Er strebt, um zu haben. Er ist Krämer. Ein Unternehmer ist der, dem am Gewinnen noch mehr gelegen ist als am Gewinn.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Der eine mag typisch sein für unsere lausigen bürgerlichen Zustände; nämlich sofern alles beim Alten bleibt. Der andere ist charakteristisch für das bürgerliche Geschehen - insofern nämlich, als alles neu werden muß. Der Unternehmer ist ein Spieler in der Welt der Tatsachen. Er hält die Revolution permanent. Er ist der Romantiker, der sein Sach auf Nichts </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">gestellt hat: der „auf eigne Faust lebende Mensch“<a name="_ednref22"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn22"><span>[22]</span></a>.</span><a href="http://neuromantiker.files.wordpress.com/2008/10/am_abgrund1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-264" title="unternommen an der Grenze" src="http://neuromantiker.wordpress.com/files/2008/10/am_abgrund1.jpg" alt="" width="392" height="360" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wo er nicht ist, dort ist sein Glück, und dahin ist er immer unterwegs. Er hat alles stets noch vor sich. Er lebt an einer Grenze, die nur da ist, damit er sie übertritt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">So weit als die Welt</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">So mächtig der Sinn</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">So viel Fremde er umfangen hält</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><span style="color:#cc0066;">So viel Heimat ist ihm Gewinn</span><span style="color:#cc0066;">.</span><a name="_ednref23"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_edn23"><span>[23]</span></a></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Das ist das Menschenbild, das der Erziehung an der Jahrtausendwende vorzuschweben hat ; als Stachel, nicht als zu erfüllendes Maß. Nicht als Vorbild, wonach der Pädagoge seinen Zögling modelt, sondern als ein Gleichnis, in dem er sich selbst erkennt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">Wenn nicht einmal die Pädagogen Unternehmer wären - ja wer denn dann?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="color:#cc0066;"><strong><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">*)</span></strong><em><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> gechrieben im Mai 1992</span></em></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"><br />
</span></p>
<div class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"></p>
<hr size="1" /></span></div>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn1"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref1"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[1]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Fichte, J. G., Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre, Hbg. 1979; ders., Wissenschaftslehre 1805, Hbg. 1984;  Marx, K., und Friedrich Engels, Werke, Bd. 3; Erg.-Bd. I; Berlin 1983; 1968 </span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn2"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref2"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[2]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Marx, K., und Friedrich Engels, Werke, Bde. 23-25, Berlin 1970-74 ; Bd. 42, Berlin 1983</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn3"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref3"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[3]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Bachelard, G., Poetik des Raumes, Ffm. 1987, S. 188 </span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn4"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref4"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[4]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Eckart, Meister Johannes E. : Deutsche Predigten und Traktate (Hg. J. Quint) München 1979, S. 160</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn6"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref6"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[6]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Novalis, Werke, Bd. I, Zürich. 1945, S. 208</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn7"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref7"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[7]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Musil, R., Der Mann ohne Eigenschaften, Hbg. 1960, S. 869</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn8"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref8"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[8]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Novalis, aaO, S. 172</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn9"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref9"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[9]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Fichte 1984, S. 39</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn10"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref10"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[10]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Schelling, F. W. J., Werke, Bd. </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">I, Ffm 1985, S. 193 </span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn11"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref11"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[11]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Musil aaO, S. 138f</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn12"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref12"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[12]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> ebd., S. 234</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn13"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref13"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[13]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Novalis aaO, Bd. </span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;">II, S. 10</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn14"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref14"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[14]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Marx 1968, S. 221</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn15"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref15"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[15]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Jean Paul (Richter, F.), Werke Bd. IV, Leipzig-Wien o.J. (Bibl. Inst.), S. 173</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn16"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref16"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[16]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Schlegel. Fr., Werke Bd. I, Berlin-Weimar 1980, S. 172, 182</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn17"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref17"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[17]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Novalis aaO, Bd. II, S. 17</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn18"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref18"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[18]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Schlegel aaO, S. 182 </span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn19"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref19"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[19]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Meister Eckart aaO, S. 196 </span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn20"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref20"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[20]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Hegel, G. W. F., Ästhetik Bd. I, Berlin-Weimar 1955, S. 153</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn21"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref21"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[21]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Novalis aaO, Bd. III, S. 63, 263</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn22"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref22"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[22]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Musil ebd., S. 130</span></p>
<p class="MsoNormal"><a name="_edn23"></a><a href="https://homepagebaukasten.1und1.de/xml/webfix/wfxEditorPaste;jsessionid=607D40F1FED437E7F0CB121C24393901.TC112a#_ednref23"><span><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">[23]</span></span></a><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> Brentano, Cl., Godwi, In: Werke (Hg. Kemp), Bd. 2; München 1963-68; S. 17</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;color:black;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kunstbewegung]]></title>
<link>http://ueltzhoeffer.wordpress.com/2008/09/04/kunstbewegung/</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 14:13:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maren Oppermann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vorausgesetzt, wir sind erneut an eine Schwelle gelangt, wo eine historische Kunstbewegung ausläuft]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vorausgesetzt, wir sind erneut an eine Schwelle gelangt, wo eine historische Kunstbewegung ausläuft: Wie würden Sie denn die Malerei des 20. Jahrhunderts charakterisieren ?<br />
Als konzeptuelle Malerei, und zwar im Unterschied zu der ideographischen und der phänomenologischen Malerei. <!--more--><br />
Nach der Orientierung, die wir in unserem Gespräch gefunden haben, steht die Malerei als ideographische zuerst im Dienst religiöser und sittlicher Leitvorstellungen der Gesellschaft, entwickelt aber im Schutz traditioneller Themen ein immer stärkeres Interesse an der Darstellung sinnlicher Erscheinungswelt. </p>
<p><a href="http://www.ueltzhoeffer.de"><img src="http://www.ueltzhoeffer.de/bilder/andreas-slominski-foto.jpg" alt="Andreas Slominski" width="473" height="534" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Europa]]></title>
<link>http://bielefeeld.wordpress.com/2008/08/20/in-europa/</link>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 11:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>bielefeeld</dc:creator>
<guid>http://bielefeeld.wordpress.com/2008/08/20/in-europa/</guid>
<description><![CDATA[Neulich erwarb ich ein 1000 Seiten Buch, welches laut Untertitel nicht weniger versprach als ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://bielefeeld.wordpress.com/files/2008/08/bielefeld.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-39" src="http://bielefeeld.wordpress.com/files/2008/08/bielefeld.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a>Neulich erwarb ich ein 1000 Seiten Buch, welches laut Untertitel nicht weniger versprach als &#8220;eine Reise durch das 20. Jahrhundert. Zwar war ich zunächst skeptisch ob das literarische Werk diesem Anspruch gerecht werden konnte.  Der Blick ins Inhaltsverzeichnis jedoch machte schnell klar, hier handelte es sich um nichts geringeres als eine Akkumulation der wichtigsten Städte in Europas und ihre historische Bedeutung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gebrochene Flügel und Wiedergeburt]]></title>
<link>http://lordfoltermord.wordpress.com/2008/08/19/gebrochene-flugel-und-wiedergeburt/</link>
<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 10:03:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>lordfoltermord</dc:creator>
<guid>http://lordfoltermord.wordpress.com/2008/08/19/gebrochene-flugel-und-wiedergeburt/</guid>
<description><![CDATA[Das mit dem Ersteigern von günstigen Bahntickets hat ja eher nicht geklappt, aber wenn ich schon ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoBodyText" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;color:#800080;font-family:Arial;">Das mit dem Ersteigern von günstigen Bahntickets hat ja eher nicht geklappt, aber wenn ich schon mal in der ebucht unterwegs war, hat es nun zumindest zum Erwerb des sog. „weißen Albums“ der Beatles in einer Special-Edition gereicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">Zu den 4 Herren aus Leberhausen könnte ich das Eine oder Andere anmerken, aber ich möchte es heute bei zwei Dingen belassen:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">Als der damals noch lebendige George Harrison Anfang der Neunziger Jahre von Reportern gefragt wurde, wann denn jetzt mal mit einer Reunion der Beatles zu rechnen sei, soll er geantwortet haben „Nicht solange John Lennon tot ist!“.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">Das ist für mich nach wie vor die lässigste Antwort, die man zu diesem Themenkreis geben konnte. Außerdem lässt sie zumindest bei Menschen vereinzelter Glaubensrichtungen Platz für Hoffnung&#8230;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">Um bei diesem Thema zu bleiben: Wenn ich wieder geboren werde (Achtung, liebes Schicksal, ich meinte WENN und nicht FALLS, ich hoffe, wir haben uns da verstanden), möchte ich sehr gerne haben, dass zu meinem erneuten Hinausschlüpfen „Blackbird“ von besagtem weißen Album gespielt wird. Jajaja, das ist ein ganz großes Klischee, das schon bei Tausenden, wenn nicht Millionen von Kindsgeburten lief, von denen bestimmt (ich habe nicht die Zeit, das wissenschaftlich untermauern zu lassen) einige der Bälger trotzdem kriminell wurden oder in die Politik gegangen sind. Trotz alledem ist es einer der wunderbarsten Songs von vielen wunderbaren Songs aus der Feder der Beatles und man wird ja schließlich mal einen Wunsch äußern dürfen, ich mache es lieber rechtzeitig&#8230;</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">So, jetzt noch ein Nachtrag – oder nennen wir es themengerecht Bonustrack – aus gegebenem Anlass:</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">In obigem Text kommt unter anderem die Formulierung „Anfang der Neunziger Jahre“ vor. Seit einiger Zeit läuft man bei derlei Beschreibungen Gefahr, von einer gewissen Spezies Mensch dahingehend korrigiert zu werden, dass man nahe gelegt bekommt, diese Formulierung um den Zusatz „des letzten Jahrhunderts“ zu ergänzen, denn immerhin befinden wir uns ja zwischenzeitlich jenseits des Jahres 2000.</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;"> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:10pt;"><span style="font-family:Arial;"><span style="color:#800080;">Liebe Mitdenkenden, sehr wohl habe ich den Zeitenwechsel mitbekommen. Da aber die neunziger Jahre des laufenden Jahrhunderts noch nicht angebrochen sind, die meisten der Blogleser, welche den Text vor Augen haben, 1890 noch durch Nichtexistenz glänzten und die Thematik zudem deutlich auf das 20. Jahrhundert hinweist, habe ich mir erlaubt, diesen Zusatz beiseite zu lassen. Wer nunmehr immer noch einen wertvollen Hinweis dazu geben möchte, darf sich gerne eine kostenlose Ohrenverlängerung bei mir abholen, aber sowas von&#8230;</span></span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[James Sheehan: "Kontinent der Gewalt. Europas langer Weg zum Frieden"]]></title>
<link>http://korrektheiten.wordpress.com/2008/06/19/james-sheehan-kontinent-der-gewalt-europas-langer-weg-zum-frieden/</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:49:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Manfred</dc:creator>
<guid>http://korrektheiten.wordpress.com/2008/06/19/james-sheehan-kontinent-der-gewalt-europas-langer-weg-zum-frieden/</guid>
<description><![CDATA[(Kurzrezension)

James Sheehan beschreibt &#8220;Europas langen Weg zum Frieden&#8221; als einen Umw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3>(Kurzrezension)</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3406569315?tag=manfredpoliti-21&#38;camp=1410&#38;creative=6378&#38;linkCode=as1&#38;creativeASIN=3406569315&#38;adid=1EDCS1BEDJ93R7XBH5QB&#38;" target="_blank"><img src="http://rcm-images.amazon.com/images/I/41SsFWUZO0L._SL110_.jpg" alt="" /></a></p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">James Sheehan beschreibt &#8220;Europas langen Weg zum Frieden&#8221; als einen Umweg: Der Zustand eines nach innen und außen weitgehend befriedeten Europa, den wir heute genießen, war nämlich vor 1914 schon einmal erreicht gewesen. Man ist sich heute dessen gar nicht mehr so bewusst, weil man ja weiß, was danach kam. Stefan Zweig hat in seinen Lebenserinnerungen („Die Welt von Gestern“) die Zeit vor 1914 „das Zeitalter der Sicherheit“ genannt.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Ich fasse Sheehans Argumentation zusammen:</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Das Jahrhundert vom Wiener Kongress 1815 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs war das friedlichste in der Geschichte Europas gewesen; seit 1871 hatte es überhaupt keinen Krieg der Großmächte mehr gegeben, und die Abschaffung des Krieges überhaupt schien erstmals eine reale Möglichkeit zu sein.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Freilich war sie auch eine Notwendigkeit: Die hochtechnisierten Massenheere der europäischen Großmächte, das sahen hellsichtige Analytiker schon im 19. Jahrhundert, konnten den Krieg gegeneinander nur als totalen Krieg führen, der eine entsprechend umfassende Zerstörung hinterlassen würde.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Genau so kam es. Der Erste Weltkrieg vernichtete nicht nur Menschenleben, Staaten und Kapital. Er zerstörte die friedfertige Zivilität, die bis dahin die Völker Europas ausgezeichnet hatte. Die Gewaltideologien des Faschismus und des Kommunismus verhinderten die Rückkehr Europas zu einer rationalen und friedlichen Politik, die zumindest in den westlichen Staaten angestrebt wurde.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Dort erwuchs aus der apokalyptischen Erfahrung des Weltkriegs ein leidenschaftlicher Pazifismus, der die speziell vom Nationalsozialismus ausgehende Gefahr bagatellisieren zu können glaubte. Die daraus resultierende Appeasement-Politik ermöglichte Hitler erst die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs und die Zerstörung Europas.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Paradoxerweise war es gerade der Kalte Krieg, der zur Entmilitarisierung der europäischen Politik führte. Unter dem eisernen Panzer der Supermächte verloren die europäischen Staaten de facto die Fähigkeit zur autonomen Kriegführung und zugleich jedes Interesse daran.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Die westeuropäischen Staaten der Nachkriegszeit waren und sind zivile Staaten in dem Sinne, dass sie das Ziel maximalen Wohlstands für ihre Völker verfolgen und in Institutionen wie der EU in einem Maße zusammenarbeiten, das vor 1914 unvorstellbar gewesen wäre.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Sogar im Ostblock war das Maß an Repression in der Ära nach Stalin bei weitem nicht vergleichbar mit den Gewaltexzessen der Revolution und des Stalinismus, und so erscheint es wie der folgerichtige Abschluss dieser Entwicklung, dass Gorbatschow den sowjetischen Imperialismus kassierte, Osteuropa freigab und auf friedliche innere Reform setzte.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Wer freilich die zivile, ja pazifistische Disposition des heutigen Europa zum Modell machen und als solches dem amerikanischen &#8220;Militarismus&#8221; polemisch entgegensetzen will, verkennt, dass Europa nach wie vor in einer hochgradig gefährlichen Welt existiert und auf eigene Gewaltanwendung nur deshalb verzichten kann, weil die USA nach wie vor zur Kriegführung fähig und gegebenenfalls auch bereit sind.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Europa, das hat sich spätestens beim Zerfall Jugoslawiens gezeigt, ist ein amerikanisches Protektorat, das unfähig ist, seine eigenen vitalen Interessen zu wahren, zumindest dann, wenn dazu die Anwendung militärischer Gewalt erforderlich ist.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Dies wird auch so bleiben, sofern Europa sich nicht zu einem Bundesstaat mit eigenem Militär und eigener Außenpolitik mausert. Ein solcher Staat wäre eine Supermacht; aber er wird nicht entstehen, weil es für die Europäer wesentlich bequemer ist, den Schutz Amerikas in Anspruch zu nehmen, an dem festzuhalten, was von der nationalen Souveränität noch übrig ist, und die Abhängigkeit von den USA als notwendiges Übel in Kauf zu nehmen.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Soweit Sheehan. Ich kann nicht behaupten, dass mir seine Schlussfolgerung gefällt, aber wenn ich einen größeren Betrag wetten müsste, würde ich seiner Prognose realistischerweise eine größere Chance auf Verwirklichung einräumen als meiner eigenen Hoffnung, dass Europa wieder lernt, seine eigenen Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und seine eigenen Interessen selbst zu vertreten.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Es ist nun einmal einfacher, auch bequemer, auch billiger, die eigene Sicherheit einem Anderen anzuvertrauen, und den Preis in Gestalt von Abhängigkeit zu bezahlen. Solange dieser Andere ein freundlicher Hegemon ist wie Amerika, der Europa seine Abhängigkeit nur gelegentlich und nur mäßig spüren lässt, mag das alles angehen.</p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoPlainText" style="margin:0;">Was aber, wenn Amerika sich zurückzieht? Was, wenn es zum unfreundlichen Hegemon wird? Was, wenn es den Preis erhöht? Was, wenn es nicht mehr stark genug ist, seine Protektorenrolle zu spielen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Italo.log: Italienische Lyrik von 1968 bis heute]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/01/italolog-italienische-lyrik-von-1968-bis-heute/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 12:34:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
<guid>http://romartbib.wordpress.com/2008/04/01/italolog-italienische-lyrik-von-1968-bis-heute/</guid>
<description><![CDATA[Der italienische Literaturwissenschaftler und -kritiker Roberto Galaverni hat gemeinsam mit der Übe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der italienische Literaturwissenschaftler und -kritiker Roberto Galaverni hat gemeinsam mit der Übersetzerin Theresia Prammer eine schöne &#8220;Online-Anthologie für eine zeitgenössische, nach vorne und zugleich zurückblickende, mobile Archivierung jüngerer italienischer Dichtungsgeschichte&#8221; angezettelt: das <a href="http://www.satt.org/italo-log/00.html" target="_blank">Italo.log</a>. Im wöchentlichen Rhythmus wird je ein italienisches Gedicht mit deutscher Übersetzung vorgestellt. Die Zeitgrenze nach hinten bildet das Jahr 1968. Die beiden Herausgeber zu ihrem Vorhaben:</p>
<blockquote><p>&#8220;In zumindest 99 exemplarischen Folgen eine zurückschauend-kontinuierliche, punktuell-registrierende, systematisch-vertiefende Panoramaansicht der zeitgenössischen italienischen Poesielandschaft der letzten Jahrzehnte zu geben, mit dem Ideal, literarische Ahnenforschung und Darstellung der Vitalität einer „Szene“ produktiv miteinander zu verknüpfen. &#8220;</p></blockquote>
<p>Das hört sich gut an und sieht auch gut aus - erst der deutsche Text, das das italienische Original, schließlich ein kurzes Porträt des jeweiligen Dichters (oder auch mal der Dichterin?).</p>
<p>Unter der gleichen Domain von <a href="http://www.satt.org/neu.html" target="_blank">satt.org</a>, einem unabhängigen Kulturprojekt mit Sitz in Berlin, findet sich auch das von Rike Bolte und Timo Berger herausgegebene <a href="http://www.satt.org/latin-log/index.html" target="_blank">Latin.log</a>, in dem aktuelle Poesie aus Lateinamerika nach dem gleichen Prinzip wie im Italo.log vorgestellt wird (mit  111 vorgestellten Gedichten schon deutlich umfangreicher).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[D'Arcy Wentworth Thompson: Über Wachstum und Form]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/18/darcy-wentworth-thompson-uber-wachstum-und-form/</link>
<pubDate>Mon, 18 Dec 2006 16:44:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
<guid>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/18/darcy-wentworth-thompson-uber-wachstum-und-form/</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821845686?ie=UTF8&#38;tag=urworte-21" target="_blank"><img src="http://ec2.images-amazon.com/images/P/3821845686.01._SS500_SCLZZZZZZZ_V56773405_.jpg" height="500" width="500" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Magnus Hirschfeld: Weltreise eines Sexualforschers]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/18/magnus-hirschfeld-weltreise-eines-sexualforschers/</link>
<pubDate>Mon, 18 Dec 2006 16:42:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
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<description><![CDATA[ 
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821845678?ie=UTF8&#38;tag=urworte-21" target="_blank"><img src="http://ec1.images-amazon.com/images/P/3821845678.01._SS500_SCLZZZZZZZ_V56773421_.jpg" height="500" width="500" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Roberto Calasso: K.]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/roberto-calasso-k/</link>
<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 19:22:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
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<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIn/3446207597/urworte-21?creative=6378&#38;camp=1410&#38;link_code=as1" target="_blank"><img src="http://ec1.images-amazon.com/images/P/3446207597.01._SS500_SCLZZZZZZZ_V67054889_.jpg" height="500" width="500" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Günther Anders: Tagesnotizen]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/gunther-anders-tagesnotizen/</link>
<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 18:55:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
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<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="3518224050" target="_blank"><img src="http://ec2.images-amazon.com/images/P/3518224050.01._SS500_SCLZZZZZZZ_V64964044_.jpg" height="500" width="500" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tadeusz Borowski: Bei uns in Auschwitz. Erzählungen]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/tadeusz-borowski-bei-uns-in-auschwitz-erzahlungen/</link>
<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 18:50:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
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<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIn/3895613290/urworte-21?creative=6378&#38;camp=1410&#38;link_code=as1" target="_blank"><img src="http://ec2.images-amazon.com/images/P/3895613290.01._SS500_SCLZZZZZZZ_V65930203_.jpg" height="500" width="500" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Edgar Hilsenrath: Berlin ... Endstation]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/edgar-hilsenrath-berlin-endstation/</link>
<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 18:47:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
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<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIn/3937717080/urworte-21?creative=6378&#38;camp=1410&#38;link_code=as1" target="_blank"><img src="http://ec2.images-amazon.com/images/P/3937717080.01._SS500_SCLZZZZZZZ_V56854025_.jpg" height="500" width="500" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zadie Smith: Von der Schönheit. Roman]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/zadie-smith-von-der-schonheit-roman/</link>
<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 18:45:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
<guid>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/zadie-smith-von-der-schonheit-roman/</guid>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Helmut Newton: SUMO]]></title>
<link>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/helmut-newton-sumo/</link>
<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 16:27:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>empfehlungen</dc:creator>
<guid>http://buchempfehlungen.wordpress.com/2006/12/15/helmut-newton-sumo/</guid>
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]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3822863947/urworte-21?creative=6378&#38;camp=1410&#38;link_code=as1" target="_blank"><img src="http://ec2.images-amazon.com/images/P/3822863947.03._SS400_SCLZZZZZZZ_V1112329945_.jpg" /></a></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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